Creativ mit Papier

In diesem Archiv findest du die Bastelanleitungen, die sich bisher auf creativ-mit-papier.de befanden. In einer Nacht-und-Nebelaktion musste ich die Inhalt auf bastelfrau.de überspielen, da durch das auf creativ-mit-papier.de verwendete CMS so große Sicherheitslücken aufwies, dass der Server sonst gefährdet gewesen wäre.
Die Inhalte werden nach und nach in den regulären Bastelbereich übertragen. Vorher werden sie aber teilweise noch überarbeitet und vor allen Dingen nachgearbeitet. Die dadurch entstehenden neuen Bastelanleitungen findest du dann eine kurze Zeit lang auf der Startseite wieder und natürlich im Bereich Basteln mit Papier. Die Bastelanleitungen, die nicht überarbeitet werden, bleiben erst einmal hier.
Warum die Bastelanleitungen überarbeitet werden? Der weitaus größte Teil der Anleitungen, die du bisher auf creativ-mit-papier.de gefunden hast und die sich jetzt hier im Archiv befinden, sind mehr als 100 Jahre alt und teilweise sehr kompliziert geschrieben. In der Regel gibt es auch keine Fotos dazu, sondern nur Zeichnungen. Trotzdem sind viele der Anleitungen so aktuell wie eh und je - zumindest was das, was am Ende beim Basteln heraus kommt, angeht. Also werde ich definitiv einen Teil der Anleitungen nachbasteln und dabei etwas modernisieren. 
Leider konnte ich nur die Anleitungen und Bilder übernehmen - die Kategorien sind leider auf der Strecke geblieben. Du findest die Anleitungen aber wieder, wenn du einfach die Suche (das Suchfeld befindet sich oben rechts auf der Webseite) benutzt. Die Artikel dürften dort mittlerweile alle erfasst und somit leicht zu finden sein. Aber - auch das Stöbern macht Spaß, denn die alten Bücher sind wahre Fundgruben. 
Außer den normalen Anleitungen gibt es hier auch das eine oder andere Rezept für Kleber, Farben usw., die man auch heute noch ausprobieren kann und die in der Regel preisgünstig sind, so dass man noch den einen oder anderen Euro sparen kann. 

Die Herstellung einfacher Lampenschirme

Von eigenartiger, sehr reizvoller Wirkung sind Lampenschirme, wenn sie statt des üblichen Zeichenpapieres aus Ozalid-Lichtpauspapier der Firma Kalle u. Co., A.-G., Wiesbaden-Biebrich, gearbeitet werden. Dieses Papier gibt es in verschiedenen Stärken, vom durchscheinenden Transparent über die (55 g/qm) Schreibpapierstärke zu dem 80, 110, 150, 210 und 260 g/qm (Gramm / auf einen Quadratmeter) stärksten Zeichenpapier. Der Pauston der Zeichnung lässt sich durch die Belichtung vom hellsten bis zum dunkelsten Weinrot abstufen.

Das Aufziehen von Karten

Ob vor 100 Jahren oder heute - nach wie vor scheuern zusammengefaltete Karten - zum Beispiel Landkarten - an den Knickstellen leicht durch. Abhilfe kann man schaffen, indem man die Karte auf dünnen Stoff klebt und diesen dann verziert. Und genau wie vor 100 Jahren, macht das Basteln von solchen Dingen Spaß - und man hat gleich ein tolles Weihnachtsgeschenk, das nicht viel gekostet hat, aber trotzdem etwas hermacht.

Papiertransparente

In technischen Dingen können wir eigentlich, in unserer zumeist nur das Technische bewertenden Zeit, nie genug lernen. Und dies nicht nur etwa auf einem Gebiet. Überall soll man die Augen aufmachen, denn überall gibt's etwas zu lernen. Mit all den Stoffen, die uns nahe liegen, wie etwa mit einem Papier, Karton, mit Holz, Draht oder Blech, müsste eigentlich jeder umzugehen verstehen; ebenso müsste eigentlich jeder seinem Taschenmesser alle Geheimnisse entlocken können, alle. Hierzu gehört auch, dass wir verstehen, Papier richtig zu schneiden.

Papierdruck

Nach dem hier beschriebenen Verfahren kann man mit ganz einfachen Mitteln - an Werkzeugen ist nur eine Schere nötig - hübsche und künstlerisch wirkenden Bilder drucken.

Man braucht dabei zur Herstellung eines Druckstocks kein Metall, dessen Bearbeitung dem Bastler zu schwer fallen würde. Auch die Anwendung von Holz, Linoleum oder Kork, die in den entsprechenden Druckverfahren Verwendung finden und keineswegs sehr einfach zu behandeln sind, ist zu vermeiden.

Fröbelsterne

Mit diesen Zeilen möchte ich eine alte Weihnachtsarbeit der Vergessenheit entreißen und ihr neue Freunde gewinnen. Es handelt sich um die Herstellung von Christbaumsternen aus Papier. Das ganze Material für einen solchen Stern besteht aus vier gleichmäßig breiten Papierstreifen. Je nach der Größe der anzufertigenden Sterne ist auch die Papierstreifenbreite verschieden zu wählen; für den Anfänger empfehle ich Streifen von etwas 1 cm Breite und etwa 40 cm Länge.

Eine Zaubertüte

Von einem Bastler verlangt man nicht mehr als alles. Da soll er auch einmal, vielleicht gelegentlich eines Besuches, Kinder unterhalten.

Papiere und Schere sind überall zu haben, und damit kann man in einer Minute eine Zaubertüte herstellen, mit derer Hilfe man ein Geldstück verschwinden und wieder erscheinen lassen kann.

Wie macht man Papier durchsichtig?

Um Papier durchsichtig zu machen, schmilzt man Paraffin im Wasserbade (bei 60 °C) und mischt es mit Tetrachlorkohlenstoff, der als Fleckwasser käuflich ist.

Es entsteht beim Erkalten eine salbenartige Masse, die man in das Papier einreibt. Bei gelindem Erwärmen verdampft der Tetrachlorkohlenstoff, und das vom Papier aufgesaugte Paraffin macht es durchsichtig.

Praktische Faltsäckchen

In jedem Haushalt werden verschiedene pulverige Substanzen wie Farben, Dextrin, Talkum, Salze u. dgl. aufbewahrt. Nach der Verwendung werden die Reste in der Tüte oder dem Säckchen, wie man sie beim Drogisten erhalten hat, einfach eingedreht und in irgendeiner Lade - vergessen. Sucht man doch einmal etwas, dann findet man die Bescherung - die Papierchen leer und der Boden des Behälters bedeckt mit einem unbestimmbaren Gemisch. Wer Ordnung liebt, kann sich leicht helfen.

Pappe mit Stoff beziehen

Soll Pappe mit Stoff überzogen werden, muss die Pappe stets dünn mit Leim bestrichen werden. Bei Seide, Satin und anderen dünnen Stoffen muss man nun sehr vorsichtig sein, dass der Leim nicht durchschlägt; denn das gibt hässliche Flecke. Man wartet darum, bis der Leim beim Auftupfen mit dem Finger Faden zieht. Jetzt wird der Stoff aufgelegt und fest mit der Hand angerieben; dadurch wird der Stoff und auch der Leim warm, so dass dieser gut bindet.

Das Buchheften auf Schnur

Die meisten Bastler, die sich mit Buchbinden befassen, heften ihre Bücher auf Band, in der irrigen Annahme, dass dieses Verfahren einfacher sei. Da dies aber nicht der Fall ist, und da ich sogar aus eigener Erfahrung bestimmt behaupten kann, dass das Heften auf Schnur mindestens vier- bis fünfmal so schnell geht als auf Band, möchte ich hier die Schnurheftweise näher erläutern, und zwar so ausführlich, dass auch Bastler, die sich bis jetzt noch nicht mit Buchbinden befasst haben, dabei profitieren können.

Schriftsachenordner

Quittungen, wichtige Briefe, Zeugnisse, Versicherungspolicen müssen sorgfältig aufbewahrt werden, da ein Verlegen solcher Papiere ärgerliches langwieriges Suchen, ihr Verlust oft großen Schaden zur Folge hat. Da findet man häufig im Haushalt die bekannten Brieforder, in die die Papiere nach vorheriger Lochung eingeklemmt werden. Ist jedoch schon das Lochen der einzeln einlaufenden Schriftsachen umständlich, so das spätere Aufsuchen und Herausnehmen bestimmter Papiere noch zeitraubender.

Wie man einzelne Blätter zu einem Buche vereinigen kann

In meinem Bücherschrankt hatten sich eine Menge von Zeitungsausschnitten, einzelnen Blättern aus Zeitschriften, statistischen Merkblätter, wissenschfatlichen  Beilagen und eine Anzahl von Zeitungsromanen, die des Aufhebens wert waren, angesammelt. Alle diese Sachen ungeheftet so aufzuheben, dass man sie jederzeit auch gut geordnet zu Nachschlagezwecken zur Verfügung hat, ist nicht ganz leicht. Sie alle mit einem stattlichen Bucheinband zu versehen, lohnt sich aber manchmal nicht, obwohl sie immerhin einen gewissen Wert besitzen. Hätte man z. B.

Prägedruck

Briefpapier, das in der linken oberen Ecke mit dem Monogramm oder den Anfangsbuchstaben des Schreibers geziert ist, sieht sehr nett und gefällig aus. Ein auch nur halbwegs geschickter Bastler kann ein solches Monogramm leicht selbst herstellen, und es kostet ihn außer ein wenig Zeit und Geduld gar nichts.

Klebstoffe

Unter Klebstoffen versteht man im gewöhnlichen Sprachgebrauch zumeist flüssige oder weiche Massen, welche dazu dienen, Verbindungen zwischen zwei Dingen herzustellen, sie zusammenzukleben.

Je nach Art der zu klebenden Stoffe – Holz, Papier, Leder, künstliche oder natürliche Steine, ja selbst Metalle oder Glas – muss der zu verwendende Klebstoff verschieden gewählt werden. Es wäre technisch und wirtschaftlich falsch, würde man z. B. zum Tapezieren eines Zimmers den teuren tierischen Leim, zum Zusammenkleben von Holzteilen aber Dextrin benutzen.

Verarbeiten von Kaliko

Streifen dürfen von Kaliko nur in der Richtung abgeschnitten werden, in der er sich rollt. Anders würde man beim Aufkleben durch entstehende Falten große Schwierigkeiten haben. Soll Kaliko auf Kaliko geklebt werden, so muss vorher an der betreffenden Stelle die glänzende Oberfläche vorsichtig mit dem Messer abgekratzt werden, sonst bindet der Leim nicht gut. Leim muss stets dünn aufgetragen werden, damit der Kaliko nicht zu hart wird und infolgedessen an Beweglichkeit verliert.

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