Ist Vertikutieren tatsächlich sinnvoll?

16. April 2014 - 0:00 -- Sarah

Die beste Zeit zum Lüften des Rasens ist im April und es gilt die Faustregel, dass er mindestens einmal im Jahr vertikutiert werden sollte. Allerdings mehren sich die Kritiker, die die Sinnhaftigkeit des Vertikutierens von Privatrasen in Zweifel ziehen. Ist das Lüften gar unnötig?

Bei Rasen im professionellen Bereich sind vor allem die Wasserdurchlässigkeit und die Scherfestigkeit von großer Bedeutung. Sie ermöglichen das Bespielen der Grünfläche bei jeder Witterung. Durch die hohen Ansprüche haben die Rasen der Profis inzwischen kaum etwas mit einer natürlichen Umgebung zu tun. Sie verfügen über kein Bodenleben und wachsen auf Erde, der zu mehr als 90 % aus Sand besteht. Deswegen ist hier das Entfernen von Rasenfilz auch so wichtig. Er wird nämlich nicht von Bodenorganismen abgebaut. Im Privatbereich stört der Rasenfilz jedoch nicht. Hier ist das Ziel, dass der Rasen möglichst schön aussieht, worauf sich der Rasenfilz sogar förderlich auswirken kann.

Wesentlich häufiger ist Moos das Problem. Es entsteht bei Stickstoffmangel und ist vor allem im Bereich von Hecken und Bäumen anzutreffen. Das liegt nicht daran, dass der Boden dort feuchter ist oder mehr Schatten auf den Rasen fällt, sondern daran, dass die Nährstoffe dort von den Wurzeln der Bäume und Sträucher verbraucht werden. Erschwerend kommt hinzu, dass Dünger im Schatten schlechter umgesetzt wird und der Nährstoffmangel so schwieriger behoben werden kann.

Vertikutieren bei einer vermoosten Rasenfläche entfernt zwar das Moos manuell, verletzt jedoch die ohnedies bereits gestressten Rasenpflanzen. Hinzu kommt, dass die Bedingungen für Unkraut durch das Verletzen der Grasnarben verbessert werden. Folge ist ein weiterer Nährstoffentzug durch zusätzliche unerwünschte Pflanzen.

Die wesentlich bessere Lösung bei Moosbefall des Rasens ist also eine regelmäßige Düngegabe und eine Kontrolle des PH-Wertes, da Moos auch auf sauren Böden besser wächst.

Archiv: 

*Partnerprogramme und Werbung

Bastelfrau ist komplett werbefinanziert und unter anderem auch Teilnehmer des Affiliate Service Adgoal. Klickt ein Nutzer auf einen Link zu einer externen Seite, überprüft Adgoal automatisch, ob aus diesem Link ein Affiliate-/Partnerlink erzeugt werden kann, an dem der Webseitenbetreiber über Werbekostenerstattung Geld verdienen kann. Ist dies der Fall, erfolgt die Weiterleitung zum Advertiser über dessen Affiliate-Programm,  Gleichzeitig wandelt Adgoal einzelne Wörter in Werbelinks um. Dadurch werde ich zu einem kleinen Teil an den Einnahmen beteiligt, wenn du eines oder mehrere Produkte auf den verlinkten Seiten kaufst. Durch den Kauf von Produkten über einen Partnerlink entstehen keine weiteren Kosten für dich, das heißt, die Artikel die du kaufst, werden dadurch nicht teurer. Weitere Infos zu Adgoal findest du in unserer Datenschutzerklärung. Durch das Amazon-Partnerprogramm und das Ebay-Partnerprogramm verdiene ich ebenfalls an qualifizierten Käufen. Auch hierzu findest du weitere Informationen in der Datenschutzerklärung.

Sowohl die von Adgoal generierten Links als auch andere können in jedem der Artikel, aber auch auf den Übersichts-(Kategorie-)Seiten eingeblendet werden. Da dadurch auf jeder Seite Werbung sein kann, ohne dass ich dies explizit weiß, gebe ich hiermit an, dass sich auf allen Seiten auf bastelfrau.de Werbung befindet. 

Newsletter

Möchtest du auf dem Laufenden bleiben, was auf bastelfrau.de geschieht? Durch meinen Newsletter bekommst du in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Infos dazu. Hier kannst du dich für den Newsletter anmelden.