Bastelmann

Leider musste ich die Artikel, die sich bisher auf  bastelmann.de befanden, in einer "Hauruck-Aktion" auf bastelfrau.de übertragen. Deshalb findet ihr hier nun alle Anleitungen und Artikel, die ihr vorher auf bastelmann.de gefunden habt. Die Artikel werden nach und nach in die normale Bastelrubrik bzw. in die Rubrik "Heim und Garten" oder die DIY-Kategorie "Heimwerken" übernommen. 

Die Anleitungen und Informationen, die ihr hier findet, stammen aus Büchern, die in der Zeit um 1900 erschienen sind. Oft geht es dabei ums Heimwerken, genauso oft aber um Bastelanleitungen für Jungen (wie gut, dass Mädchen das genauso gut können und ebenfalls von den Bastelanleitungen profitieren können).
Innerhalb der Anleitungen findet man oft Anleitungen, wie man die Schnitte dafür berechnet und selbermacht. Allerdings sind die Beschreibungen manchmal so verschnörkelt, dass man sie kaum versteht. Das sollte euch aber nicht davon abhalten zu versuchen, die Sachen nachzuarbeiten. 
Sehr oft geht es bei diesen Bastelanleitungen um das Thema Upcycling - auch wenn dieser Begriff damals noch nicht bekannt war. Der Grund dafür ist ganz einfach: Es gab weder so viele Materialien, noch hatte man genug Geld, um es für "Bastelkram" auszugeben. Statt dessen machte es einfach Sinn, aus den Dingen, die sonst vielleicht weggeworfen worden wären, etwas Neues, Nützliches zu fertigen. Und das konnten früher auch schon die Kinder.
Ihr solltet aber auf jeden Fall darauf achten, welche Chemikalien für die verschiedenen Arbeiten verwendet werden. Vieles von dem, was damals allgemein üblich war, wird heute nicht mehr oder nur noch ganz selten und unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen verwendet, weil sich im Laufe der Jahrzehnte herausgestellt hat, dass die Substanzen giftig, ätzend oder sonst gefährlich für Mensch, Tier und Umwelt sind.

Archiv: 

Druck auf Glas übertragen

19. Februar 2010 - 8:49 -- Gast (nicht überprüft)

Man gibt zuvörderst dem Glas einen Anstrich von Damarlack oder auch von Canadabalsam, den man mit der gleichen Menge von Terpentin verdünnt hat, und lässt diesen Anstrich so lange trocknen, bis er ganz klebrig geworden ist; ein halber bis ein ganzer Tag genügt.

Krimis für Selbermacher

11. Februar 2010 - 3:01 -- Gast (nicht überprüft)

Das Heimwerken ganz schön gefährlich sein kann, wissen wir alle. Jetzt wird es aber noch schlimmer, denn nun erwachen kriminelle Energien um unsere braven Heimwerker. Und nicht nur das, auch Bastler/innen sind gefährdet. Mittlerweile gibt es nämlich eine ganze Krimireihe darüber - leider auf englisch...

Tinten

10. Februar 2010 - 8:19 -- Gast (nicht überprüft)

Unter Tinten versteht man dem allgemeinen Sprachgebrauch nach alle diejenigen Flüssigkeiten, welche zum Schreiben dienen. In früheren Jahrhunderten war für schwarze Tinte allein Galläpfel- oder Gallustinte gebräuchlich. Später kamen die Chrom- und die sog. Alizarintinte hinzu, neuerdings auch noch die Theerfarbstofftinten. Aber auch noch jetzt müssen wir, sobald es sich um eine Tinte handelt, deren Haltbarkeit in der Schrift für lange Zeit gesichert sein muss, trotz der ihr anhaftenden Mängel auf die Galläpfeltinte zurückgreifen; sie allein verbürgt eine solche Haltbarkeit.

Wand- (Schreib-) Tafelüberzug

9. Februar 2010 - 1:05 -- Gast (nicht überprüft)

Auf der wie hier beschrieben präparierten, mit feinem Sandpapier abgeschliffenen und kalt abgewaschenen Tafel kann man mit einem Griffel wie auf einer Schiefertafel schreiben. Die Schrift besitzt eine ähnliche Farbe wie bei letzterer und kann durch Abwaschen sofort entfernt werden.

Filling Up

6. Februar 2010 - 1:58 -- Gast (nicht überprüft)

Die Mischung wird mit Terpentinöl und gut trocknendem Firniss angemengt, zum Ausspachteln von Unebenheiten an Maschinentheilen oder bei Tischlerarbeiten benutzt.

Bleichen von Schwämmen

5. Februar 2010 - 1:55 -- Gast (nicht überprüft)

Zum Bleichen der Schwämme benutzt man sehr verschiedene Methoden; die beste ist die, dass man die Schwämme in etwas angesäuertes Wasserstoffhyperoxyd legt. Leider ist diese Methode, welche die Schwämme nicht im geringsten angreift, so theuer, dass man sie nur bei den allerfeinsten Sorten anwenden kann. Wenig empfehlenswerth ist das Bleichen mit Chlor oder schwefliger Säure; selbst bei der grössten Vorsicht werden die Schwämme hierdurch nach einiger Zeit mürbe und brüchig. Gute Erfolge dagegen erzielt man durch übermangansaures Kali.

Auffrischung unleserlich gewordener Schriftzüge

4. Februar 2010 - 3:25 -- Gast (nicht überprüft)

Es tritt häufig der Fall ein, dass alte Schriftstücke durch den Einfluss von Luft und Feuchtigkeit so weit verbleichen, dass das Lesen der Schriftzüge fast zur Unmöglichkeit wird. In den meisten Fällen ist eine Wiederherstellung der Schrift möglich, wenn nicht die Vermoderung schon so weit fortgeschritten, dass die Tinte gänzlich zerstört ist. Immerhin ist die Aufgabe eine sehr schwierige, so dass bei wichtigen alten Dokumenten die grösseste Vorsicht geboten ist, wenn nicht das ganze Dokument verloren gehen soll.

Tintenfleckstifte (Antifer)

2. Februar 2010 - 4:19 -- Gast (nicht überprüft)

Die unter diesem Namen in den Handel gebrachten Stifte bestehen aus reiner, geschmolzener Oxalsäure. Man kann dieselben selbst herstellen, indem man in einem Porzellanschälchen mit Ausguss die Oxalsäure vorsichtig schmilzt und dann in entsprechend weite Glasröhren ausgiesst, durch welche man vorher, um ein leichteres Loslassen der erkalteten Stifte zu ermöglichen, flüssiges Paraffin oder reines Oel fliessen lässt.

Amerikanische Tintenfleckstifte

1. Februar 2010 - 4:17 -- Gast (nicht überprüft)

Für die Herstellung von Amerikanischen Tintenfleckstiften wird kräftiges weisses Löschpapier in eine heisse, gesättigte Lösung von Citronensäure getaucht, dann fest zur Dicke eines Bleistiftes aufgerollt und getrocknet. Nach dem Trocknen überzieht man die Stifte durch Eintauchen in flüssigen Flaschenkapsel-Lack mit einer Harzschicht und spitzt das eine Ende ein wenig zu. Beim Gebrauch wird die zugespitzte Seite angefeuchtet, mit dieser die Tintenflecke oder Schrift wiederholt überfahren, bis die Tinte anfängt zu verschwinden.

Tinten zum Schreiben auf Metall

31. Januar 2010 - 4:14 -- Gast (nicht überprüft)

Hierzu können selbstverständlich nur solche Flüssigkeiten dienen, welche in Folge chemischer Reaktion dunkle Farben in die Oberfläche des Metalles einätzen. Man benutzt sie entweder direkt zum Schreiben mit der Feder, oder verdickt die anzuwendenden Flüssigkeiten so weit, dass man die Schrift mittelst Borstenpinsels und Schablonen auftragen kann. Das Metall wird zuerst blank geputzt, dann die Schrift nach Belieben aufgetragen, nach dem Antrocknen abgewaschen und schliesslich mit einer dünnen Wachs- oder Lackschicht überzogen.

Stempelfarben

30. Januar 2010 - 5:55 -- Gast (nicht überprüft)

Auch bei den Stempelfarben unterscheidet man waschächte, zur Stempelung von Wäsche etc. und gewöhnliche, meist zur Stempelung von Papier. In früheren Zeiten, als man zur Stempelung allgemein Metallstempel verwandte, waren die Stempelfarben durchgängig äusserst feine Anreibungen von deckenden Farben mit Oel. Man benutzte hierzu für Schwarz, Lampenrusss; für Blau, Berliner oder Pariser Blau; (das schöne Ultramarin eignet sich nicht dazu, weil es durch die Säuren des Oeles missfarbig wird); für Roth, Zinnober; für Gelb, Chromgelb; für Grün, Mischungen aus Blau und Gelb.

Stifte zum Schreiben auf Glas

28. Januar 2010 - 5:39 -- Gast (nicht überprüft)

Man schmilzt in einer Schaale 4 Th. Walrat, 3 Th. Talg und 2 Th. Wachs; mischt darunter 6 Th. Mennig und 1 Th. Aetzkali. Nachdem das Ganze noch ½ Stunde erhitzt worden, giesst man die Masse in Glasröhren von dem Durchmesser eines Bleistiftes. Sind sie darin abgekühlt, so presst man sie in hölzerne Röhren und spitzt sie zum Gebrauch zu.

 

Sympathetische Tinten

25. Januar 2010 - 5:30 -- Gast (nicht überprüft)

Mit diesem Namen bezeichnen wir solche Schreibflüssigkeiten, deren Schriftzüge erst durch Wärme, Sonnenlicht oder besondere chemische Agentien hervorgerufen werden. Wir bringen im Nachstehenden die hauptsächlichsten Vorschriften derselben, bemerken aber, dass jeder geübte Chemiker dieselben noch zu variiren und die Zahl zu vergrössern vermag.

1. für Blau.
Man schreibt mit einer 10%igen Kobaltchlorürlösung. Die Schrift wird beim Erwärmen blau, verschwindet aber allmälig wieder.

2. für Blau.

Lithographische Tinten, Stifte und Kreiden

24. Januar 2010 - 4:46 -- Gast (nicht überprüft)

Für die Herstellung der Lithographie im engeren Sinne, d. h. zum direkten Zeichnen oder Schreiben auf den Stein, bedarf man etwa der gleichen Tinten und Grundmassen, wie sie zu der autographischen oder Uebertragungstinte nothwendig sind. Die Tinte wird bei Schrift und feinen Zeichnungen mit der Feder oder dem Pinsel direkt auf den Stein gezeichnet, dieser dann mit Säure abgebeizt; dadurch werden die Stellen, welche mit Tinte bedeckt sind und daher in Folge des Fettgehaltes der Tinte von der Säure nicht angegriffen wurden, etwas erhaben stehen.

Autographische und Lithographische Tinten

23. Januar 2010 - 5:16 -- Gast (nicht überprüft)

So wichtig der Hektograph auch zur Vervielfältigung von Schriften ist, so leidet er doch an zwei Uebelständen. Einmal ist die Zahl der durch ihn herstellbaren Abzüge eine ziemlich beschränkte (30-60); anderntheils sind die Schriftzüge, weil aus Anilinfarben bestehend, sehr vergänglich. Will man letzteres vermeiden und eine unbegrenzte Zahl von Abdrücken erhalten, so muss man zu einem anderen Verfahren, dem sog. autographischen, greifen.

Hektographentinte, Hektographenmasse und Hektographenblätter

22. Januar 2010 - 4:04 -- Gast (nicht überprüft)

Die Hektographentinten sind nichts anderes als sehr konzentrirte Anilinlösungen, bei denen man gewöhnlich noch durch einen Zusatz von Glycerin ein zu rasches Austrocknen der Schriftzüge verhindert. Es eignen sich vorzüglich hierzu das Methylviolett, Wasserblau und Diamantfuchsin; am wenigsten das Nigrosin. Man verwendet, als die weit ausgiebigste Farbe, jetzt fast nur noch das Violett.

Violette Hektographentinte
Methylviolett 100,0
Essigsäure, verdünnt (20 %) 80,0
Wasser 820,0

Seiten

*Partnerprogramme und Werbung

Bastelfrau ist Teilnehmer des Affiliate Service Adgoal. Klickt ein Nutzer auf einen Link zu einer externen Seite, überprüft Adgoal automatisch, ob aus diesem Link ein Affiliate-/Partnerlink erzeugt werden kann, an dem der Webseitenbetreiber über Werbekostenerstattung Geld verdienen kann. Ist dies der Fall, erfolgt die Weiterleitung zum Advertiser über dessen Affiliate-Programm,  Gleichzeitig wandelt Adgoal einzelne Wörter in Werbelinks um. Dadurch werde ich zu einem kleinen Teil an den Einnahmen beteiligt, wenn du eines oder mehrere Produkte auf den verlinkten Seiten kaufst. Durch den Kauf von Produkten über einen Partnerlink entstehen keine weiteren Kosten für dich, das heißt, die Artikel die du kaufst, werden dadurch nicht teurer. Weitere Infos zu Adgoal findest du in unserer Datenschutzerklärung. Durch das Amazon-Partnerprogramm und das Ebay-Partnerprogramm verdiene ich ebenfalls an qualifizierten Käufen. Auch hierzu findest du weitere Informationen in der Datenschutzerklärung.

Die von Adgoal generierten Links können in jedem der Artikel, aber auch auf den Übersichts-(Kategorie-)Seiten eingeblendet werden. Da dadurch auf jeder Seite Werbung sein kann, ohne dass ich dies explizit weiß, gebe ich hiermit an, dass sich auf allen Seiten auf bastelfrau.de Werbung befindet.

Newsletter

Möchtest du auf dem Laufenden bleiben, was auf bastelfrau.de geschieht? Durch meinen Newsletter bekommst du in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Infos dazu. Hier kannst du dich für den Newsletter anmelden.

RSS - Bastelmann abonnieren