Gesundheitsfrau

Wie auch der größte Teil meiner anderen Webseiten ist Gesundheitsfrau in einer "Nacht-und-Nebel-Aktion" auf bastelfrau.de umgezogen. Grund dafür war eine Sicherheitslücke in den aktuellen (und weniger aktuellen) Drupalversionen. Da Gesundheitsfrau.de noch mit einer alten Version lief und ich die Inhalte sowieso zu bastelfrau.de übertragen wollte, habe ich einfach Nägel mit Köpfen gemacht und die Inhalte von Gesundheitsfrau.de "herübergeholt". Das Problem ist nun, dass die einzelnen Artikel nicht mehr so sortiert sind, wie sie es auf der alten Webseite waren. Jeder Artikel muss also einzeln neu einsortiert werden. Da bietet es sich natürlich an, die Texte zu überarbeiten, Links zu überprüfen usw. Bis alles übertragen ist, dauert es mit Sicherheit eine ganze Zeit und bis dahin wirst du die Artikel unsortiert hier - in der Kategorie "Gesundheitsfrau - Archiv" finden.
Die Inhalte - also Anleitungen, Rezepte, Informationen - sind teilweise aus der Zeit um 1890. Gerade diese Informationen sind natürlich nicht aktuell und daher mit Vorsicht zu genießen. Aber auch für die neueren Artikel gilt (genau wie für die älteren): Ich bin kein Arzt, sondern Laie - genau wie du. Wenn du Beschwerden hast, musst du zu einem Arzt oder Heilpraktiker deines Vertrauens gehen, denn diese Informationem ersetzen keinesfalls einen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker oder eine Beratung in einer Apotheke! Durch die Inhalte dieser Seite können weder Diagnosen gestellt werden, noch eine Heilbehandlung eingeleitet werden.
Bei vielen der Artikel, Tipps und Tricks handelt es sich um Rezepte, die schon mehr als 100 Jahre alt sind. Sie sind daher nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand und sind dementsprechend mit Vorsicht zu genießen. 
Wenn du die verschiedenen Rezepte ausprobieren möchtest, dann geschieht dies auf eine Gefahr, denn - wie oben bereits erwähnt - ich bin Laie wie du und kann keine Garantien übernehmen.

Glycerinseife

Echte Glycerinseife wird in gleicher Weise wie die vorige bereitet, nur dass hier statt des Weingeistes kalkfreies Glycerin angewendet wird.
 

Transparent-Seifen

Transparent-Seifen werden in der Weise hergestellt, dass man eine beliebige Seife in etwa dem gleichen Gewicht Weingeist im Wasserbade, besser noch im Destillirkessel, mittelst Wärme auflöst, die Lösung durch Absetzen klären lässt und dann in Formkästen ausgiesst. Nach einigen Wochen ist die Masse hinlänglich erhärtet, um in Riegel geschnitten resp. in Formen gepresst werden zu können. Diese Seife segelt fast immer unter der falschen Flagge "Glycerinseife".
 

Kokosseife

Kokosseife. ist in reinem Zustände sehr weiss, hart, jedoch von einem unangenehmen, lange anhaftenden Geruch, der sich nur durch andere starke Gerüche, namentlich Mirbanessenz verdecken lässt. Sie schäumt sehr stark, greift aber die Haut wegen ihres meist sehr grossen Laugengehaltes an. Gewöhnlich wird daher das Kokosöl mit anderen Fetten vermengt und so verarbeitet.
 

Olivenölseife

Olivenölseife wird seit alten Zeiten im ganzen Süden Europas aus den ordinären Sorten des Olivenöls in Massen bereitet; neben diesem werden aber auch grosse Quantitäten Sesamöl mit verarbeitet. Sie kommt unter dem Namen Venetianer, Marseiller oder spanische Seife in den Handel. Sie verdankte ihren Ruf als milde Seife für feine Gewebe dem Umstände, dass sie vollständig laugenfrei und sehr gut ausgetrocknet in den Handel kam.

Talgseife

Talgseife wird namentlich in Deutschland und Russland viel bereitet; so sind die deutschen Kernseifen fast immer aus Talg dargestellt. Sie wird sehr hart und fest, schäumt nicht besonders stark, besitzt aber vorzüglich reinigende Eigenschaften.
 

Seifen

Dass es sich in einem Vorschriftenbuch für Drogisten nicht darum handeln kann, spezielle Vorschriften für die Grossfabrikation der Seifen im Allgemeinen zu geben, versteht sich von selbst. Es handelt sich hier nur um die Herstellung feiner Toilette- und medizinischer Seifen und, wer diese selbst darstellen will, wird immer gut thun, den Seifenkörper für dieselben aus einer renommirten Fabrik zu beziehen.

Kölnisches Wasser - Eau de Cologne

Für dieses wichtigste aller Parfüms giebt es eine Unzahl verschiedener Vorschriften, welche in ihrer Zusammensetzung oft sehr von einander abweichen. Trotzdem erreicht man mit den meisten von ihnen gute Resultate, wenn nur die Rohmaterialien tadelfrei waren und neben den Schalenölen kräftige Oele, wie Thymian, Lavendel u. A. in entsprechender Menge zugesetzt wurden. Letzteres ist für ein erfrischend wirkendes Wasser unbedingt erforderlich.

Tinkturen und spirituöse Lösungen von ätherischen Oelen

Wie schon in der Einleitung zu den Parfümerien bemerkt ist, thut man gut, die benöthigten Tinkturen, sowie einzelne ätherische Oele in spirituöser Lösung vorräthig zu halten. In nachfolgender Liste geben wir die Verhältnisszahlen für die einzelnen spirituosen Lösungen an, wie dieselben den nachfolgenden Vorschriften zu Grunde liegen.

Rosen-Salicylstreupulver n. Dieterich

Da dieses Pulver nicht nur nach Rosen duftet, sondern auch rot eingefärbt wird, ist es wahrscheinlich nicht für die schon erwähnten Säckchen, die unter der Achsel getragen werden. Da Salicylsäure häufig im Anfangsstadium von Hauterkrankungen zum Einsatz kommt (zum Beispiel bei Akne), Verhornungen der Haut (z.B. Hühneraugen) und Schuppen (z.B. bei Schuppenflechte) lösen soll, denke ich, dass es sich um ein Puder handelt, mit dem man die erkrankte Haut behandeln kann. Sicher bin ich mir da allerdings nicht!

Schweißpulver

Dieses Schweißpulver (n. Paschkis) wird auch "für beginnenden Frost" empfohlen, was immer das auch bedeuten mag. Ansonsten nehme ich an, dass auch dieses Pulver in Säckchen gefüllt und unter den Achseln getragen wird. :-)

Puder und Schminken

Mit dem Ausdruck Puder (abgeleitet von dem französischen Worte Poudre) bezeichnet der Sprachgebrauch jetzt ganz allgemein alle diejenigen Pulver und Pulververmischungen, welche zu bestimmten kosmetischen Zwecken in trockenem Zustände auf die Haut gestäubt oder auf derselben verrieben werden. Ihr Zweck kann ein mehrfacher sein.

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