Gärtnern mit Kindern

8. April 2018 - 7:40 -- Sarah


Die meisten Kinder wollen im Garten mithelfen. Wie sie die Freude am Gärtnern nicht verlieren, welche Beschäftigungen sinnvoll sind und wie Faulpelze motiviert werden können.

1. Geeignete Pflanzen wachsen schnell und sind robust
Kinder haben besonders viel Freude, wenn die Ergebnisse schnell sichtbar. Deswegen sollten (Groß-)Eltern mit ihnen zusammen Pflanzen säen, die schnell wachsen. Radieschen, Kresse, Tagetes, Zucchini, Gurken, Kürbis, Zuckererbsen und Küchenkräuter.
Wichtig ist außerdem, dass die Pflanzen robust sind, gut gedeihen und auch kleinere Fehler verzeihen. Es ist hilfreich, wenn Eltern gute Standortbedingungen für die jeweilige Pflanze kennen und die kleinen Gärtner mit ihrem Rat unterstützen, ohne sie zu bevormunden.
Gerade für sehr kleine Gärtner oder im Winter eignet sich die Aussaat von Kresse. Sie wächst auch im Haus schnell an und ist zudem essbar.



2. Schön blühende oder essbare Pflanzen säen
Attraktiver wird das Gärtnern für Kinder, wenn die Pflanzen ihnen einen offensichtlichen Mehrwert bieten. Deswegen sind vor allem essbare Pflanzen eine gute Wahl für die ersten Aussaaten. Das ist nicht nur schöner für die Kinder, sondern hilft ihnen auch dabei zu verstehen, woher Nahrung eigentlich kommt. Ganz nebenbei lassen sich Gemüsemuffel durch selbstangebaute Früchte häufig davon überzeugen, dass Pflanzenkost doch gar nicht so schlecht ist.
Doch auch Pflanzen mit schönen Blüten oder einem interessanten Geruch sind in der Lage, Kinder zu begeistern. Einen guten Mittelweg bietet die Sonnenblume, die nicht nur eindrucksvoll blüht, sondern auch essbare Kerne besitzt. Löwenmäulchen können spannend sein, weil sie ihren Staubbeutel auf Fingerdruck öffnen.

3. Weitere Arbeiten für Kinder
Auch unabhängig von der Aussaat kann Gärtnern viel Spaß machen. Kinder ahmen das Verhalten der Eltern nach und helfen gerne bei kleineren Gartenarbeiten.
Gießen mit einer kleinen Gießkanne. Viele Kinder lieben es, zu gießen. Nebenbei verbessert es die Motorik der Kleinen. 
Ab einem Alter von vier bis fünf Jahren können Kinder auch beim Umgraben helfen. Dafür sollte eine kleinere, aber robuste Harke zur Verfügung stehen. Auch hierbei können die Kinder motorische Fähigkeiten erlernen.
Ab der Grundschule können Kinder ein eigenes kleines Beet zugewiesen bekommen. Sie sollten bei der Bepflanzung nicht bevormundet werden. Dann trägt das Beet dazu bei, dass Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen und sich regelmäßig um ihre Aufgaben zu kümmern. 
Mit von der Größe passende Gartengeräte für Kinder macht das Ganze dann gleich doppelt so viel Spaß.



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