Gesundheitsfrau

Wie auch der größte Teil meiner anderen Webseiten ist Gesundheitsfrau in einer "Nacht-und-Nebel-Aktion" auf bastelfrau.de umgezogen. Grund dafür war eine Sicherheitslücke in den aktuellen (und weniger aktuellen) Drupalversionen. Da Gesundheitsfrau.de noch mit einer alten Version lief und ich die Inhalte sowieso zu bastelfrau.de übertragen wollte, habe ich einfach Nägel mit Köpfen gemacht und die Inhalte von Gesundheitsfrau.de "herübergeholt". Das Problem ist nun, dass die einzelnen Artikel nicht mehr so sortiert sind, wie sie es auf der alten Webseite waren. Jeder Artikel muss also einzeln neu einsortiert werden. Da bietet es sich natürlich an, die Texte zu überarbeiten, Links zu überprüfen usw. Bis alles übertragen ist, dauert es mit Sicherheit eine ganze Zeit und bis dahin wirst du die Artikel unsortiert hier - in der Kategorie "Gesundheitsfrau - Archiv" finden.
Die Inhalte - also Anleitungen, Rezepte, Informationen - sind teilweise aus der Zeit um 1890. Gerade diese Informationen sind natürlich nicht aktuell und daher mit Vorsicht zu genießen. Aber auch für die neueren Artikel gilt (genau wie für die älteren): Ich bin kein Arzt, sondern Laie - genau wie du. Wenn du Beschwerden hast, musst du zu einem Arzt oder Heilpraktiker deines Vertrauens gehen, denn diese Informationem ersetzen keinesfalls einen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker oder eine Beratung in einer Apotheke! Durch die Inhalte dieser Seite können weder Diagnosen gestellt werden, noch eine Heilbehandlung eingeleitet werden.
Bei vielen der Artikel, Tipps und Tricks handelt es sich um Rezepte, die schon mehr als 100 Jahre alt sind. Sie sind daher nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand und sind dementsprechend mit Vorsicht zu genießen. 
Wenn du die verschiedenen Rezepte ausprobieren möchtest, dann geschieht dies auf eine Gefahr, denn - wie oben bereits erwähnt - ich bin Laie wie du und kann keine Garantien übernehmen.

Stiftung Warentest warnt vor Energy Drinks

11. August 2013 - 0:00 -- Sarah

Auch wenn hier an anderer Stelle bereits vor Panikmache durch Lebensmittelstudien gewarnt wurde, gibt es durchaus Warnungen, die sinnvoll sind. Dies gilt beispielsweise für Energy Drinks, was jedoch niemanden überraschen sollte, der über gesunden Menschenverstand und etwas Wissen über Ernährung verfügt. Dass Zucker in hoher Dosis ungesund ist und Übergewicht verursacht, ist in der Regel jedem bekannt. Auch dass ein menschlicher Körper nur in der Lage ist, die Arbeit zu verrichten, für die er ausreichend Energie besitzt, dürfte ebenfalls niemanden überraschen. Die aufputschende Wirkung von Energy Drinks kommt hauptsächlich aus dem Koffein, das ebenfalls in hohen Dosen auf Dauer schädlich ist.

Was soll ich jetzt eigentlich glauben? Das Problem mit Lebensmittelstudien.

10. August 2013 - 0:00 -- Sarah

Um Soja streiten sich die Geister: Während Einige es als gesündere Alternative zu Fleisch und Milchprodukten feiern, warnen andere vor dem Verzehr. Tatsächlich ist Soja eines der acht Lebensmittel, die am häufigsten Allergien auslöst – genauso wie Milch, Nüsse und Eier. Inzwischen steht es sogar in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen und nicht zu senken, wie lange Zeit angenommen wurde. Von den einen als hervorragende Proteinquelle gelobt, sind andere der Meinung, Soja würde kein „vollständiges“ Protein liefern und überhaupt wäre es viel schlechter für den menschlichen Körper verfügbar.

Richtig trinken bei heißem Wetter

9. August 2013 - 0:00 -- Sarah

 

Wasser ist der Hauptbestandteil des menschlichen Körpers. Verlieren wir zu viel Flüssigkeit, sind Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme mögliche Konsequenzen. Auch ohne körperliche Beschwerden leidet die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Bereits 3 Prozent Flüssigkeitsverlust reichen aus, damit das Wohlbefinden erheblich nachlässt. Ein Teil der verlorenen Flüssigkeit nehmen wir über die Nahrung wieder auf, der Rest muss durch Getränke ergänzt werden. Die Empfehlung liegt normalerweise zwischen 1,5 bis 2 Liter Wasser. Bei Hitze oder sportlichen Aktivitäten steigt der Bedarf jedoch deutlich, weswegen bei heißem Wetter das Doppelte empfohlen wird. Wer Sport treibt, sollte mindestens einen halben Liter Wasser pro Stunde mehr trinken. Der Körper kann jedoch nur ungefähr 0,2 l Wasser pro Viertelstunde aufnehmen. Deswegen ist regelmäßiges Trinken genauso wichtig wie viel zu trinken, da große Mengen vom Körper wieder ausgeschieden werden. Ein Glas Wasser oder Fruchtsaft sollte deswegen den Start in den Tag begleiten. In der Nacht verliert der Körper mindestens einen halben Liter Flüssigkeit, was möglichst schnell ausgeglichen werden sollte.

Leichte Schmerzmittel

8. August 2013 - 8:15 -- Sarah

Die häufigsten Wirkstoffe in weniger starken Schmerzmitteln sind Acetylsalicylsäure, Ibuprofen und Paracetamol. Auch wenn sie als vergleichsweise harmlos gelten, sollten sie mit Bedacht eingenommen werden, da auch sie den Körper belasten. Außerdem „stumpft“ der Körper mit der Zeit gegen die Schmerzmittel ab, was bedeutet, dass entweder mehr Wirkstoff eingenommen werden muss, oder sogar ein Umstieg auf härtere Schmerzmittel erforderlich ist. Gerade eine Einnahme vor oder nach Alkoholkonsum ist nicht empfehlenswert, da Wechselwirkungen auftreten und die Leber bei manchen Wirkstoffen, wie beispielsweise Paracetamol, doppelt belastet wird.

Krebs ist nicht immer gleich Krebs – ist eine neue Definition erforderlich?

4. August 2013 - 0:00 -- Sarah

Die Diagnose „Krebs“ ist für Patienten und Ärzten mit zahlreichen negativen Emotionen behaftet. Jeder weiß, dass ein bösartiger Tumor unbehandelt tödlich sein kann. Allerdings ist die Diagnose inzwischen häufig nicht so eindeutig, wie der Begriff andeutet. Es gibt Tumore, die keine große Gefahr bedeuten, ihr Wachstum einstellen und keine Metastasen bilden. Die gute Früherkennung führt zur Entdeckung zahlreicher solcher Tumore, die bei Patienten Todesangst auslösen und die Ärzte zu einer Behandlung zwingen, die jedoch nicht immer tatsächlich notwendig ist, dafür aber teils erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringen.

Gibt es tatsächlich eine traditionelle chinesische Medizin?

3. August 2013 - 0:00 -- Sarah

Viele deutsche Patienten sehnen sich nach schonender, ganzheitlicher Medizin. Viele finden in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) genau dies. Dabei wird jedoch häufig vergessen, dass TCM ein Konstrukt ist, das mit der tatsächlichen traditionellen Medizin vergleichsweise wenig zu tun hat. Wer erwartet, eine seit Jahrtausenden erprobte Behandlungsweise kennenzulernen, muss enttäuscht werden. Tatsächlich entstand die TCM in ihrer heutigen Form in einer Kombination aus chinesischen Behörden und westlichen Heilpraktikern. Bereits Anfang des letzten Jahrhunderts wurden in China Stimmen laut, die die Abschaffung der traditionellen Medizin zugunsten der westlichen Schulmedizin forderten. Die Vorherrschaft des Westens wurde durch Wissensvorsprung erklärt und Reformer setzten sich für eine Hinwendung zur härteren Wissenschaft ein. Da mit der traditionellen Medizin jedoch viele Existenzen verknüpft waren, blieb sie auch nach bedeutenden Reformen in den 50er und 60er Jahren in Teilen erhalten.

Gefahr im Essen – Zusatzstoffe können Gesundheitsschäden hervorrufen

2. August 2013 - 7:14 -- Sarah

Rund sieben Kilogramm Zusatzstoffe werden von einem deutschen Konsumenten jährlich verzehrt – meist ohne dessen wissen. Dabei sind E-Nummern schon vor Jahren in die Kritik geraten, da einige als gesundheitlich bedenklich gelten. Dabei ist es schwierig, die Übersicht zu behalten: Rund 300 Zusatzstoffe erlaubt die EU derzeit, 250 stehen in Verdacht Allergien, Krebs oder andere Krankheiten auszulösen. Auch wenn andere Quellen die Hälfte der Zusatzstoffe als unbedenklich kennzeichnet, sind vor allem die Wechselwirkungen von verschiedenen E-Nummern kaum untersucht, obwohl gerade hier ein besonders gesundheitsschädliches Potential vermutet wird. Sind die Stoffe einmal zugelassen, wird dieser Status auch dann nicht geändert, wenn neue, bedenkliche Studien auf eine Gesundheitsgefährdung hinweisen. Deswegen ist eine Beschäftigung mit den Zusatzstoffen sinnvoll, vor allem für Familien mit Kindern, da diese stärker auf die Stoffe reagieren. Grundsätzlich gilt: Je stärker ein Lebensmittel verarbeitet ist, umso häufiger kommen E-Nummern darin vor.

Vitamin D - das neue Wundermittel?

20. Juli 2013 - 10:26 -- Sarah

Vitamin D kann zu einem Großteil von menschlichem Körper selbst produziert werden, weswegen es eigentlich nach der Definition kein „echtes“ Vitamin ist. In den letzten Jahren wurden jedoch zahlreiche Studien veröffentlicht, die daraufhin deuten, dass Vitamin D für unsere Gesundheit noch wichtiger ist, als lange Zeit angenommen wurde.

Universal-Impfstoff gegen Grippe bald möglich?

21. Juni 2013 - 0:00 -- Sarah
Impfstoffe gegen Viren zu entwickeln, ist sehr schwer. Das liegt daran, dass Impfstoffe normalerweise die Oberflächen der Viren erkennen, Viren sich und ihre Oberfläche jedoch sehr schnell ändern. Das macht es nicht nur schwierig, dauerhaft wirkende Impfstoffe zu finden. Die charakteristischen Informationen der verschiedenen Virenstämme unterscheiden sich häufig auch so stark, dass sie jeweils einen eigenen Impfstoff benötigen, da Antikörper auf andere Stämme neu reagieren müssen. Dies galt bislang gerade bei Grippeviren. Die Suche nach einem Universal-Impfstoff gegen verschiedene Grippeviren verlief deswegen jahrzehntelang erfolglos. Nun scheinen Wissenschaftler allerdings einen Durchbruch erreicht haben. Gary Nabel und sein Team entwickelten eine Vakzine, die verspricht, gegen weit mehr Grippeviren zu helfen, als herkömmliche Impfstoffe.

Ist vegane Ernährung ungesund?

15. Juni 2013 - 9:03 -- Sarah
 
Darüber, dass vegane Ernährung so ungesund ist, wie häufig angenommen wird, gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Zwar gibt es Studien, die darauf hindeuten, dass Mangelerscheinungen unter Veganer weit verbreitet sind, allerdings kann dafür in vielen Fällen angenommen werden, dass sie die Betroffenen nicht ausreichend mit ihrer Ernährung auseinandersetzen. So sind viele Veganer erstaunlich unaufgeklärt darüber, auf welche Mineralien und Vitamine sie besonders achten müssen. Auf der Gegenseite gibt es eine Vielzahl an gesicherten Studien, die belegen, dass der übermäßige Verzehr von Fleisch und anderen tierischen Produkten das Risiko für Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, Gicht, Rheuma, Arthrose, Alzheimer und Allergien erhöht. Unabhängig davon, für welche Ernährungsform man sich entscheidet, ist es also wichtig, sich darüber bewusst zu sein, was man in welchem Maße konsumieren sollte.

Polnische Pflegekräfte - eine Alternative?

18. April 2013 - 9:13 -- Sarah
24 Stunden Pflege ist mit den dafür vorgesehenen Pflegesätzen fast nicht zu bezahlen. Kein Wunder also, dass Pflegekräfte aus dem osteuropäischen Ausland für viele eine attraktive Alternative sind. Allerdings ist Vielen unklar, ob diese tatsächlich legal ist. Vermittlungsagenturen wie Diadema bieten hier etwas mehr Sicherheit. Die Pflegekräfte können so nicht scheinselbstständig sein, sondern werden auf legale Art in deutsche Haushalte vermittelt.
 

Wohnen im Alter

22. Dezember 2012 - 15:35 -- Bastelfrau

Die Kinder sind erwachsen und bald alle aus dem Haus – Zeit, sich darum Gedanken zu machen, wie wir nun mit dem freien Platz im Haus umgehen und wie wir unseren Wohnbereich für die Zukunft gestalten, denn das Haus haben wir gekauft, als wir jung waren und unsere älteste Tochter gerade geboren war. Damals haben wir nicht darüber nachgedacht, ob wir im Alter wohl mehr oder weniger alleine darin zurechtkommen würden oder nicht...

Organspende – ja oder nein?

5. November 2012 - 10:39 -- Sarah

Das neue Transplantantionsgesetzt tritt diesen Monat in Kraft. Es sieht vor, dass jeder Deutsche Auskunft darüber gibt, ob er selbst Organe spenden möchte oder nicht. Leider steigt damit die Aufklärung über die Organspende vermutlich nicht wesentlich, sodass es vielen Menschen schwer fallen wird, die für sie richtige Entscheidung zu treffen. Die folgenden Informationen sollen dabei helfen.

Grippeimpfung – ja oder nein?

3. November 2012 - 23:00 -- Sarah

Wie in jedem Jahr wird auch aktuell wieder dazu aufgerufen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Da eine Grippe – im Gegensatz zur harmloseren Erkältung – durchaus tödlich verlaufen kann, ist eine Impfung für viele Menschen attraktiv. Allerdings besitzt eine Impfung auch Nachteile, sodass Patienten das Für und Wider gründlich abwägen sollten, bevor sie sich für oder gegen den Gang zum Arzt entscheiden.

Wie zuverlässig sind psychiatrische Diagnosen?

3. November 2012 - 12:05 -- Sarah

Psychologie und Psychiatrie stehen nicht selten vor einem Rechtfertigungszwang. Einer der Gründe ist, dass „harte“ Wissenschaft in diesem Bereich unmöglich war/ist und somit auch Diagnose und Heilung angezweifelt werden können. Die unmögliche Behandlung von Psychiatriepatienten in der Vergangenheit, die teils nur mit Menschenversuchen gleichgesetzt werden können, trägt zusammen mit der Ausblendung von psychischen Krankheiten durch die Gesellschaft dazu bei, dass Einrichtungen und Heilmethoden nicht ernst genommen werden.

Was sind Generika?

4. Oktober 2012 - 0:00 -- Sarah

Kommt ein neues Arzneimittel auf den Markt, ist es zunächst patentrechtlich geschützt. Nach 10 bis 15 Jahren läuft dieses Patent jedoch ab. Dies ermöglicht anderen Herstellern, den Wirkstoff zu nutzen. Sie stellen Kopien des Medikaments her, die verbessert sein können, aber in jedem Fall ungefähr bioäquivalent sein müssen. Das bedeutet, dass im Körper ähnlich viel Wirkstoff verwertet werden kann, wie beim Originalmedikament. Das Arzneimittel wird dann im Regelfall unter seinem internationalen Freinamen von anderen Pharmaunternehmen für wesentlich weniger Geld verkauft. Dies ist möglich, weil diese die Kosten der Erforschung sparen und Generika deswegen wesentlich kostengünstiger auf den Markt zu bringen sind. Außerdem ist der Konkurrenzdruck sehr groß, da meistens viele Generika zum gleichen Zeitpunkt erscheinen. Das bekannteste Beispiel für ein Generikum ist Acetylsalicylsäure (ASS). Es darf nur von Bayer unter dem Namen Aspirin vertrieben werden, es gibt jedoch zahlreiche Firmen, die den gleichen Wirkstoff günstiger unter anderen Namen anbieten. Generika dürfen allerdings unter bestimmten Voraussetzungen auch unter geschützten Markennamen vertrieben werden.

Pharmakonzerne gehen über Leichen

3. Oktober 2012 - 2:48 -- Sarah

Die Überschrift mag plakativ sein, der Inhalt stimmt dennoch. In den letzten Jahre reißen die Meldungen über unethisch durchgeführte Medikamentenstudien der großen Pharmaunternehmen nicht ab. Traurige Berühmtheit erlang eine Studie des Pharmakonzern Pfizer im Jahr 1996. Während einer Epidemie teste das Unternehmen an 200 nigerianischen Kindern das inzwischen verbotene Antibiotikum Trovafloxacin. Nach Abschluss der Studie wurden mehrere Todesfällen bekannt. Fünf Kinder starben nach der Gabe des Antibiotikums, sechs weitere Kinder der Kontrollgruppe erlagen ihren Krankheiten. Außerdem häuften sich Berichte über Erblindung, Gehörverlust und Lähmungen. Kritik an der Studie wurde nicht nur deswegen laut, weil die Eignung des Medikaments für Kinder fragwürdig war, sondern auch weil die Kontrollgruppe zu geringe Dosen des Wirkstoffs erhalten hatte. Außerdem war die Genehmigung des Versuchs gefälscht und der nigerianische Prüfarzt  erhielt keine vollständige Einsicht in die relevanten Unterlagen. Wikileaks veröffentlichte im Jahr 2010 Dokumente, die darauf schließen lassen, dass Pfizer versucht hat, den nigerianischen Staatsanwalt unter Druck zu setzen und so Strafzahlungen zu verhindern. Ein Arzt, der sich weigerte an der Studie teilzunehmen, wurde wenig später entlassen, auch wenn Pfizer dafür andere Gründe angibt.

Studien zum Down-Syndrom: Patienten glücklich, Eltern stolz, Geschwister zufrieden

2. Oktober 2012 - 0:00 -- Sarah

In Deutschland werden über 90 % aller Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben, wenn es im Vorfeld diagnostiziert wird. Da mit Einführung des neuen Bluttests keine invasiven Untersuchungen mehr notwendig sind, um die Abweichung des Erbguts festzustellen, ist davon auszugehen, dass die Zahl der Diagnosen weiter steigen wird. Rechtlich gesehen ist es zumindest prinzipiell möglich, die Schwangerschaft bis zum Entbindungstermin abzubrechen. Das Ziel dieser Regelung ist, Mutter und Kind mögliches Leid zu ersparen. Gerade beim Down Syndrom stellt sich die Frage jedoch stärker als jemals zuvor, ob „Leid“ tatsächlich die passende Beschreibung ist.

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