Konservierungsmittel für Blumen

16. März 2010 - 8:13 -- Gast (nicht überprüft)

In diesem uralten Artikel (von ca. 1900) geht es nicht darum, Blumen haltbar zu machen, sondern sie möglichst lange in der Vase frisch zu halten.

Um abgeschnittene Blumen konservieren zu können, ist die Grundbedingung, den Stengel so lang wie möglich abzuschneiden. Je weniger Zeit zwischen dem Abschneiden und dem Ausstellen in Wasser liegt, um so besser wird sich die Blume halten.

Um auch dem Laien den Grund hierfür verständlich zu machen, bemerke ich, daß sich im Innern der Stiele mikroskopisch kleine Kanäle finden, welche dazu dienen, das von der Wurzel ausgenommene Wasser nach den Blättern und Blüten zu leiten. Hier verdunstet es wieder unter Zurücklassung der Nährsalze.

Nun ist es klar, daß durch das Abschneiden in das Innere des Stengels Luft eindringt, welche die Ernährung unbedingt hemmen muß. Es findet also, um es gemeinverständlich auszudrücken, eine innere Vertrocknung statt. Schneidet man aber den Stiel unter Wasser am Ende etwa 2-3cm lang ab, so können keine Luftbläschen im Innern des Stengels entstehen, und den Blättern ist Gelegenheit gegeben, in normaler Weise das aufgenommene Wasser zu verdunsten.

Hieraus geht auch hervor, daß das übliche Bespritzen der Blumen vollkommen zwecklos ist. Denn eine Pflanze nimmt Wasser auf nur durch die Wurzeln und nie durch die Blätter.

Wenn man nun jeden Tag ein etwa 2-3cm langes Stückchen unter Wasser abschneidet, so wird man die Blume bedeutend länger erhalten.

Unsere heutige Industrie kommt den Blumenliebhabern in dieser Beziehung sehr entgegen, indem sie entsprechend hohe Vasen auf den Markt bringt.

Ein halber Theelöffel Cognac oder Kampferspiritus dem Wasser zugesetzt, befördert die Haltbarkeit der Blume ganz bedeutend.
 

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