Gesundheitsfrau

Wie auch der größte Teil meiner anderen Webseiten ist Gesundheitsfrau in einer "Nacht-und-Nebel-Aktion" auf bastelfrau.de umgezogen. Grund dafür war eine Sicherheitslücke in den aktuellen (und weniger aktuellen) Drupalversionen. Da Gesundheitsfrau.de noch mit einer alten Version lief und ich die Inhalte sowieso zu bastelfrau.de übertragen wollte, habe ich einfach Nägel mit Köpfen gemacht und die Inhalte von Gesundheitsfrau.de "herübergeholt". Das Problem ist nun, dass die einzelnen Artikel nicht mehr so sortiert sind, wie sie es auf der alten Webseite waren. Jeder Artikel muss also einzeln neu einsortiert werden. Da bietet es sich natürlich an, die Texte zu überarbeiten, Links zu überprüfen usw. Bis alles übertragen ist, dauert es mit Sicherheit eine ganze Zeit und bis dahin wirst du die Artikel unsortiert hier - in der Kategorie "Gesundheitsfrau - Archiv" finden.
Die Inhalte - also Anleitungen, Rezepte, Informationen - sind teilweise aus der Zeit um 1890. Gerade diese Informationen sind natürlich nicht aktuell und daher mit Vorsicht zu genießen. Aber auch für die neueren Artikel gilt (genau wie für die älteren): Ich bin kein Arzt, sondern Laie - genau wie du. Wenn du Beschwerden hast, musst du zu einem Arzt oder Heilpraktiker deines Vertrauens gehen, denn diese Informationem ersetzen keinesfalls einen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker oder eine Beratung in einer Apotheke! Durch die Inhalte dieser Seite können weder Diagnosen gestellt werden, noch eine Heilbehandlung eingeleitet werden.
Bei vielen der Artikel, Tipps und Tricks handelt es sich um Rezepte, die schon mehr als 100 Jahre alt sind. Sie sind daher nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand und sind dementsprechend mit Vorsicht zu genießen. 
Wenn du die verschiedenen Rezepte ausprobieren möchtest, dann geschieht dies auf eine Gefahr, denn - wie oben bereits erwähnt - ich bin Laie wie du und kann keine Garantien übernehmen.

Kreosotseife n. Auspitz

28. Januar 2010 - 2:35 -- Gast (nicht überprüft)

Bei der Herstellung von Kreosotseife n. Auspitz werden die Fette zuerst mit der Kalilauge bei 40-80° verseift und dann die übrigen Substanzen zugerührt. Die ätherischen Oele könnten unserer Ansicht nach bedeutend verringert werden.

Kampherseife

25. Januar 2010 - 2:26 -- Gast (nicht überprüft)

Kampherseife ist eine medizinische Seife. Der Kampher wird vorher mit Spiritus auf das Feinste zerrieben und dann der geschmolzenen, nicht zu heissen Seifenmasse zugerührt. Wenn überhaupt parfümirt werden soll, benutzt man am besten Lavendel- oder Rosmarinöl.

Ichthyolseife

24. Januar 2010 - 2:23 -- Gast (nicht überprüft)

Bei der Ichthyolseife handelt es sich um eine medizinische Seife. Bei dieser Seife ist es nothwendig, der zentrifugirten Kernseife beim Schmelzen etwas Wasser zuzusetzen, damit die Seife nicht zu hart wird. Parfümirung ist hier ausgeschlossen.

Zutaten:

Ichthyol (Ammon. ichth.) 100,0
Seifengrundlage 900,0

Andere Zutaten benötigt man für die Ichthyol-Theerseife n. Dieterich, nämlich

Ichthyol (Ammon. ichth.) 120,0
Birkentheeröl 200,0
Mollin (s. d.) 680,0.

 

Einwirkung der Seifen auf die Haut

23. Januar 2010 - 2:19 -- Gast (nicht überprüft)

Dr. H. Paschkis sagt über Seifen: "Seifen sind Verbindungen der Fettsäuren mit Alkalien; sie schliessen sich im chemischen Sinne und nicht minder in physiologischer Hinsicht an die übrigen Salze der letzteren an. Auch auf die Haut wirken sie in ähnlicher Weise wie die kohlensauren Alkalien;

Sapo kalinus und Sapo medicatus

22. Januar 2010 - 1:10 -- Gast (nicht überprüft)

Das Deutsche Arzneibuch hat 2 Seifen aufgenommen, zu deren Bereitung sie bestimmte Vorschriften giebt; eine weiche "Sapo kalinus", bereitet durch Verseifung von Leinöl mittelst Kalilauge und eine feste Natronseife, Sapo medicatus, bereitet durch Verseifung eines Gemisches von gleichen Theilen Schweineschmalz und Olivenöl mit vorgeschriebener Menge Natronlauge und nachheriges Aussalzen.

Seifen sollen an einem nicht zu warmen, aber trockenen Orte aufbewahrt werden.

 

Toiletteseifen

21. Januar 2010 - 0:06 -- Gast (nicht überprüft)

Die Bereitung von Toiletteseifen ist eine sehr verschiedene, und der Seifenkörper, welcher als Grundlage dazu benutzt wird, ist es ebenfalls.

Bei den billigen Sorten besteht er meistens aus den ordinärsten Füllseifen, während die feineren gewöhnlich eine aus Olivenöl und Talg bereitete Kernseife als Grundlage haben. Auch die Art der Parfümirung geschieht nicht immer in gleicher Weise. Bei den geringeren Sorten, denen billigere, daher meist strengere Parfüms zugesetzt werden, rührt man die betreffenden Oele in die halbflüssige Seifenmasse ein.

Glycerinseife

20. Januar 2010 - 0:04 -- Gast (nicht überprüft)

Echte Glycerinseife wird in gleicher Weise wie die vorige bereitet, nur dass hier statt des Weingeistes kalkfreies Glycerin angewendet wird.
 

Transparent-Seifen

19. Januar 2010 - 0:03 -- Gast (nicht überprüft)

Transparent-Seifen werden in der Weise hergestellt, dass man eine beliebige Seife in etwa dem gleichen Gewicht Weingeist im Wasserbade, besser noch im Destillirkessel, mittelst Wärme auflöst, die Lösung durch Absetzen klären lässt und dann in Formkästen ausgiesst. Nach einigen Wochen ist die Masse hinlänglich erhärtet, um in Riegel geschnitten resp. in Formen gepresst werden zu können. Diese Seife segelt fast immer unter der falschen Flagge "Glycerinseife".
 

Kokosseife

18. Januar 2010 - 0:02 -- Gast (nicht überprüft)

Kokosseife. ist in reinem Zustände sehr weiss, hart, jedoch von einem unangenehmen, lange anhaftenden Geruch, der sich nur durch andere starke Gerüche, namentlich Mirbanessenz verdecken lässt. Sie schäumt sehr stark, greift aber die Haut wegen ihres meist sehr grossen Laugengehaltes an. Gewöhnlich wird daher das Kokosöl mit anderen Fetten vermengt und so verarbeitet.
 

Palmölseife

17. Januar 2010 - 1:03 -- Gast (nicht überprüft)

Palmölseife ist ihrer gelben Farbe halber und wegen des eigenthümlichen Geruchs nur zu ordinären Seifen brauchbar. Vielfach wird aus diesem Rohmaterial die halbfeste sog. Tonnenseife fabrizirt.

 

Olivenölseife

16. Januar 2010 - 2:51 -- Gast (nicht überprüft)

Olivenölseife wird seit alten Zeiten im ganzen Süden Europas aus den ordinären Sorten des Olivenöls in Massen bereitet; neben diesem werden aber auch grosse Quantitäten Sesamöl mit verarbeitet. Sie kommt unter dem Namen Venetianer, Marseiller oder spanische Seife in den Handel. Sie verdankte ihren Ruf als milde Seife für feine Gewebe dem Umstände, dass sie vollständig laugenfrei und sehr gut ausgetrocknet in den Handel kam.

Talgseife

15. Januar 2010 - 1:57 -- Gast (nicht überprüft)

Talgseife wird namentlich in Deutschland und Russland viel bereitet; so sind die deutschen Kernseifen fast immer aus Talg dargestellt. Sie wird sehr hart und fest, schäumt nicht besonders stark, besitzt aber vorzüglich reinigende Eigenschaften.
 

Seifen

14. Januar 2010 - 1:49 -- Gast (nicht überprüft)

Dass es sich in einem Vorschriftenbuch für Drogisten nicht darum handeln kann, spezielle Vorschriften für die Grossfabrikation der Seifen im Allgemeinen zu geben, versteht sich von selbst. Es handelt sich hier nur um die Herstellung feiner Toilette- und medizinischer Seifen und, wer diese selbst darstellen will, wird immer gut thun, den Seifenkörper für dieselben aus einer renommirten Fabrik zu beziehen.

Jungfernmilch

9. Januar 2010 - 2:14 -- Gast (nicht überprüft)

Der Name der Jungfernmilch (Lait virginal)  richtet sich meist nach dem zugesetzten Parfüm, z. B. Lait virginal à la rose, à la fleur d'orange etc. etc..

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