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Kochen mit Aromabomben

Gespeichert von Bastelfrau am 15 Juli 2018
Kochen mit Aromabomben

Wer keine Lust hat, jeden Tag Zwiebeln, Knoblauch, Kräuter usw. klein zu schneiden und zu hacken, kann mit Aromabomben trotzdem frisch und lecker kochen. Wie das geht verrät dieses Buch - mit Rezepten, hilfreichen Tipps und vielen Ideen.

 

Kochen mit Aroma-Bomben: Unkompliziert kochen mit selbstgemachten Würzmischungen

von Giovannina Bellino 
Gebundene Ausgabe: 152 Seiten
Verlag: Landwirtschaftsvlg Münster; Auflage: 2017 (15. September 2017)
ISBN-13: 978-3784355085
Größe: 21 x 2 x 26,1 cm

 

Aromabomben werden in einer etwas größeren Menge hergestellt, eingefroren und anschließend nur noch zu den Gerichten gegeben. Sie bestehen aus Würzgemüsen, Kräutern und Saucenreduktionen. Hergestellt werden sie in den Geschmacksrichtungen süß, sauer, bitter, salzig und umami (japanisch: schmackhaft). Im Buch werden drei Arten von Aromabomben vorgestellt: Kräuterpesto, aus Gemüse und aus Brühe bzw. Sauce. 

 

In diesem Buch wird alles angesprochen, was für die Herstellung von Aromabomben wichtig ist - die Beschreibung der Komponenten und der Werkzeuge sowie das Handwerkszeug für die Herstellung, das Einfrieren und das Lagern. Dazu kommen noch Tipps zur Lagerung und in welchen Behältnissen man die Aromabomben am besten einfriert, damit sie auch das veranschlagte Jahr lang haltbar sind.

 

Dann geht es an die Rezepte. Dabei gibt es nicht nur die Rezepte für die Aromabomben, sondern auch Rezepte für Gerichte, die man damit kochen kann. Der Einsatz der Aromabomben ist dabei sehr vielseitig - unter anderem gibt es Rezepte für Fisch, Fleisch und Geflügel, aber auch Pizza, Suppen und vieles mehr. Zum Schluss gibt es sogar noch Grundrezepte für die Herstellung von Pies und Tartes. Für die Aromabomben werden sowohl saisonale, kostengünstige Lebensmittel, als auch teure Gemüse, bei denen man noch weniger verschwenden möchte, verarbeitet. Dadurch sind die Aromabomben sind nicht nur schmackhaft, sondern helfen auch dabei, Lebensmittel zu sparen anstatt sie zu verschwenden. Selbst die kleinsten Reste können noch verwendet werden. So hat man immer eine Art Würzmischung zu Hause, die auch langweiligen Gerichten den letzten Pfiff gibt.

 

Meine Meinung

Mir gefällt das Buch sehr gut. Zum einen sind die Bilder schön, viel mehr aber interessiert mich das Prinzip der Aromabomben allgemein. Das was mich ein wenig stört ist, dass in den Rezepten immer eine bestimmte Anzahl an Aromabomben genannt wird, die in die verschiedenen Gerichte kommen. Das ist mir einfach zu vage, da es nirgendwo einen Hinweis darauf gibt, wie groß die Menge in einer Aromabombe ist - schließlich gibt es ganz unterschiedliche Eiswürfel- und andere Behälter.