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Blattläuse

11. Juni 2013 - 0:00 -- Sarah
Blattläuse gehören zu den häufigsten Schädlingen im Garten. Obwohl sie durchaus interessante Tiere sind, zum Beispiel weil sie eine Symbiose mit Ameisen eingehen, die die Blattläuse „melken“ und sie dann vor Fressfeinden beschützen, möchten die meisten Gartenbesitzer die kleinen Insekten so schnell wie möglich loswerden. Dies ist vor allem deswegen wichtig, weil sich Blattläuse sehr schnell vermehren. Sie überwintern im Eisstadium und schlüpfen im Frühling. Die Vermehrung geschieht dann ungeschlechtlich, was es ermöglicht, zahlreiche Nachkommen in kurzer Zeit zu zeugen. Doch auch danach wird es für Gärtner nicht wirklich besser: Bereits nach einer Woche sind Blattläuse geschlechtsreif und es dauert nur wenige Generationen, bis die ersten flugfähigen Nachkommen entstehen.

Symptome für einen Blattlausbefall sind Honigtau (ein klebriger Belag, der entsteht, weil die Blattlaus in die Pflanze einsticht, um kohlenhydrathaltigen Saft zu bekommen) und Rußtaupilze. Noch offensichtlicher ist ein Befall, wenn man die kleinen Tiere selbst zu sehen bekommt: Sie sind nur wenige Millimeter groß und können grün, schwarzbraun oder rotbraun sein.

Um einem Blattlausbefall vorzubeugen, ist es wichtig bereits früh zu handeln. Zur Bekämpfung am Besten geeignet sind natürliche Fressfeinde wie Marienkäfer, Florfliegen, Schwebfliegen und Schlupfwespen. Insektenhotels, Florfliegenkästen und Totholzhecken sorgen dafür, dass sich diese Nützlinge im Garten niederlassen. Sie bekämpfen das Problem dann, indem sie die Blattläuse fressen. Sollten andere Mittel eingesetzt werden, sollte dies niemals auch für die Feinde der Blattlaus schädlich sein. Spezielle Blattlauspräparate sind allerdings meistens darauf ausgelegt, nur den Läusen zu schaden. Häufig reicht es übrigens bereits, die Blattläuse gezielt mit einem starken Wasserstrahl zu entfernen, da Blattläuse sich nur schlecht fortbewegen können. Außerdem ist es sinnvoll, den Garten möglichst natürlich mit verschiedenen Pflanzenarten zu bepflanzen, da die Blattläuse ihre nächste Wirtspflanze dann schlechter erreichen. Müssen trotzdem spezielle Pflanzen geschützt werden empfehlen sich Ausstriebsspritzung und Pflaster mit insektizidem Wirkstoff. Für Topfpflanzen eignen sich Pflanzenschutzstäbchen und spezielle Granulate.

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