Bastelmann

Leider musste ich die Artikel, die sich bisher auf  bastelmann.de befanden, in einer "Hauruck-Aktion" auf bastelfrau.de übertragen. Deshalb findet ihr hier nun alle Anleitungen und Artikel, die ihr vorher auf bastelmann.de gefunden habt. Die Artikel werden nach und nach in die normale Bastelrubrik bzw. in die Rubrik "Heim und Garten" oder die DIY-Kategorie "Heimwerken" übernommen. 

Die Anleitungen und Informationen, die ihr hier findet, stammen aus Büchern, die in der Zeit um 1900 erschienen sind. Oft geht es dabei ums Heimwerken, genauso oft aber um Bastelanleitungen für Jungen (wie gut, dass Mädchen das genauso gut können und ebenfalls von den Bastelanleitungen profitieren können).
Innerhalb der Anleitungen findet man oft Anleitungen, wie man die Schnitte dafür berechnet und selbermacht. Allerdings sind die Beschreibungen manchmal so verschnörkelt, dass man sie kaum versteht. Das sollte euch aber nicht davon abhalten zu versuchen, die Sachen nachzuarbeiten. 
Sehr oft geht es bei diesen Bastelanleitungen um das Thema Upcycling - auch wenn dieser Begriff damals noch nicht bekannt war. Der Grund dafür ist ganz einfach: Es gab weder so viele Materialien, noch hatte man genug Geld, um es für "Bastelkram" auszugeben. Statt dessen machte es einfach Sinn, aus den Dingen, die sonst vielleicht weggeworfen worden wären, etwas Neues, Nützliches zu fertigen. Und das konnten früher auch schon die Kinder.
Ihr solltet aber auf jeden Fall darauf achten, welche Chemikalien für die verschiedenen Arbeiten verwendet werden. Vieles von dem, was damals allgemein üblich war, wird heute nicht mehr oder nur noch ganz selten und unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen verwendet, weil sich im Laufe der Jahrzehnte herausgestellt hat, dass die Substanzen giftig, ätzend oder sonst gefährlich für Mensch, Tier und Umwelt sind.

Archiv: 

Nadelkissen

27. August 2009 - 3:48 -- Gast (nicht überprüft)

Nähtischchen, Nähkästchen oder eine Nähkassette sind Arbeiten, an die sich ein geschickter Bastler wohl heranwagen darf, und mit denen er auch immer Ehre einlegen wird. Zu den genannten Dingen gehört nun auch ein ordentliches Nadelkissen. Ein solches sauber und zweckentsprechend herzustellen, ist nicht ganz leicht; doch kann auch der Bastler damit fertig werden, wenn er einige Sorgfalt und Mühe nicht scheut und nach folgender Anweisung arbeitet.

Ozon-Koniferengeist

26. August 2009 - 0:54 -- Gast (nicht überprüft)

Ozon-Koniferengeist besteht aus einer Mischung von: Ol. Pini 86 g, Öl. Lavandul 8,5 g, Ol. Citri 3,5 g, Ol Bergamoth 1,8 g, Spiritus 1 kg.

Anmerkung: es handelt sich um ätherische Öle - Pinienöl, Lavendelöl, Zitronenöl und Bergamotteöl
 

Hartspiritus

25. August 2009 - 5:08 -- Gast (nicht überprüft)

1/4 Pfund harte Seife in 1 Liter Spiritus, der im Wasserbade auf 60 bis 70 Grad erhitzt ist, auflösen, dann in blecherne Schachteln (Schuhputzmittelschachteln) gießen und gut zugedeckt erkalten lassen.

Einrichtung zum Bücherbeschneiden

24. August 2009 - 1:55 -- Gast (nicht überprüft)

Zum Selbstbeschneiden der Bücher benötigt man 1. eine Beschneidepresse, 2. einen Beschneidehobel, 2. ein Pressknecht, 4. einen Sattel. Letztere ist aber nicht unbedingt notwendig und wird nur der Vollständigkeit halber hier beschrieben.


(Dieses Bild befindet sich noch einmal in Originalgröße im Anhang)

Verbessertes Ölmarmorpapier

23. August 2009 - 5:09 -- Gast (nicht überprüft)

Jeder Bastler, der schon Buntpapiere (richtiger ausgedrückt: Ölmarmorpapiere) auf einer Wasserfläche mit aufgelösten Öl- oder Druckfarben herzustellen versucht hat, wird gefunden haben, dass diese Technik spielend leicht zu handhaben ist und Misserfolge hierbei so gut wie ausgeschlossen sind.

Die Weiterbehandlung auf Schnur gehefteter Bücher - Fortsetzung

22. August 2009 - 3:40 -- Gast (nicht überprüft)

Zunächst nehmen wir das gewöhnliche Verfahren vor, das wohl den meisten bekannt sein wird. Die beiden Deckel werden so geschnitten, dass sie oben und unten 2 bis 3 mm über das Buch vorstehen, die Breite nimmt man etwa 1 mm größer als die Buchbreite vom Falt an gemessen. Dann schneidet man sich einen Leinwandrücken zurecht, etwa 5 cm breiter als die Abwicklung des Buchrückens (Abb. 16) und etwa 4 cm länger als die Buchdeckel.

Das Buchheften auf Schnur

19. August 2009 - 6:16 -- Gast (nicht überprüft)

Die meisten Bastler, die sich mit Buchbinden befassen, heften ihre Bücher auf Band, in der irrigen Annahme, dass dieses Verfahren einfacher sei. Da dies aber nicht der Fall ist, und da ich sogar aus eigener Erfahrung bestimmt behaupten kann, dass das Heften auf Schnur mindestens vier- bis fünfmal so schnell geht als auf Band, möchte ich hier die Schnurheftweise näher erläutern, und zwar so ausführlich, dass auch Bastler, die sich bis jetzt noch nicht mit Buchbinden befasst haben, dabei profitieren können.

Ätztinte für Glas

18. August 2009 - 5:25 -- Gast (nicht überprüft)

Wollen wir eine mattgeätzte Inschrift auf Glas anbringen, so tragen wir mit einer Gänsefeder (zur Not genügt eine Stahlfeder) die Ätztinte auf, lassen fünf Minuten wirken und waschen das Glas mit Wasser ab.

Als Ätztinte stellen wir einen schreibfähigen Brei aus einer Mischung von einem Teil Ammoniumfluorid, drei Teilen Barhumsulfat und ebensoviel konzentrierter Schwefelsäure her. ädieser darf nur in einer bleischale angerührt werden.


Flecken auf frisch gewachsten Holzsachen vermeiden

17. August 2009 - 5:21 -- Gast (nicht überprüft)

Bei frisch gewachsten Holzsachen, die sofort in Gebrauch genommen worden sind, sieht man oft häßliche, matte, stumpfe Stellen, die durch das Anfassen entstanden sind. Diesem Übel wird abgeholfen, wenn man die gewachsten Gegenstände mit Dullack, den es in jeder Drogerie gibt, überstreicht. Dullack trocknet im Gegensatz zu Schellack mit mattglänzender Oberfläche.

Reinigen von Gipsfiguren

16. August 2009 - 5:17 -- Gast (nicht überprüft)

Zur Reinigung von Gipsfiguren bewährt sich folgendes einfache und wirksame Mittel: Man bestreiche die Figuren mit frischem, nicht zu dünnen Stärkekleister.
Nach dem Trocknen blätter er samt dem Schmutze größtenteils wieder ab. Dei letzten Spuren beseitigt man durch Reiben der Gegenstände mit einem Tuch oder einer weichen Bürste.


Verarbeiten von Kaliko

15. August 2009 - 3:01 -- Gast (nicht überprüft)

Streifen dürfen von Kaliko nur in der Richtung abgeschnitten werden, in der er sich rollt. Anders würde man beim Aufkleben durch entstehende Falten große Schwierigkeiten haben. Soll Kaliko auf Kaliko geklebt werden, so muss vorher an der betreffenden Stelle die glänzende Oberfläche vorsichtig mit dem Messer abgekratzt werden, sonst bindet der Leim nicht gut. Leim muss stets dünn aufgetragen werden, damit der Kaliko nicht zu hart wird und infolgedessen an Beweglichkeit verliert.

Pappe mit Stoff beziehen

14. August 2009 - 6:08 -- Gast (nicht überprüft)

Soll Pappe mit Stoff überzogen werden, muss die Pappe stets dünn mit Leim bestrichen werden. Bei Seide, Satin und anderen dünnen Stoffen muss man nun sehr vorsichtig sein, dass der Leim nicht durchschlägt; denn das gibt hässliche Flecke. Man wartet darum, bis der Leim beim Auftupfen mit dem Finger Faden zieht. Jetzt wird der Stoff aufgelegt und fest mit der Hand angerieben; dadurch wird der Stoff und auch der Leim warm, so dass dieser gut bindet.

Klebstoffe

13. August 2009 - 6:06 -- Gast (nicht überprüft)

Unter Klebstoffen versteht man im gewöhnlichen Sprachgebrauch zumeist flüssige oder weiche Massen, welche dazu dienen, Verbindungen zwischen zwei Dingen herzustellen, sie zusammenzukleben.

Paraffinieren dünnen Papiers

12. August 2009 - 6:58 -- Gast (nicht überprüft)

Um dünnes, empfindliches Papier für die Herstellung von Blockkondensatoren rasch und gleichmäßig mit Paraffin zu tränken, verfährt man folgendermaßen:

Eine glatte Blechplatte wird über eienr kleinen Spirituslampe mäßig erhitzt. Das Papier wird darauf gelegt und sofort mit einem Stück festem Paraffin überfahren, das augenblicklich in das Papier eindringt.

Man kann das Verfahren schon auf einer Ofenplatte anwenden, nur muss diese dann, ebenso wie Paraffin und Papier, ganz sauber sein.

Schutz vor Einschneiden in die Reißschiene

11. August 2009 - 6:55 -- Gast (nicht überprüft)

Beim Abschneiden von Zeichenpapier an der Reißschiene kommt es oft vor, dass das Messer ausrutscht und in die Reißschiene einschneidet, die dann für Zeichenzwecke verdorben ist.
Folgender Weg hilft dagegen: Mit dem Federmesser wird ein Zündholz, das aber nicht gerade angebrannt und verkohlt sein soll, durchstochen und an der Schiene entlang geführt. Das durchstochene Messer schneide das Papier, ohne das Holz irgendwie zu verletzen. F.E.

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