Magnesium

11. März 2016 - 13:00 -- Sarah


Magnesium gehört zu den essentiellen Stoffen und muss dem Körper deswegen zugeführt werden, um Mangelerscheinung vorzubeugen. Es ist an einer Vielzahl an Reaktionen im Körper beteiligt und vor allem für die Funktion von Nerven und Muskeln wichtig. Magnesium wird durch die Nahrung aufgenommen und im Dünndarm resorbiert. Gerade bei schweren Krankheiten, mangelhafter Ernährung oder erhöhtem Alkoholkonsum, Schwangerschaft, erhöhtem Stress oder viel Bewegung kann eine Magnesiumunterversorgung entstehen, da dann der normale durschnittliche Bedarf von 300 - 400 mg überschritten wird. Bei einer ausgewogenen Ernährung nimmt man jedoch automatisch eine ausreichende Menge des Mineralstoffs zu sich. Wenn der Bedarf jedoch steigt oder dem Körper ohnehin nicht genügend Magnesium zugeführt wird, können Mangelerscheinungen auftreten.

Welche Folgen kann Magnesiummangel haben?
Da Magnesium, wie oben bereits erwähnt, vor allem wichtig für Muskeln und Nerven ist, sind die Symptome auch vor allem dieser Kategorie zu zuordnen. Deswegen sind vor allem Wadenkrämpfe und Muskelzucken (beispielsweise des Augenlids) häufig anzutreffende der harmloseren Symptome. Außerdem kann Magnesiummangel Kopf- oder Muskelschmerzen, Migräne und Koliken verursachen. Psychisch kann er sich in Konzentrationsschwächen, Depressionen, Nervosität und Ängsten bemerkbar machen. Typisch sind auch schnelle Erschöpfbarkeit und ein vermehrtes Schlafbedürfnis. Auch innere Unruhe, Herzklopfen oder –rasen und ein Taubheitsgefühl in den Füßen oder Händen sind typische Symptome. Magnesiummangel ist in der deutschen Bevölkerung relativ weit verbreitet (Studien sprechen von 10 bis 20 %), wobei dies nicht zwangsläufig Konsequenzen zur Folge haben muss, da der gesunde Körper in der Lage ist, einen gewissen Mangel auszugleichen und Magnesium effektiver aufzunehmen.



Magnesiummangel vorbeugen und beheben
In den meisten Fällen ist eine ausgewogene Ernährung völlig ausreichend. Magnesium ist in jedem Lebensmittel enthalten. Besonders magnesiumhaltig sind jedoch Vollkornprodukte, Mineralwasser, Geflügel, Fisch und Milchprodukte. Bei Gemüse haben Blattspinat und Kohlrabi die Nase vorn, was den Magnesiumgehalt angeht, beim Obst Bananen, Orangen und Beeren. Auch Nüsse und Kerne wie Erdnüsse, Cashews und Kürbis- und Sonnenblumenkerne enthalten viel Magnesium. Ebenfalls empfehlenswert sind Sesam, Leber und Kartoffeln. Zusätzlich ist es ratsam, auf übermäßigen Alkoholkonsum zu verzichten. Sollte dies nicht ausreichend sein, gibt es auch frei verkäufliche Nahrungsergänzungsmittel in Apotheken. Ganz allgemein sollte man darauf achten, dass sich Eisen- und Magnesiumaufnahme gegenseitig hemmen. Nimmt man beide in konzentrierter Form zu sich, sollte man darauf achten, dass zwischen der Einnahme mehrere Stunden liegen. Der beste Zeitpunkt der Einnahme ist abends. Allerdings sollte davor und danach auf fette Speisen verzichtet werden. Eine Überdosierung ist grundsätzlich nicht zu befürchten, da oral aufgenommenes überschüssiges Magnesium wieder ausgeschieden wird.

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