Zwiebelschalenpapier



Ein originelles und gar nicht teures Hintergrundpapier kann man sich ganz einfach aus doppelseitigem Klebeband und Zwiebel- oder Knoblauchschalen basteln. Und das beste daran: es riecht merkwürdiger Weise gar nicht - statt dessen hat das Zwiebelschalenpapier eine sehr interessante Holzoptik, während das Knoblauchschalenpapier sehr edel aussieht.

Schon das benötigte Material ist absolut preisgünstig:

  • Doppelseitig klebendes Papier oder Teppichklebeband
  • Zwiebelschalen
  • einen Löffel
  • Schere

Und so wird es gemacht:

  1. Das Teppichklebeband oder das doppelseitig klebende Papier mit der Schere grob zuschneiden.
  2. Die obere Schutzschicht des Papiers abziehen und beiseite legen. Die klebende Oberfläche dicht mit trockenen Zwiebelschalen bedecken und die Schalen fest mit dem Unterseite des Löffels anreiben.
  3. Zum Schluss die losen Schalen entfernen. Fertig!

Tipp:

  • Man sollte das Klebepapier erst nach dem Bekleben mit Zwiebelschalen genau zuschneiden und aufkleben. Bei meinem ersten Versuch habe ich das Papier nämlich mit einem großen Herzlocher ausgestanzt, auf eine Karte geklebt und erst dann die Zwiebelschalen aufgeklebt. Das Ergebnis war leider nicht sehr überzeugend. Zum einen ist der Rand "fransig" geworden, zum anderen sieht man auf der Karte deutlich die Druckspuren vom Löffel.

Statt dessen sollte man das Papier erst fertig stellen, dann das Zwiebelschalenpapier zuschneiden, die hintere Schutzschicht abziehen und dann auf die Karte kleben.



Zwiebeln gibt es in unterschiedlichen Farben - u.a. anderen auch in blau/violett. Verwendet man diese Schalen, sieht das Papier wie oben gezeigt aus.

Knoblauchschalen werden genauso wie Zwiebelschalen verwendet. Allerdings ergibt sich eine ganz andere Optik: Das mit Knoblauchschalenpapier hergestellte Papier sieht richtig edel und elegant aus. Und auch hier gilt: Es gibt keine "Duftattacken". Das Papier ist vollkommen duftneutral.

Tipp:

  • Bei der Verwendung von doppelseitig klebendem Papier bzw. das Teppichklebeband handelt es sich schon die „Luxusversion“. Es funktioniert auch mit normalem Klebeband, Etiketten, oder andere einseitig klebende Papiere. Wichtig dabei ist nur, dass die nicht klebende Fläche derart ist, dass sie sich problemlos aufkleben lässt.
  • Nicht so gut klappt es mit nassem Kleber, Leim oder Kleister. Bei der Verwendung solcher Klebesorten werden die Schalen durchweicht und sehen nach dem Trocknen sehr grob aus.
  • Gut funktioniert auch Haftkleber, der ja erst klebrig wird, wenn er getrocknet ist. Hier kommt es allerdings sehr darauf an, welchen Kleber man verwendet, da Haftkleber unterschiedlich stark klebt – je nachdem, für welchen Zweck er ursprünglich gedacht war.



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