Eine elektrische Mausefalle

18. Mai 2010 - 2:21 -- Gast (nicht überprüft)

Die elektrische Mausefalle besteht aus einen Holzkästchen von 17x6x8 cm und der elektrischen Sperrvorrichtung. Das Kästchen erhält einen Doppelboden, der obere hat aus zwei fixen End- und einem beweglichen Mittelteile zu bestehen. Letzterer, abwärts leicht drehbar, ist an seiner Unterseite mit einem Kupfer- oder Messingleistchen zu versehen, das genau über einem ganz gleichen Metallstreifen des unteren Bodens steht und von demselben nur wenig, höchstens einen Millimeter entfernt, durch eine kleine, sehr elastische Spiralfeder festgehalten wird, die bei dem geringsten Druck auf das Mittelstück des oberen Bodens so weit nachgibt, dass sich die beiden Metallstreifen berühren. Unter beiden Metallstreifen sind die blanken Enden zweier seidenumsponnenen Kupferdrähte anzubringen.


Der untere Boden des Kästchens soll über eine Stirnseite desselben etwa 5 cm vorragen, und die Rampe zum oberen Boden anbringen zu können.

Die beiden Seitenwände des Kästchens der Falle erhalten in regelmäßigen Abständen von etwa 1 cm senkrechte 5 mm breite Ausschnitte, die den Einblick in das Kästchen gestatten, und sind an die Langseiten beider Böden anzuleimen und anzunageln.
Der volle Deckel kommt auf die beiden Seitenwände und dient zur Anbringung der elektrischen Sperrvorrichtung.

Die eine (vordere) Stirnseite des Kästchens bleibt offen; die andere (rückwärtige) ist mit einer Verschlussklappe zu versehen, die sich an der unteren Breitseite des Kästchens nach abwärts drehen lässt, durch kleine Spiralfedern an die Kastenwände fest angedrückt wird und in der Mitte einen 2 bis 3 cm langen Nagel erhält, an dessen nach innen gerichteter Spitze Köder (am besten ein Stück angebratene Speckschwarte) aufgespießt werden kann.

Vor der offenen Stirnseite der Falle, und zwar in der Verlängerung ihrer beiden Langseiten und 0,5 cm von deren Kante entfernt, sind zwei Stricknadeln senkrecht in dem unteren Kastenboden anzubringen. Sie dienen als Gleitstäbchen für die Falltüre. Letztere, mit den Abmessungen der offenen Stirnseite des Kästchens, ist aus einem mit Gitterstäbchen versehenen Holzrahmen von 0,5 cm breiten, 2 mm starken Laubsägeholzleistchen so anzufertigen, dass sie, auf die beiden Stricknadeln gebracht und in die Höhe gezogen, leicht herabfallt. Um ihr Gewicht zu vergrößern, ist an der unteren oder oberen Querleiste des Rahmens ein entsprechendes Blei- oder Eisenplättchen anzubringen.

Die Vorrichtung zum Festhalten der aufgezogenen Falltüre wird auf dem Deckel der Falle angebracht. Sie besteht aus zwei zusammengeleimten größeren Zwirnspulen, von denen die rückwärtige mehrfach mit seidenumsponnenem, dünnen Kupferdraht umwickelt sein muss, und aus einem weichen Eisenkern an einem starken, gehärteten Draht, der sich in den Bohrungen beider Spulen leicht verschieben lässt und dessen Drahtenden in den Öffnungen zweier kleiner Achsenlager aus Laubsägeholz ruhen. Die Drahtachse des Eisenkerns ist an der  der Falltüre zugewendeten Seite so lang zu machen, dass ihre Ende bei der Lage des Eisenkernes in der nicht umwickelten Spule unter die gehobene Falltüre oder ein Gitterstäbchen derselben gelangt. Die beiden Drahtenden des um die rückwärtige Spule gewickelten Kupferdrahtes sind an den Scheiben dieser Spulen derart zu befestigen, dass sich an den blanken Drahtenden kleine Messingklemmschrauben anbringen lassen.

Zur Verwendung dieser Falle ist der Köder an dem Nagel der hintern Verschlussklappe anzustecken, die Falltüre hochzuziehen und auf den Riegel (Draht des Eisenkernes) aufzusetzen, das eine Spulendrahtende mit der Metallleiste des beweglichen oberen Bodenteiles, das andere mit einem Pol eines kräftigeren galvanischen Elementes und der Draht des Metallreifens des unteren Kastenbodens mit dem anderen Pol des Elementes zu verbinden.

Der galvanische Strom des Elementes, der durch die auseinanderstehenden Metallstreifen des Doppelbodens der Falle unterbrochen ist, wird durch Niederdrücken des beweglichen oberen Bodenmittelteiles geschlossen, hierdurch die umwickelte Spule magnetisch, der Eisenkern in die Bohrung derselben hineingezogen und die Falltüre ausgelöst, die nun herabgleitet und die Falle verschließt.
 

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Wer sich an diesen Rezepten versuchen möchte, sollte sich unbedingt vorher schlau machen, ob die verschiedenen Bestandteile unbedenklich sind! So habe ich zum Beispiel schon Rezeptegefunden, in denen Anilin verwendet wird, das stark giftig ist und Salze, die feuergefährlich sind. Sowie ich solche Rezepte entdecke, werden sie gelöscht oder mit einem Hinweis versehen. 
Aber ich bin kein Chemiker und kenne mich damit nicht wirklich aus. Ihr solltet also trotzdem gerade die Rezepte für Farben, Kleber usw. nicht einfach ungeprüft ausprobieren, denn die Verwendung der dort erwähnten Chemikalien können unter Umständen gesundheitschädlich oder sogar lebensgefährlich sein. Falls ihr es doch macht, handelt ihr auf eigene Gefahr.
 

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