Gelbkörperschwäche – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

9. April 2014 - 0:00 -- Sarah

Die Gelbkörperschwäche (auch: Corpus-Luteum-Insuffizienz) ist eine der Erkrankungen, die einem Kinderwunsch im Weg stehen können. Der Körper der Frau kann dann nicht genügend Progesteron produzieren, um die Schwangerschaft aufrechtzuerhalten.

Welche Aufgaben hat der Gelbkörper?

Der Gelbkörper wird von dem Eierstock während des Eisprungs gebildet. Seine Rolle bei der Schwangerschaft ist sehr komplex. Er produziert Sexualhormone wie Östrogen und Progesteron und sorgt so dafür, dass das Ei sich in der Gebärmutter einnisten kann, falls es befruchtet wird. Wenn dies nicht der Fall ist, produziert er immer weniger Progesteron und die Monatsblutung setzt ein. Er selbst wandelt sich in Narbengewebe um. Auf diese Weise erhalten senile Eierstöcke auch die typisch narbige Struktur. Bei einer erfolgreichen Befruchtung und Einnistung versorgt der Gelbkörper den Embryo in den ersten Wochen mit Progesteron, bevor dies von der Plazenta übernommen wird. Dies ist vor allem für die Hirnbildung wichtig.

Wenn der Gelbkörper nicht ausreift oder aus anderen Gründen nicht genügend Hormone produziert, sprechen Mediziner von einer Gelbkörperschwäche. Folge davon kann sein, dass entweder keine Schwangerschaft entsteht, oder früh Fehlgeburten eintreten.
Habe ich eine Gelbkörperschwäche?

Eine Gelkörperschwäche kann sich auch ohne anfängliche Schwangerschaft äußern. Typisch sind Schmierblutungen innerhalb der zweiten Zyklushälfte, die zudem kürzer als die üblichen zwölf Tage andauert. Depressionen, Muskelschmerzen, Wassereinlagerungen und viele weitere ähnlich diffuse Symptome können ebenfalls auf das Vorhandensein einer Gelbkörperschwäche andeuten.

Wirkliche Klarheit kann jedoch nur gewonnen werden, wenn der Progesteronspiegel im Blut überprüft wird. Ist er in der zweiten Zyklushälfte zu gering, ist eine Gelbkörperschwäche wahrscheinlich. Hilfreich dafür ist die Basaltemperaturkurve, da sie die Diagnose unterstützen kann. Wenn eine Nebennierenschwäche ausgeschlossen werden kann, ist eine Gelbkörperschwäche wahrscheinlich.

 

Therapie der Gelbkörperschwäche

Die Ursache der Gelbkörperschwäche kann derzeit noch nicht behandelt werden, allerdings ist eine Behandlung der Symptome auch ausreichend, da außer dem unerfüllten Kinderwunsch nur wenige weitere Symptome auftreten. Das Mittel der Wahl ist hierbei logischerweise eine Hormonbehandlung, die häufig Progesteron oder Östrogen beinhalten. Bekannte Medikamente sind Clomifen, Utrogest und Duphaston.

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