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Den Teddy gibt es als Rohling zu kaufen. Er muss nur noch angemalt werden.

Pappmachéteddybärchen

Das brauchst du:

Teddy aus Pappmaché
Acrylfarben in weiss, schwarz, dunkelbraun und hellbraun
einen Rest rot-weiss-kariertes Schleifenband
Pinsel (z.B. Ponyhaar)
Borstenpinsel
Heissklebepistole
alte Zeitung

Und so geht's:

Zuerst wird die gesamte Figur mit der dunkelbraunen Acrylfarbe grundiert.

Wenn die Farbe gut durchgetrocknet ist, nimmst du mit dem Borstenpinsel etwas von der hellbraunen Farbe auf und streichst mit dem Pinsel so lange über ein Stück Zeitung, bis du das Gefühl hast, es wäre keine Farbe mehr am Pinsel.

Nun "wedelst" du mit dem Pinsel quer zu dem etwas erhabenen Muster über den Teddy. Dabei bleibt die helle Farbe auf den erhabenen Stellen haften - in den tieferliegenden Falten bleibt die dunkle Farbe sichtbar. Zwischendurch nimm immer wieder etwas von der hellbraunen Farbe auf und streiche sie auf der Zeitung ab. Das Ergebnis wird wesentlich schöner, wenn du mehrmals mit dem fast trocknen Pinsel über den Teddy wedelst. Hast du zuviel Farbe auf dem Pinsel, wird der dunkle Untergrund überdeckt.

Anschließend malst du die Augen zuerst weiss - trocknen lassen -, dann einen kleineren Kreis in dunkelbraun - wieder trocknen lassen, einen noch kleineren Kreis in Schwarz - auch diesen Trocknen lassen - und zum Abschluss zwei helle Lichtpunkte in das Schwarz.

Aus einem Rest Schleifenband bindest du eine Schleife und klebst sie mit der Heissklebepistole am Hals des Bärchens fest.

Tipps:

Beim Drybrushen sollte man immer daran denken, dass es leicht möglich ist, mehr Farbe aufzubringen - aber unmöglich, ein zuviel an Farbe wieder zu entfernen. Deshalb lieber viele Arbeitsgänge mit zu wenig Farbe durchführen als einen Arbeitsgang mit zuviel Farbe.

Sollte das Malheur doch einmal passiert sein, hilft nur noch eines: noch einmal von vorne anfangen. Das heißt: Den zu bemalenden Gegenstand noch einmal komplett mit der Grundfarbe bemalen, trocken lassen und dann nach und nach die Kontrastfarbe in der Drybrush-Technik aufbringen. Hier ist also Geduld gefragt.