Das Bastel-ABC - I+J

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Hier findest du Begriffe aus dem Bastelbereich die mit den Buchstaben "I" und "J" anfangen.

I

Ikat
Webtechnik. Bei dieser Technik wird das Garn vor der Verarbeitung abschnittsweise eingefärbt. Dabei ist fast alles möglich - es können mehrere Farben verwendet werden, es ist aber auch möglich, dass Abschnitte ungefärbt bleiben. Der Begriff kommt aus dem Malaiischen und bedeutet abbinden, umwickeln. Beim Modellieren von Canes werden die Muster oft als Zickzack- oder einer Schachbrett-Cane nachgebildet.

Illustrierte
Das Papier, das für Illistrierte verwendet wird, muss aufgrund der hohen Geschwindigkeit beim Drucken reißfester als anderes Papier sein.

Image Transfer
Eine Technik, bei der mit Hilfe von verschiedenen Medien gedruckte Bilder auf unterschiedliche Untergründe übertragen werden können.

Imitationen
Im Bastelbereich hat sich anstelle von "Imitation" der Begriff "Faux" durchgesetzt. Dieses Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet falsch bzw. Fälschung. Es sind also Imitationen von anderen Materialien gemeint. Beim Modellieren mit Polymer Clay werden z.B.  Edelsteine wie Achat, Bernstein, Jade oder Türkis nachgebildet. Beim Basteln mit Papier geht es z.B. um Lederoberflächen oder Emailleeffekte und beim Stempeln werden bei der Hintergrundgestaltung ebenfalls "Faux-Techniken" eingesetzt.

Imprägnierung   
Jede Art der Abdichtung des Gewebes. Durch Sprays können alle Arten von Stoffen wasserdicht oder schmutzabweisend behandelt werden. Im Bereich der Malerei wird Salz- oder Guttagrundierung verwandt.

Inch
Inch (") ist die englische Bezeichnung für das Längenmaß Zoll. 1 Inch = 2,54 Zentimeter oder 1 cm =0,39 Inch. Inches werden oft in Brüchen angegeben: z.B. 1/8" = 0,32cm.

Inclusions
aus dem Englischen = Einschlüsse. Zum Beispiel bei Edelsteinen.

Index Card
aus dem Englischen = Karteikarte

Ingot
aus dem Englischen = Barren (Goldbarren)

Ink
aus dem Englischen = Tinte

Inkrustation
Intarsienarbeiten, die nicht aus Holz, sondern aus Schildpatt, Perlmutt und anderen Materialien gefertigt werden.

Inro
Inro ist japanisch und bedeutet "Siegelschachtel". Inros wurden ursprünglich für die Aufbewahrung von Siegeln verwendet. Später wurden darin andere kleine Objekte, bevorzugt Medikamente aufbewahrt (bei uns hießen sie deshalb "Medizinbüchsen".
Sie sehen wie niedrige Köcher mit Deckeln aus und haben eine elliptische Grundfläche. Sie bestehen aus mehreren übereinander gestapelten niederen Behältern. Dabei wird der Boden des jeweiligen Behälters in den darunter liegenden gesteckt und fungiert so als Deckel fungiert. Die einzelnen, ineinander gesteckten Behälter, werden durch eine Schnur zusammengehalten, die rechts und links des Inros in Ösen läuft. Damit das Ganze auch wirklich hielt, wurde die Kordel mit einem runden Schieber (dem so genannten Ojime) gespannt, da durch die Einzelbehälter besser zusammengehalten werden.
Da die japanischen Gewänder keine Taschen hatten, wurde das Inro mit der Kordel an dem breiten japanischen Gürtel (dem "Obi") befestigt. Als Sicherungshebel diente ein "Netsuke" (kleines geschnitztes Objekt). Dadurch wurde ein unbeabsichtigtes Herausrutschen der Schnur verhindert. Inros gehören zu den "Sagemono", den "Hängedingen".
Hier noch zwei Links, die Inros zeigen: Einmal japanische Inros und hier Fimo-Inros

Intarsien
Ursprünglich eine Dekorationstechnik, bei der verschiedene Holzstücke bzw. -streifen auf einer glatten Oberfläche so ineinander gelegt werden, dass ein Muster entsteht und die Oberfläche wieder Plan ist. Streng genommen dürfen nur Arbeiten mit Holz Intarsien genannt werden. Intarsienarbeiten werden oft mit im backofenaushärtenden Modelliermassen immitiert.

Intensity
aus dem Englischen = Helligkeit, Stärke (in der Farblehre auch Sättigung)



Irisierend
Dieses Wort stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet "Regenbogen". Gemeint ist hier also, dass etwas in Regenbogenfarben schimmert. Natürlicherweise kommt so etwas bei Perlmuscheln, aber auch bei Seifenblasen vor. Im Bastelbereich bekommt man aber auch irisierende Schmucksteine und Farbe und Lacke, denen Perlglanzpigmente zugesetzt wurden.

Irony- oder Jouletechnik   
Maltechnik für die Seidenmalerei. Hier wird mit Hilfe von Hitze die Farbe auf der Seide zum Stoppen gebracht. Ähnlich dem Föneffekt lassen sich hier besondere Maltechniken (Strich an Strich – oder Punkt an Punkt) arbeiten, ohne dass die Farben ausfließen.

Iron-On-Bügelfolie   
In matt und glänzend erhältliche Laminierfolie der Fa. Knorr Prandell.

ISDI
Ein ISDI ist eine Aktion von Stemplern und bedeutet "Ich stempel/Du Idee". Dabei verschickt ein/e Stempler/in Abdrücke an die anderen Teilnehmer, die dann mit dem Motiv eine Karte basteln. Die Karte wird zurückgeschickt und im besten Fall auf einer Webseite oder in einem Fotoalbum veröffentlicht, so dass man sehen kann, was man mit einem Stempeladruck alles machen kann und wie unterschiedlich die Ergebnisse sein können.

 

J

Japanpapier
Papiere aus Japan. Sie werden dort aus einheimischen, zum Teil seltenen Faserstoffen wie Kozo, Mitsumata, Gampi und Kuwaka, meist als handgeschöpfte Papiere hergestellt.

Japanwachs
Beim Japanwachs handelt es sich um ein weißes bis gelbliches Pflanzenfett, das aus den Früchten eines baumförmigen Sumachgewächses gewonnen wird. Im Künstlerbereich wird es Imprägnoiermitteln und Künstlerwachs zugesetzt und bildet einen Schutz vor Austrockung.

Javana
Markenname der Fa. Kreul. Unter dem Namen Javana ist u.a. bügelfixierbare Seidenmalfarbe, bügelfixierbare Stoffmalfarbe (auch in Stiftform), Waschmaschinenfarbe und Batik-Textilfarbe erhältlich.

Jeanspapier
Hellblaues Papier, das aus alten Jeans und Jeansabfällen hergestellt wird.

Jellyroll
aus dem Englischen. Auf deutsch bedeutet dieses Wort "Biskuit-Rolle". Der Begriff wird sowohl im Zusammenhang mit dem Modellieren mit Fimo (bestimmte Musterarten von Canes) und ähnlichen Modelliermassen als auch in Verbindung mit Stoff und Quilten (Verkauf von zueinander passenden Stoffstreifen im Paket) verwendet.

Jewelry oder Jewellery
Aus dem Englischen bzw. Amerikanischen = Schmuck, Juwelen. Im Amerkanischen heißt es Jewelry, im Brittischen Jewellery.

Jouletechnik   
Unter Einsatz eines Föns können die auf Seide gemalten Farbflächen sofort gestoppt und somit auf Gutta oder Konturmittel allgemein verzichtet werden. Auch auf das Aufspannen des Tuches kann hierbei verzichtet werden.

Jute
Jute ist ein Gewebe aus Fasern der Jutepflanze. Jute kann man in ganz unterschiedlichen "Ausführungen" kaufen. Sie ist in unterschiedlichen Farben, weich oder hart, als Meterware oder Band zu kaufen. Verwendet wird sie sowohl zum Nähen von Jutesäckchen im Herst und zu Weihnachten als auch als Schleifen in der Floristik oder als Strukturgeber beim Basteln und Malen.

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