Mit dem Perlenpen spart man sich den Kauf von Halbperlen fürs Karten basteln oder für die Verwendung auf selbst bemalten Textilien, da man sich die Halbperlen ganz einfach und schnell direkt aus der Tube auf den gewünschten Gegenstand malen kann. Hier als Beispiel eine selbst gebastelte Karte und ein kleiner Erfahrungsbericht.
Basteln mit Motivlochern

Für diesen Anhänger wurden Bananenblätter (NICHT Bananenpapier) mit Stanzteilen aus Papier kombiniert.

Dieser Anhänger eignet sich, da man ihn flach basteln kann, auch als Lesezeichen. Die Giraffe wurde aus einzelnen, mit kleinen Motivlochern ausgestanzten, Teilchen zusammengesetzt.

Beim Basteln dieser Karte in Blau, Silber und Gold habe ich vor allen Dingen "Punchies" - ausgestanzte Figuren - verwendet. Sie stammen von Motivlochern, die es gerade vor Festtagen preisgünstig überall zu kaufen gibt, wie z.b. Tannenbaum, Mond, Sterne, Glocke, Musiknoten und Schneeflocken vor Weihnachten; kleine Blümchen, Hasen, Tulpen und Eier vor Ostern oder Herzchen kurz vor dem Valentinstag oder Muttertag. Hier gibt es nun erst einmal als Beispiele Bastelanleitungen für zwei Weihnachtskarten, Beispiele für weitere Karten werden dann von Zeit zu Zeit, je nach Anlass, hinzugefügt.

Diese Karte wurde überwiegend aus verschiedenen Materialresten gebastelt. Verwendet wurden zum Beispiel Reste von Scrapbooking-Papier, Schriftensticker und Spitzenreste. An "neuem" Bastelmaterial kamen noch 2 Christbaumkugeln hinzu, die ich als bereits fertige 3D-Bilder gekauft habe.

Diese fünf Halloweendekos und -karten, die mit Motivlochern gebastelt wurden, gefallen mir irgendwie ganz besonders gut, denn alle Halloweenfiguren sehen dabei etwas mitgenommen - und damit ganz besonders lustig - aus. So macht das Basteln für Halloween ganz besonders viel Spaß.

Bei diesen Schleifen galten die gleichen Rahmenbedingungen wie beim ersten Versuch: Geschenk nett verpacken und eine passende Schleife dazu basteln - mit der Schleifenfee, unter Zeitdruck und ohne Ahnung von Nix... Dazu noch ein paar Verzierungen mit Motivlochern basteln - Stress pur... Aber auch hier muss ich sagen: Nicht sooooo toll... aber für die Rahmenbedingungen und ohne Erfahrung mit dem Basteln mit der Schleifenfee... da kann man eigentlich nicht meckern.

Für diese fünf Karten wurden entweder ein oder maximal drei
Motivlocher verwendet. Die Ergebnisse sind aber - oder vielleicht auch
gerade deswegen - sehr schön anzusehen. Gleichzeitig sieht man, wie
unterschiedlich die Locher eingesetzt werden können.

Dieses Notizbüchlein wurde mit flauschigem Papier überzogen, so dass
die einzelnen Elmente, die mit Motivlochern gestaltet wurden, wunderbar
dazu passen.

Bei dieser Geschenkverpackung kam beidseitig eingefärbtes
Geschenkpapier von Folia, ein Motivlocher, Reste von Schleifenbändern
und die Schleifenfee zum Einsatz.

Getrocknete (und gebügelte) Bananenblätter sehen fast aus, als handele
es sich um Holz. Trotzdem läßt es sich genauso einfach wie Papier
lochen.

Zwei Locher und verschiedene Papiere sorgen für Abwechslung. Dabei wird der Blumentopf immer in zwei unterschiedlichen Farben
ausgelocht, einmal aus festerem Papier bzw. Tonkarton, einmal aus
gemustertem Papier. Ein Topf bleibt wie er ist, der andere wird
auseinander geschnitten. Dann wird ein Teil auf den "intakten" Topf
geklebt.

Ein Rest Tapete und ein Rest farblich passendes Satinband machen aus einem einfachen Körbchen etwas Besonderes.

Dieser Miniblumenrahmen ist mit Blumen, die aus einfachen,
ausgelochten Kreisen hergestellt wurden, verziert. Reiner Luxus sind
hier schon die grünen Blätter, die ebenfalls ausgestanzt wurden. Man
könnte aber genauso gut einfache Blätter mit der Schere ausschneiden.

Die Blüten für diesen Zweig wurden mit einem einfachen Blumenlocher
hergestellt. Die ausgestanzten Blüten anschließend mit Aquarellstiften
angemalt, eingeschnitten und wieder zusammengeklebt.

Schon mit einem einzelnen Locher (Motivstanzer) kann man eine ganz beachtliche Vielfalt erzielen, in dem man das Motiv einfach mehrfach ausstanzt, auseinander schneidet und anschließend neu zusamm

Eine Karte, bei der nicht nur gestempelt, sondern auch geprägt wird.
Von Jeannette Knake

Tynchen und ich hatten uns getroffen, um zu sehen, was man mit den colorierten Bastelvorlagen, die ursprünglich ins Bastelfrauenheft kommen sollten, machen kann.

Irgendwann habe ich mir einmal einen 3D-Bogen gekauft, der mir zerknittert ist und daher eigentlich nicht mehr zu gebrauchen war.

Auch bei dieser Karte handelt es sich um Resteverwertung. Diesmal wurden die Reste sogar bis auf das letzte Stückchen verbraucht.

Scrapbookingpapiere eignen sich auch hervorragend zum Kartenbasteln und für PunchArt.


Locher können geschärft werden, indem man zuerst ganz feines Schleifpapier und dann gewachstes Papier locht, damit Schleifreste entfernt werden.

Vom Notizbüchlein "Winter" hatte ich noch vorbereitetes Transparentpapier übrig.

Diese Karte wurde mit Serviettenresten, die vom "Notizbuch in Schlangenoptik" übriggeblieben waren, beklebt.



