Bastelfrau

Basteln, Basteln, Basteln...

Gesundheitsfrau

Wie auch der größte Teil meiner anderen Webseiten ist Gesundheitsfrau in einer "Nacht-und-Nebel-Aktion" auf bastelfrau.de umgezogen. Grund dafür war eine Sicherheitslücke in den aktuellen (und weniger aktuellen) Drupalversionen. Da Gesundheitsfrau.de noch mit einer alten Version lief und ich die Inhalte sowieso zu bastelfrau.de übertragen wollte, habe ich einfach Nägel mit Köpfen gemacht und die Inhalte von Gesundheitsfrau.de "herübergeholt". Das Problem ist nun, dass die einzelnen Artikel nicht mehr so sortiert sind, wie sie es auf der alten Webseite waren. Jeder Artikel muss also einzeln neu einsortiert werden. Da bietet es sich natürlich an, die Texte zu überarbeiten, Links zu überprüfen usw. Bis alles übertragen ist, dauert es mit Sicherheit eine ganze Zeit und bis dahin wirst du die Artikel unsortiert hier - in der Kategorie "Gesundheitsfrau - Archiv" finden.
Die Inhalte - also Anleitungen, Rezepte, Informationen - sind teilweise aus der Zeit um 1890. Gerade diese Informationen sind natürlich nicht aktuell und daher mit Vorsicht zu genießen. Aber auch für die neueren Artikel gilt (genau wie für die älteren): Ich bin kein Arzt, sondern Laie - genau wie du. Wenn du Beschwerden hast, musst du zu einem Arzt oder Heilpraktiker deines Vertrauens gehen, denn diese Informationem ersetzen keinesfalls einen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker oder eine Beratung in einer Apotheke! Durch die Inhalte dieser Seite können weder Diagnosen gestellt werden, noch eine Heilbehandlung eingeleitet werden.
Bei vielen der Artikel, Tipps und Tricks handelt es sich um Rezepte, die schon mehr als 100 Jahre alt sind. Sie sind daher nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand und sind dementsprechend mit Vorsicht zu genießen. 
Wenn du die verschiedenen Rezepte ausprobieren möchtest, dann geschieht dies auf eine Gefahr, denn - wie oben bereits erwähnt - ich bin Laie wie du und kann keine Garantien übernehmen.

Die Melisse

4. April 2009 - 12:38 -- Gast (nicht überprüft)

Die Melisse hat mit dem Thymian das gemein, dass sie besonders gern von den Bienen besucht wird. Das konnte man kaum deutlicher ausdrücken als durch den Namen; denn Melissa bedeutet geradezu "Biene". Die Vorliebe der Bienen läßt auf großen Honigreichtum in der Melissenblüte schließen. Dass der Geruch der Melisse eine starke Anziehungskraft für die geflügelten Wabenkünstlerinnen hat, war schon dem römischen Dichter Virgil bekannt. Um schwärmende Bienen zu bannen, empfahl er, beim Stock Melissensaft auszusprengen.

Die Linde

3. April 2009 - 12:36 -- Gast (nicht überprüft)

Wenn wir diesen Lieblingsbaum unseres Volkes hier anschließen, weil wir gerade von den Bäumen sprechen, so sei doch ausdrücklich bemerkt, dass es in unserm Vaterlande keine eigentlichen Lindenwälder gibt, wie z.B. in Russland. Die Linde schließt sich bei uns freundlich dem Menschen an.

Der Holunder

2. April 2009 - 12:34 -- Gast (nicht überprüft)

Unsern Vorfahren galt der Holunder als heilig. In seinen Zweigen wohnte Frau Holder oder Holle, die dem Baume mancherlei Gaben und Kräfte verlieh. In den Alpen, namentlich in Tirol, wo viele Sagen das Andenken an Frau Holle lebendig erhalten, gibt es kaum ein Bauernhaus, dass nicht einen Holunderstrauch sein eigen nennte, und der Inntaler sagt: "Der Holler ist ein so edler Baum, dass man vor ihm den Hut abnehmen soll; denn an ihm ist alles gesund und heilkräftig." Wie sehr das Volk auf die Heilkraft des Holunders vertraute, geht z.B.

Die Salbei

1. April 2009 - 10:59 -- Gast (nicht überprüft)

Wenn wir einen alten Spruch wörtlich nehmen dürfen, so hätten wir in diesem Lippenblütler leibhaftig das Wunderkräutlein vor uns, dessen Genuss gegen den Tod gefeit macht. Entblödete man sich doch nicht, die Salbei mit den Worten zu preisen: "Gegen des Todes Gewalt wächst die Salbei in den Gärten. Warum sollte der Mensch sterben, dem im Garten Salbei wächst?" Schon im Namen liegt angedeutet, dass man sie als ein Heilkraut von ganz besonderer Güte ansah; denn Salbei kommt her von salvus, das schlecht und recht "heil" oder "gesund" bedeutet.

Die Heidelbeere

31. März 2009 - 12:30 -- Gast (nicht überprüft)

"Heidelbeeren! Heidelbeeren! Wer will mir das Ding verwehren, dass ich rufe Heidelbeeren, Heidelbeeren!" so läßt Hermann Wagner, unser lieber Freund von der Schule her, den lustigen alten Heidelbeermann durch die Straßen der Stadt singen und schreien, um die köstlichen Früchte anzupreisen, die im Schoße des Waldes reiften und jedem Näscher unzweideutige Spuren auf Lippen, Zunge und Zähnen hinterlassen. Wer kennt nicht die blaubereiften schwarzen Kügelchen mit dem niedlichen Krönchen darauf, in deren saftigem Fleische eine Menge von Samenkörnlein schwimmt?

Die Engelwurz

30. März 2009 - 12:28 -- Gast (nicht überprüft)

Ein Name, der auf vortreffliche Eigenschaften schließen läßt! Klingt er nicht gerade, als wollte man damit sagen, ein Engel habe die Pflanze vom Himmel gebracvht, um den Menschen in ihrem Erdenweh ein Schmerzenslinderer zu sein? Die Sage, die so mancherlei Wundersames zu berichten weiß, steht nicht an, es frischweg zu behaupten, und versichert, es sei um die Zeit gewesen, als der schwarze Tod oder die furchbare Pestkrankheit in Europa wütete, da habe ein Engel braven Leuten jene Wurzel als Heilmittel gegen das schreckliche Übel bezeichnet.

Die Eiche

29. März 2009 - 12:27 -- Gast (nicht überprüft)

Alle sind wohl darüber einig, dem Eichbaume im Reiche unserer Waldbäume die Königswürde zuzuerkennen. Mögen auch vielleicht andere Bäume ihn an Schönheit übertreffen, an Stärke und Dauerhaftigkeit macht ihm keiner den Rang streitig. Nur langsam wächst die Eiche. Der Mensch pilgert schon von der Mittagshöhe des Lebens bergab dem Grabe zu, und noch kann er sie mit der Hand umfassen, die der treue Vater bei seinem Eintritt in diese Welt als Eichel in die Erde gesenkt hatte.

Der Eibisch

28. März 2009 - 11:25 -- Gast (nicht überprüft)

Ein Abbild dieser Pflanze im kleinen bietet uns die allbekannte Wegmalve, die auf Pfaden, an Hecken und Mauern häufig anzutreffen ist, und der die einem Holländer Käse ähnlichen Früchtchen bei der Kinderwelt zu dem Namen Katzenkäse verholfen haben. Wie das Wort Althaea heutzutage noch oft aus ärztlichen Rezepten herausbuchstabiert werden kann, so erfreute sich der Eibisch schon bei den Heilkundigen der alten Griechen und Römer großen Ansehens. Der Name Althaea, der bereits damals gebräuchlich war, kommt von einem griechischen Zeitwort für "heilen" und bedeutet etwa "Heilmittel".

Die Pfefferminze

27. März 2009 - 16:13 -- Gast (nicht überprüft)

Im Thymian haben wir eine Pflanze von eigenartig angenehmem Dufte kennen gelernt. Die Familie, zu der er gerechnet wird, die der Lippenblütler, hat noch mehrere andere Vertreter, die durch Wohlgeruch den Menschen angelockt haben mögen, sie auf ihre Heilkräfte hin zu prüfen, und die er, gleichweise befriedigt von ihrem Duft wie von ihren Wirkungen, bei sich im Hausgarten anpflanzte, um sich an ihnen zu erfreuen und sie für allerlei Unpäßlichkeiten gleich bei der Hand zu haben. Solche Lippenblütler sind z.B. die Pfefferminze, die Salbei und die Melisse.

Der Wacholder

27. März 2009 - 7:41 -- Gast (nicht überprüft)

Wohl jedem ist aus seiner Kinderzeit das Märchen vom "Wachandelboom" bekannt und dem armen kleinen Jungen, dem von seiner bösen Stiefmutter der Kopf mit dem Kistendeckel abgequetscht wurde. Dieser Baum, unter dem die mitleidige Schwester um ihr Brüderchen weinte und in dessen Zweigen sich soviel wunderbare Dingen begaben, war ein Wacholderbaum. Es muss ein ausnehmend entwickeltes Exemplar dieser Pflanzengattung gewesen sein, denn nur selten wächst der Wacholder sich zu einem Baume aus. Gewöhnlich bleibt er ein Strauch, der Mannshöhe kaum überschreitet.

Der Kalmus

25. März 2009 - 20:15 -- Gast (nicht überprüft)

Der gemeine Kalmus ist vielfach in Teichen und an den Ufern langsam fließender Gewässer anzutreffen. Er hat Ähnlichkeit mit der allbekannten Schwertlilie, die ebenfalls einen feuchten Standort liebt; doch liegt die Ähnlichkeit nur in den Blättern; die prächtige gelbe Blüte würden wir beim Kalmus vergebens suchen.

Die Beinwell

25. März 2009 - 17:40 -- Gast (nicht überprüft)

Sie liebt einen feuchten Standort und ist in Gräben und auf Wiesen nicht selten. Sie war als Heilpflanze schon den alten Völkern bekannt. Der bei den griechischen Naturforschern bereits vorkommende botanische Name ist von einem griechischen Zeitworte abgeleitet, das "zusammenwachsen lassen" bedeutet. Man gebrauchte nämlich die Pflanze damals als Heilmittel bei Bein-, d.h. Knochenbrüchen, worauf ja auch die deutschen Namen Beinwurz, Beinheil hindeuten.

Das Wohlverleih

24. März 2009 - 17:39 -- Gast (nicht überprüft)

Eine herrliche Zierde unserer Bergwiesen bilden im Juli die schönen goldgelben Blüten des Wohlverleihs, dessen lateinischer Name Arnica vielleicht der gebräuchlichere ist. So sehr der Name Wohlverleih die Deutung nahelegt und auch verdient, so hat das Wort seiner Entstehung nach noch nicht das geringste zu tun mit "Wohl" und "verleihen". Es ist vielmehr aus der volksmäßigen Umbedeutung von Wolvisgelegera entstanden, einem Namen, den die Arnika bei der hl. Hildegard führt, die im 12. Jahrhundert lebte und wegen ihrer Gelehrsamkeit berühmt war.

Das Tausendgüldenkraut

24. März 2009 - 14:00 -- Gast (nicht überprüft)

Dieses ist nicht nur eins der am meisten geschätzten, sondern auch eins der lieblichsten Blümchen auf Wiesen und feuchten Waldtristen. Wie das Volk über seinen Wert denkt, liegt schon im Namen ausgedrückt, und es dürfte wohl kein wildwachsendes Pflänzchen geben, das zu einem höheren Preise veranschlagt würde. Der Lateiner scheint es zwar auf nur hundert Gulden zu schätzen; denn aus dem botanischen Namen Centaurium kann man sich die Bedeutung "hundert Goldstücke" zurechtlegen, indem man sich das Wort entstanden denkt aus centum und aurum.

Der Schachtelhalm

23. März 2009 - 17:23 -- Gast (nicht überprüft)

Wo der Ackerboden sandhaltig ist, findet man im Sommer oft ein Gewächs, das auf den ersten Blick einem kleinen Tannenbäumchen ähnlich zu sein scheint. Manchmal ist es in so großer Menge vorhanden, dass es den zwischen den Stengeln hindurchkriechenden und krabbelnden Tierchen wohl zumute sein mag, wie uns Menschen in einem große Nadelholzwalde.

Die Kamille

22. März 2009 - 17:20 -- Gast (nicht überprüft)

Man geht wohl nicht fehl, wenn man die Kamille als die am häufigsten angewandte deutsche Arzneipflanze bezeichnet, und es klingt mancher Mutter zu Herzen, wenn der Dichter ihre Lieblingspflanze also besingt:

"Üppig auf heimischer Flur entsprießt ein balsamisches Kräutlein;
Gelb ist die Scheibe wie Gold, weiß und gesenket der Strahl.
Also steht es in Demut geneigt, nicht ahnend die Kräfte,
Welche der gütige Gott ihm in der Blüte verlieh'n.
Wisset, es stillet den Krampf und heilet Schmerz und Geschwülste -
Nimmer entbehrt es ein Haus; jeder ehre das Kraut!"

Die Hauhechel

21. März 2009 - 17:13 -- Gast (nicht überprüft)

Der Name klingt nicht sehr einladend, und wenn die Pflanze ihm nur halbwegs Ehre macht, so muss es eine sein, die nicht mit sich spaßen läßt. "Hauen" pflegt keine angenehmen Empfindungen zu erwecken, und durch die "Hechel" gezogen werden, rechnet der schwerlich zu den Lustgefühlen, dem das eggenartige Gerät bekannt ist, womit früher die Flachsfasern bearbeitet wurden. Der Name "Weiberkrieg", den das Wegränder und öde, trockene Orte bevorzugende Gewächs nebenbei führt, ist auch nicht gerade vertrauenerweckend.

Der Wurmfarn

20. März 2009 - 19:11 -- Gast (nicht überprüft)

Wem wären noch nicht die mächtigen, vielfach zerschlitzten Blätter aufgefallen, die wie ein Wald im Walde auf weite Strecken hin den Boden bedecken und durch ihre zierlichen Formen das Auge des Naturfreundes wie des Künstlers ergötzen? Den vollen Glanz des Sonnenlichtes können sie nicht vertragen; darum ziehen sie sich in den Schatten zurück und begnügen sich mit den Strahlen, die verstohlen durch das Laubwerk der Bäume und Sträucher dringen.

In Wald und Heide

20. März 2009 - 19:10 -- Gast (nicht überprüft)

Komm, o komm in meine Schatten,
In der Ruhe Aufenthalt,
Wanderer der ehißen Straße,
Wo dein Herz unruhig wallt!
Meine frischen Zweige wehen
Lebenskraft dem Matten zu,
Und mein Atem duftet Balsam,
Neuen Mut und Füße Ruh'.

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