Bastelfrau ®

Basteln, Basteln, Basteln...

Organspende – ja oder nein?

5. November 2012 - 10:39 -- Sarah

Das neue Transplantantionsgesetzt tritt diesen Monat in Kraft. Es sieht vor, dass jeder Deutsche Auskunft darüber gibt, ob er selbst Organe spenden möchte oder nicht. Leider steigt damit die Aufklärung über die Organspende vermutlich nicht wesentlich, sodass es vielen Menschen schwer fallen wird, die für sie richtige Entscheidung zu treffen. Die folgenden Informationen sollen dabei helfen.

Eine weitverbreitete Angst ist, dass menschliche Organe zur Transplantation freigegeben werden würden, obwohl der Mensch „noch nicht richtig“ tot ist. Diese Sorge ist jedoch unbegründet: Zwei Ärzte müssen unabhängig voneinander mit einem Abstand von zwölf Stunden bestätigen, dass der Hirntod eingetroffen ist. Das bedeutet, dass das Gehirn irreversibel und vollständig geschädigt sein muss. Nur dann kommt der Patient für eine Organspende in Frage, sonst nicht. Gerade für die Angehörigen kann es verwirrend sein, dass ein Hirntoter so wirkt als würde er noch leben. Er wird jedoch nie wieder lebensfähig sein.

Außerdem sind viele Menschen der Meinung, dass sie zu alt oder zu krank sind, um Organe zu spenden. Dies ist jedoch keine Frage, die der Patient beantworten muss. Im Todesfall werden die Organe des Patienten untersucht und auf ihre Gesundheit überprüft. Außerdem gibt es auch Gewebetransplantationen, die zum Beispiel dafür sorgen können, dass ein anderer Mensch wieder sehen kann. Es führen ohnehin nur sehr wenige Krankheiten (Krebs, HIV, Tuberkulose) dazu, dass die Organe wirklich nicht mehr genutzt werden können. Grundsätzlich ist aber der Gedanke, man sei zu alt oder zu krank kein Grund dazu, die Organspende zu verweigern, weil diese Urteil nur von den Ärzten getroffen werden kann.

Wer besorgt darum ist, wie der Körper nach Entnahme der Organe auf Angehörige wirkt, kann ebenfalls beruhigt werden: Ärzte behandeln auch den Körper des Spenders wie bei einer normalen Operation und einer würdigen Bestattung mit vorhergehender Aufbahrung steht nichts im Wege. Wer übrigens nur bestimmte Organe spenden möchte, hat die Möglichkeit dies anzugeben und wird auch nur diese Organe spenden.

*Partnerprogramme und Werbung

Bastelfrau ist komplett werbefinanziert und unter anderem auch Teilnehmer des Affiliate Service Adgoal. Klickt ein Nutzer auf einen Link zu einer externen Seite, überprüft Adgoal automatisch, ob aus diesem Link ein Affiliate-/Partnerlink erzeugt werden kann, an dem der Webseitenbetreiber über Werbekostenerstattung Geld verdienen kann. Ist dies der Fall, erfolgt die Weiterleitung zum Advertiser über dessen Affiliate-Programm,  Gleichzeitig wandelt Adgoal einzelne Wörter in Werbelinks um. Dadurch werde ich zu einem kleinen Teil an den Einnahmen beteiligt, wenn du eines oder mehrere Produkte auf den verlinkten Seiten kaufst. Durch den Kauf von Produkten über einen Partnerlink entstehen keine weiteren Kosten für dich, das heißt, die Artikel die du kaufst, werden dadurch nicht teurer. Weitere Infos zu Adgoal findest du in unserer Datenschutzerklärung. Durch das Amazon-Partnerprogramm und das Ebay-Partnerprogramm verdiene ich ebenfalls an qualifizierten Käufen. Auch hierzu findest du weitere Informationen in der Datenschutzerklärung.

Sowohl die von Adgoal generierten Links als auch andere können in jedem der Artikel, aber auch auf den Übersichts-(Kategorie-)Seiten eingeblendet werden. Da dadurch auf jeder Seite Werbung sein kann, ohne dass ich dies explizit weiß und ich außerdem wegen der neuen Rechtssprechung zum Thema Werbung verunsichert bin, gebe ich hiermit an, dass sich auf allen Seiten auf bastelfrau.de Werbung befindet. Dies betrifft auch alle Buch- und Produktvorstellungen sowie alle Links - unabhängig davon, ob mir Produkte zur Verfügung gestellt wurden oder ich sie mir selbst gekauft habe, ob ich mich auf einer anderen Webseite habe inspirieren lassen oder ob ich sie einfach nur toll finde und weiterempfehlen möchte. 

All dies ändert aber nichts daran, dass wir grundsätzlich unsere eigene Meinung haben und uns nicht davon beeinflussen lassen, ob uns zum Beispiel jemand ein Buch oder Material zur Verfügung gestellt hat oder nicht.