Bildtransfer

Bilder kann man mit unterschiedlichen Mitteln, wie zum Beispiel Serviettenkleber oder Lack auf einen Gegenstand übertragen. Malt man das Objekt vorher mit Acrylfarbe ein, kann man sich diese Zusatzmittel sogar sparen. Dadurch kann man diese Transfertechnik auch gut beim Basteln einsetzen, zum Beispiel, wenn ein beliebiger Gegenstand mit Acrylfarbe bemalt wird. Im folgenden Beispiel habe ich einen Teil eines Werbeprospektes auf eine alte Sperrholzplatte übertragen.

Als ich die Ikone für das erste Bastelfrauenheft gebastelt habe, wurde dabei Transferlack verwendet, der die verwendeten Bilder halb durchsichtig macht. Mit Etiketten von Flaschen und Dosen funktioniert diese Form des Bildtransfer ebenfalls.

ATC bedeutet Artist Trading Card. Das sind Kärtchen, die eine bestimmte Größe haben und getauscht werden. Erlaubt ist dabei, was gefällt.

Überträgt man beim Bildtransfer auch Schriften, sollte man Laserausdrucke verwenden. Denn nur dann kann man die Schriften spiegelverkehrt ausdrucken, so dass sie auf dem fertig gestalteten Untergrund auch lesbar sind (was bei diesem Beispiel übrigens nicht der Fall ist).

Bild-Transfer oder Image-Transfer funktioniert auch mit Serviettenkleber. Durch diese Technik wird das verwendete Bildchen durchsichtig. Dabei muss der Serviettenkleber mehrfach aufgetragen werden - wie oft, das hängt vom verwendeten Kleber ab.

Bilder aus Büchern und vor allen Dingen aus Hochglanz-Zeitschriften, aber auch Ausdrucke, die mit einem Laserdrucker gemacht wurden, lassen sich mit Nagellackentferner, Nitroverdünner und teilweise

Das Wort Ikone stammt aus dem griechischen: eikon = Bild. Sie zeigt heilige Begebenheiten und besondere Personen der Religionsgeschichte. Die Ikonenmalerei stammt aus dem 6./7. Jahrhundert und erlebte ihren Höhepunkt im 11./12. Jahrhundert in Russland. Dort wurde sie später sogar "fabrikmäßig" produziert. Trotzdem: Ikonen zählen auch heute noch zu den begehrten Kostbarkeiten - entweder als wertvolle Dekoration oder als Sammlerstück.
Da die Originalikonen von Künstlern mit jahrelanger Ausbildung und Erfahrung handgemalt wurden, können wir diese Technik nicht nachmachen. Deshalb wurde von der Fa. Creartec ein Verfahren entwickelt, dass trotzdem die Möglichkeit bietet, nahezu identisch wirkende, einzigartige Ikonen herzustellen, die im Bildausdruck, der Bildgestaltung und dem äußeren Aussehen einer alten, sehr wertvollen Ikone kaum nachstehen. Eine der Farben ist sogar auf einer alten russischen Rezeptur aufgebaut und enthält Orangenschalen, Firnisse, Füllstoffe und moderne Acrylate. Sie sorgt dafür, dass das Holz des Rahmens versiegelt wird. Damit soll verhindert werden, dass sich der Rahmen verwerfen oder verziehen kann.
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