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Neue Konzepte zur Pflege von Demenzkranken

28. Oktober 2013 - 13:21 -- Sarah

2,6 Millionen Demenzkranke soll es 2050 alleine in Deutschland geben. Da die Erkrankung besondere Herausforderungen an Unterbringung und Pflege stellt, werden stetig neue Projekte entwickelt, die dabei helfen sollen, die Patienten so gut wie möglich zu pflegen.

Demenzdörfer

Ein völlig neues Konzept stellen die sogenannten Demenzdörfer dar, die sich an einem niederländischen Vorbild orientieren. De Hogeweyk in der Nähe von Amsterdam ist ein speziell für Demenzkranke angelegtes Dorf. Es ist verschachtelt angelegt, sodass sich die über 150 Bewohner nicht verlaufen können. Der Eingang wird überwacht, damit die Patienten das Dorf nicht unbemerkt verlassen. Ziel ist es, den Patienten so viel Normalität wie möglich zu bieten. Die Pfleger sind in Alltagskleidung angezogen, es gibt einen Friseur, ein Café, ein Restaurant und eine Promenade zum Spazierengehen. Die Bewohner können außerdem in einem Dorfladen einkaufen. Alle Einrichtungen sind darauf ausgelegt, den Patienten einen normalen Alltag zu vermitteln, auch wenn es bedeutet, dass sie mit Knöpfen bezahlen. Die Pfleger beziehen die Demenzkranken in tägliche Aufgaben ein, es gibt zusätzlich Unterhaltungsprogramm. Auch wenn in Deutschland und in der Schweiz ebenfalls Dörfer nach dem niederländischen Konzept errichtet werden sollen, ist der Ansatz durchaus umstritten, da sie in dem Dorf ein „Wegsperren“ von alten Menschen sehen.

Demenz-WG und umgestaltete Pflegeheime

Deswegen sind alternative Konzepte nach wie vor gefragt. Eine Alternative zu Pflegeheimen sind sogenannten Demenz-WGs, in denen meist nicht mehr als 10 Patienten zusammenleben und von Pflegern betreut werden. Der wichtigste Unterschied ist dabei, dass es keine institutionellen Regeln und Vorschriften gibt, sodass den Bewohnern möglichst viel Autonomie zugestanden wird. Das ist jedoch auch zunehmend in Pflegeheimen der Fall, die ihr Konzept in den letzten Jahren verändert haben und eher Zuhause als Heim sein wollen. MAKS ist eine Vorgehensweise, die dabei helfen soll, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und den Alltag solange wie möglich aufrechtzuerhalten. Je mehr Demenzkranke gefordert werden, umso weniger schnell bauen sie geistig und motorisch ab.

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