Brandmalerei



Mit Brandmalerei kann man nicht nur Muster in Holz brennen, sondern auch in Leder oder Kork. Tipps und Tricks für den Umgang mit dem Brenngerät kann man immer gebrauchen, denn gerade, wer mit diesem Bastelhobby neu anfängt, sollte wissen, wie man mit Brenngerät und Brennstempeln umgeht, welches Holz sich eignet, was bei Kork und Leder zu beachten ist, usw.



Beim Brennen von Schriftzügen die Brennspitze leicht anpusten bevor sie auf dem Holz angesetzt wird. Die Schriftzüge werden gleichmäßiger.

Die meisten Brennarbeiten werden nach dem Brand mit einem Schleifklotz und feinem Sandpapier überschliffen. Holzstaub, der sich dabei in den gebrannten Vertiefungen festsetzt, entfernt man mit einem nicht zu weichen Pinsel. Dabei bürstet man mit dem Pinsel kreuz und quer über das Werkstück. Erst danach kann das Stück mit Hartgrund, Mattierung oder Öl behandelt werden.

Will man Leder brennen, sollte man ausschließlich echtes Leder verwenden. Vor Beginn der großen Arbeit, Versuche auf Lederresten durchführen. Leder reagiert nämlich viel empfindlicher auf die Hitze als Holz, auch ist die Gefahr des Ausrutschens wesentlich größer. Ganz besonders wichtig: Auf dem Brennstempel bildet sich sehr ein Kohlebelag, der mit einer Reinigungsbürste aus Messing regelmäßig entfernt werden muss.

Arbeitet man mit Brennstempeln, wird das Brenngerät immer in der gleichen Lage - nämlich senkrecht - gehalten. Bewegt wird beim Brennen nicht das Brenngerät, sondern der Holzgegenstand. So wird ein Ornament seitlich verschoben, während eine Rosette jeweils um einen Sektor weiter gedreht wird.

Wenn der Brennstempel nicht sorgfältig aufgesetzt wurde, brennt er nur einseitig oder teilweise. In diesem Fall kann man das Muster noch einmal nachbrennen. Dabei sorgfältig den Brennstempel senkrecht aufsetzen.

Verkohlte Rückstände an Brennstempeln müssen regelmäßig entfernt werden, da sie isolierend wirken und die Brennzeiten verlängern. Dafür eignet sich eine Messingbürste am Besten.

Als Lineal kann man bei Brennarbeiten einen Metallstab oder ein Aluminiumblech (1 mm dick) verwenden.

Verkohlte Rückstände an Brennstempeln müssen regelmäßig entfernt werden, da sie isolierend wirken und die Brennzeiten verlängern. Dafür eignet sich eine Messingbürste am Besten.

Brenngerät und Kunststoffschablonen dürfen nicht direkt miteinander in Kontakt kommen. Die Hitze des Brenngerätes würde die Motivkante der Kunststoffschablone beschädigen. Deshalb die Schablone auf das Holz auflegen, mit Stift vorzeichnen und nach Abnahme der Schablone das Motiv oder den Schriftzug einbrennen.

Zum Bemalen von gebranntem Holz kann man spezielle (Öl-)Buntstifte verwenden. Diese Stifte gibt es sowohl für Brandmalerei als auch für Pergamano. Die Ausmalfarben bestechen mit ihren brillianten Farben, die dünn und mit mehr reiben als malen einen warmen Charakter in Pastell ermöglichen. Durch unterschiedliches Aufdrücken der Stifte können Schattenmotive platziert werden - so entsteht eine sehr natürliche und lebendige Stilrichtung.



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