Paschsteine aus Kürbiskernen

30. September 2010 - 12:33 -- Gast (nicht überprüft)

Früher war nicht nur Bastelmaterial teuer - oder gar nicht erst erhältlich - sondern auch Spielzeug wurde aus allen möglichen alltäglichen Dingen selbst hergestellt. Hier findest du die Bastelanleitung für die Paschsteine - und die Spielanleitung wird gleich mitgeliefert...


Das Paschen ist eine kleine Jongleurkunst der Kinder. Man legt drei Steine in einer Reihe auf den Tisch, wirft den ersten in die Luft, hebt den zweiten auf und sucht noch schnell den herabfallenden ersten Stein aufzufangen. Ist dieser Versuch nach einigem Üben gelungen, so geht man zu schwierigeren Aufgaben über. Man sucht zwischen Aufwärtswerfen und Auffangen zwei Steine, dann drei aufzunehmen; man wirft einen Stein mit der Linken in die Höhe und fängt ihn mit der Rechten auf; man wirft gleichzeitig mit der Linken und der Rechten je einen Stein in die Höhe und fängt den mit der linken Hand geworfenen mit der rechten Hand auf und umgekehrt.
Im allgemeinen finden beim Paschen Kieselsteine Verwendung.

Die aus Kürbiskernen gefertigten Paschsteine, die hier abgebildet sind, bieten den Kieseln gegenüber den Vorteil, dass sie, wenn das Auffangen misslingt, auf dem Tisch nach dem Fall festliegen und nicht davonrollen. Man fertigt diese Paschsteine, indem man vier oder mehr Kürbiskerne mit einem festen Zwirnfaden unterhalb der Spitze durchzieht und zusammenbündelt.
 

Mir persönlich fällt dazu nun noch ein, dass man die "Paschsteine" auch als Dekoelement für Floristikarbeiten verwenden könnte.

Archiv: 

Achtung!

Diese Artikel stammen zum größten Teil aus der Zeit um 1900. Die Rezepte für Kleber, Tinkturen, Salben und ähnliches stellen daher eine Information dar und sind nicht unbedingt dafür geeignet, sie eins zu eins nachzuarbeiten, da sie unter Umständen gesundheitsschädlich sein können.
Wer sich an diesen Rezepten versuchen möchte, sollte sich unbedingt vorher schlau machen, ob die verschiedenen Bestandteile unbedenklich sind! So habe ich zum Beispiel schon Rezeptegefunden, in denen Anilin verwendet wird, das stark giftig ist und Salze, die feuergefährlich sind. Sowie ich solche Rezepte entdecke, werden sie gelöscht oder mit einem Hinweis versehen. 
Aber ich bin kein Chemiker und kenne mich damit nicht wirklich aus. Ihr solltet also trotzdem gerade die Rezepte für Farben, Kleber usw. nicht einfach ungeprüft ausprobieren, denn die Verwendung der dort erwähnten Chemikalien können unter Umständen gesundheitschädlich oder sogar lebensgefährlich sein. Falls ihr es doch macht, handelt ihr auf eigene Gefahr.
 

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