Blumenampel aus Kürbiskernen

30. September 2010 - 12:31 -- Gast (nicht überprüft)

Vor 100 Jahren war das Bastelmaterial wesentlich dünner gesät als heute. Also wurde - unter anderem - auch viel auf Bastelmaterial, das in der Natur zu finden war, zurückgegriffen. Wir kennen das auch heute noch - zum Beispiel Kastanienmännchen. Was heute aber nicht mehr ganz so häufig gemacht wird, ist das Basteln mit Kürbiskernen. Dabei ist auch dieses Bastelmaterial praktisch umsonst bzw. Abfall, denn wer gerne Kürbis ist, dürfte Kürbiskerne in Hülle und Fülle haben.

Hier findest du eine ganz alte Anleitung für eine Blumenampel:


Die erste Reihe der Kerne ist auf einen Drahtring gezogen, dessen Enden übereinander greifen und ihren Zusammenschluss durch die Kerne erhalten. Man tut gut, die Löcher mit einem Stecher vorzubohren, damit die Kerne beim Aufreihen nicht platzen.
Zwischen jeden Kern der ersten Reihe wird ein Kern der zweiten Reihe geschoben und am oberen Ende mit Nadel und festem Faden durchzogen; in der dritten Reihe sehen wir je einen Kern zwischen zwei Kernen der zweiten Reihe. In der vierten Reihe folgt wieder jeder Kern auf einen solchen der darüberstehenden Reihe.
Die Spitzen werden auch hier wieder mit dem Faden durchzogen, dieser wird fest verknotet und der Beutel so geschlossen.
Schematisch dargestellt geben die Reihen dieses Bild:


Hat man genügend Kerne zur Verfügung, so wird man nach den gegebenen Weisungen eine hübsche Blumentopfhülle fertigen können, man nimmt dann aber für jede Reihe die gleiche Anzahl Kerne. Unten bleibt die Hülle offen.

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Diese Artikel stammen zum größten Teil aus der Zeit um 1900. Die Rezepte für Kleber, Tinkturen, Salben und ähnliches stellen daher eine Information dar und sind nicht unbedingt dafür geeignet, sie eins zu eins nachzuarbeiten, da sie unter Umständen gesundheitsschädlich sein können.
Wer sich an diesen Rezepten versuchen möchte, sollte sich unbedingt vorher schlau machen, ob die verschiedenen Bestandteile unbedenklich sind! So habe ich zum Beispiel schon Rezeptegefunden, in denen Anilin verwendet wird, das stark giftig ist und Salze, die feuergefährlich sind. Sowie ich solche Rezepte entdecke, werden sie gelöscht oder mit einem Hinweis versehen. 
Aber ich bin kein Chemiker und kenne mich damit nicht wirklich aus. Ihr solltet also trotzdem gerade die Rezepte für Farben, Kleber usw. nicht einfach ungeprüft ausprobieren, denn die Verwendung der dort erwähnten Chemikalien können unter Umständen gesundheitschädlich oder sogar lebensgefährlich sein. Falls ihr es doch macht, handelt ihr auf eigene Gefahr.
 

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