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Basteln, Basteln, Basteln...

Gesundheitsfrau

Wie auch der größte Teil meiner anderen Webseiten ist Gesundheitsfrau in einer "Nacht-und-Nebel-Aktion" auf bastelfrau.de umgezogen. Grund dafür war eine Sicherheitslücke in den aktuellen (und weniger aktuellen) Drupalversionen. Da Gesundheitsfrau.de noch mit einer alten Version lief und ich die Inhalte sowieso zu bastelfrau.de übertragen wollte, habe ich einfach Nägel mit Köpfen gemacht und die Inhalte von Gesundheitsfrau.de "herübergeholt". Das Problem ist nun, dass die einzelnen Artikel nicht mehr so sortiert sind, wie sie es auf der alten Webseite waren. Jeder Artikel muss also einzeln neu einsortiert werden. Da bietet es sich natürlich an, die Texte zu überarbeiten, Links zu überprüfen usw. Bis alles übertragen ist, dauert es mit Sicherheit eine ganze Zeit und bis dahin wirst du die Artikel unsortiert hier - in der Kategorie "Gesundheitsfrau - Archiv" finden.
Die Inhalte - also Anleitungen, Rezepte, Informationen - sind teilweise aus der Zeit um 1890. Gerade diese Informationen sind natürlich nicht aktuell und daher mit Vorsicht zu genießen. Aber auch für die neueren Artikel gilt (genau wie für die älteren): Ich bin kein Arzt, sondern Laie - genau wie du. Wenn du Beschwerden hast, musst du zu einem Arzt oder Heilpraktiker deines Vertrauens gehen, denn diese Informationem ersetzen keinesfalls einen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker oder eine Beratung in einer Apotheke! Durch die Inhalte dieser Seite können weder Diagnosen gestellt werden, noch eine Heilbehandlung eingeleitet werden.
Bei vielen der Artikel, Tipps und Tricks handelt es sich um Rezepte, die schon mehr als 100 Jahre alt sind. Sie sind daher nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand und sind dementsprechend mit Vorsicht zu genießen. 
Wenn du die verschiedenen Rezepte ausprobieren möchtest, dann geschieht dies auf eine Gefahr, denn - wie oben bereits erwähnt - ich bin Laie wie du und kann keine Garantien übernehmen.

Der Wacholder

27. März 2009 - 7:41 -- Gast (nicht überprüft)

Wohl jedem ist aus seiner Kinderzeit das Märchen vom "Wachandelboom" bekannt und dem armen kleinen Jungen, dem von seiner bösen Stiefmutter der Kopf mit dem Kistendeckel abgequetscht wurde. Dieser Baum, unter dem die mitleidige Schwester um ihr Brüderchen weinte und in dessen Zweigen sich soviel wunderbare Dingen begaben, war ein Wacholderbaum. Es muss ein ausnehmend entwickeltes Exemplar dieser Pflanzengattung gewesen sein, denn nur selten wächst der Wacholder sich zu einem Baume aus. Gewöhnlich bleibt er ein Strauch, der Mannshöhe kaum überschreitet.

Der Kalmus

25. März 2009 - 20:15 -- Gast (nicht überprüft)

Der gemeine Kalmus ist vielfach in Teichen und an den Ufern langsam fließender Gewässer anzutreffen. Er hat Ähnlichkeit mit der allbekannten Schwertlilie, die ebenfalls einen feuchten Standort liebt; doch liegt die Ähnlichkeit nur in den Blättern; die prächtige gelbe Blüte würden wir beim Kalmus vergebens suchen.

Die Beinwell

25. März 2009 - 17:40 -- Gast (nicht überprüft)

Sie liebt einen feuchten Standort und ist in Gräben und auf Wiesen nicht selten. Sie war als Heilpflanze schon den alten Völkern bekannt. Der bei den griechischen Naturforschern bereits vorkommende botanische Name ist von einem griechischen Zeitworte abgeleitet, das "zusammenwachsen lassen" bedeutet. Man gebrauchte nämlich die Pflanze damals als Heilmittel bei Bein-, d.h. Knochenbrüchen, worauf ja auch die deutschen Namen Beinwurz, Beinheil hindeuten.

Das Wohlverleih

24. März 2009 - 17:39 -- Gast (nicht überprüft)

Eine herrliche Zierde unserer Bergwiesen bilden im Juli die schönen goldgelben Blüten des Wohlverleihs, dessen lateinischer Name Arnica vielleicht der gebräuchlichere ist. So sehr der Name Wohlverleih die Deutung nahelegt und auch verdient, so hat das Wort seiner Entstehung nach noch nicht das geringste zu tun mit "Wohl" und "verleihen". Es ist vielmehr aus der volksmäßigen Umbedeutung von Wolvisgelegera entstanden, einem Namen, den die Arnika bei der hl. Hildegard führt, die im 12. Jahrhundert lebte und wegen ihrer Gelehrsamkeit berühmt war.

Das Tausendgüldenkraut

24. März 2009 - 14:00 -- Gast (nicht überprüft)

Dieses ist nicht nur eins der am meisten geschätzten, sondern auch eins der lieblichsten Blümchen auf Wiesen und feuchten Waldtristen. Wie das Volk über seinen Wert denkt, liegt schon im Namen ausgedrückt, und es dürfte wohl kein wildwachsendes Pflänzchen geben, das zu einem höheren Preise veranschlagt würde. Der Lateiner scheint es zwar auf nur hundert Gulden zu schätzen; denn aus dem botanischen Namen Centaurium kann man sich die Bedeutung "hundert Goldstücke" zurechtlegen, indem man sich das Wort entstanden denkt aus centum und aurum.

Der Schachtelhalm

23. März 2009 - 17:23 -- Gast (nicht überprüft)

Wo der Ackerboden sandhaltig ist, findet man im Sommer oft ein Gewächs, das auf den ersten Blick einem kleinen Tannenbäumchen ähnlich zu sein scheint. Manchmal ist es in so großer Menge vorhanden, dass es den zwischen den Stengeln hindurchkriechenden und krabbelnden Tierchen wohl zumute sein mag, wie uns Menschen in einem große Nadelholzwalde.

Die Kamille

22. März 2009 - 17:20 -- Gast (nicht überprüft)

Man geht wohl nicht fehl, wenn man die Kamille als die am häufigsten angewandte deutsche Arzneipflanze bezeichnet, und es klingt mancher Mutter zu Herzen, wenn der Dichter ihre Lieblingspflanze also besingt:

"Üppig auf heimischer Flur entsprießt ein balsamisches Kräutlein;
Gelb ist die Scheibe wie Gold, weiß und gesenket der Strahl.
Also steht es in Demut geneigt, nicht ahnend die Kräfte,
Welche der gütige Gott ihm in der Blüte verlieh'n.
Wisset, es stillet den Krampf und heilet Schmerz und Geschwülste -
Nimmer entbehrt es ein Haus; jeder ehre das Kraut!"

Die Hauhechel

21. März 2009 - 17:13 -- Gast (nicht überprüft)

Der Name klingt nicht sehr einladend, und wenn die Pflanze ihm nur halbwegs Ehre macht, so muss es eine sein, die nicht mit sich spaßen läßt. "Hauen" pflegt keine angenehmen Empfindungen zu erwecken, und durch die "Hechel" gezogen werden, rechnet der schwerlich zu den Lustgefühlen, dem das eggenartige Gerät bekannt ist, womit früher die Flachsfasern bearbeitet wurden. Der Name "Weiberkrieg", den das Wegränder und öde, trockene Orte bevorzugende Gewächs nebenbei führt, ist auch nicht gerade vertrauenerweckend.

Der Wurmfarn

20. März 2009 - 19:11 -- Gast (nicht überprüft)

Wem wären noch nicht die mächtigen, vielfach zerschlitzten Blätter aufgefallen, die wie ein Wald im Walde auf weite Strecken hin den Boden bedecken und durch ihre zierlichen Formen das Auge des Naturfreundes wie des Künstlers ergötzen? Den vollen Glanz des Sonnenlichtes können sie nicht vertragen; darum ziehen sie sich in den Schatten zurück und begnügen sich mit den Strahlen, die verstohlen durch das Laubwerk der Bäume und Sträucher dringen.

In Wald und Heide

20. März 2009 - 19:10 -- Gast (nicht überprüft)

Komm, o komm in meine Schatten,
In der Ruhe Aufenthalt,
Wanderer der ehißen Straße,
Wo dein Herz unruhig wallt!
Meine frischen Zweige wehen
Lebenskraft dem Matten zu,
Und mein Atem duftet Balsam,
Neuen Mut und Füße Ruh'.

Herder

Die Königskerze

20. März 2009 - 1:08 -- Gast (nicht überprüft)

Diese prächtige, fast mannshohe Pflanze findet man einzeln oder in Gruppen auf trockenen, sandigen Standorten und ist auch "den Weg entlang" gar nicht so selten, wenn sie auch an Häufigkeit weit hinter den bisher genannten Gewächsen zurücksteht. Zuweilen trifft man sie auch angepflanzt in Gärten. Vor allem bewundern wir die gleich einer Kerze emporragende stattliche Ähre, die über und über mit zitronengelben Blüten und mit Knospen besetzt ist.

Das Johanniskraut

19. März 2009 - 15:04 -- Gast (nicht überprüft)

Dieses wächst unter den Grashalmen am Feldwege und im Graben der Landstraße und ist überhaupt gemein auf trockenen Plätzen, worauf der Name Hypericum anspielt, der soviel bedeutet wie "unter der Heide". Es heißt auch Hartheu und ist wirklich ein "hartes Heu" für die Weidetiere; es würde in größerer Menge das Wiesenheu sehr minderwertig machen.

Der Baldrian

19. März 2009 - 0:40 -- Gast (nicht überprüft)

Um das Jahr 1600 lebte in Neapel der Rechtsgelehrte Fabio Colonna. Er wurde in seinen Berufsgeschäften sehr durch das schlimme Übel der Fallsucht behindert. Da lernte er die Baldrianpflanze als Heilmittel gegen sein Leiden kennen, und das Mittel schlug so gut bei ihm an, dass er fast gänzlich von der Plage befreit wurde. Nun entsagte er der Rechtsgelehrsamkeit und warf sich mit großem Eifer auf das Studium der Pflanzenkunde. Er schrieb das erste botanische Werk mit Kuperstichen und machte sich um die Entdeckung neuer Pflanzen und um die Beobachtung von Pflanzenformen verdient.

Auf dem Felde

18. März 2009 - 16:17 -- Gast (nicht überprüft)

Wir hören neidlos und bescheiden
Der Leute Lied aufs goldne Korn
Und müssen still den Undank leiden,
Dass man uns "Unkraut" schilt im Zorn.

Der Huflattich

18. März 2009 - 16:14 -- Gast (nicht überprüft)

Wenn Schulkinder ein Aufsätzchen über Frühlingsblumen schreiben sollen, so muss ganz gewiss vor allem das Veilchen herhalten, und die Dichter machen es in ihren Liedern ebenso. Des armen Huflattich gedenkt keiner.

Der Feldthymian

18. März 2009 - 15:59 -- Gast (nicht überprüft)

In der alten griechischen Geschichte wird ein südöstlich von Athen gelegener Berg, der Hymettos, mit hohen Ehren genannt wegen seines Marmors und Honigs. Den Honig, dessen Ruhm auch heutzutage noch nicht erloschen ist, sammeln die Bienen aus dem Quendel oder Feldthymian, der die Abhänge des Berges zu Millionen überwucherte. Die dankbaren Griechen erhoben darum das bescheidene, unscheinbare Pflänzchen zum Sinnbild des Fleißes.

Der Wegerich

13. März 2009 - 5:59 -- Gast (nicht überprüft)

Diese Pflanze ist geradezu nach dem Wege genannt, ja, Wegerich bedeutet soviel als "Herrscher am Wege". Passender konnte der Name nicht gewählt sein. Ob wir die Landstraße entlang gehen oder über den einsamen Feldweg, an der Mauer vorbei oder zwischen den Hecken hindurch, überall begegnet uns auf Schritt und Tritt die Gattung Plantago, vornehmlich die Art mit den breiten Blättern, die dem Lateiner die Spur der Fußsohlen abzubilden schien, weshalb er sie eben Plantago = Sohlenkraut nannte.

Register nach den angeführten Krankheitszuständen geordnet

13. März 2009 - 5:58 -- Gast (nicht überprüft)

Atem, übelriechender: Pfefferminze
Bandwurm: Wurmfarn
Blähungen: Engelwurz
Brandwunden: Johannniskraut
Brustbeschwerden: Königskerze
Durchfall: Eiche, Heidelbeere, Holunder
Englische Krankheit: Eiche
Erkältung: Linde, Holunder
Fallsucht: Baldrian
Geschwüre: Beinwell, Salbei, Schafgarbe, Vogelknöterich
Gicht: Hauhechel
Grieß: Hauhechel
Halsleiden: Eibisch, Salbei
Harnbeschwerden: Schachtelhalm, Hauhechel
Herzklopfen: Melisse
Husten: Eibisch, Huflattich, Königskerze, Spitzwegerich
Influenza: Schafgarbe

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