Handarbeiten

Leider musste ich die Artikel, die sich bisher auf  Handarbeitswelt.de befanden, in einer "Hauruck-Aktion" auf bastelfrau.de übertragen. Das ist in sofern gelungen, als dass ich alle Handarbeitsanleitungen retten konnte, wenn auch leider ohne die entsprechenden Rubriken. Deshalb findest du nun hier erst einmal alle Anleitungen und Artikel, die sich vorher auf handarbeitswelt.de befunden haben - allerdings unsortiert. Die Artikel werden nach und nach in die normale Handarbeitsrubrik übernommen und dabei auch gleichzeitig noch überarbeitet. Das bedeutet zum Beispiel, dass ich nachsehen werde, ob die Links noch funktionieren und noch dorthin führen, wo sie hin gehen sollen. 
Auf Handarbeitswelt ging es ja auch oft um Handarbeitsanleitungen aus der Zeit um 1900. Bei den Techniken hat sich da im Laufe der Jahre nicht viel verändert. Einen Teil dieser Anleitungen - speziall wenn es um Grundanleitungen geht - werde ich nacharbeiten und neue Bilder machen. Dadurch werden dann diverse Bilder ausgetauscht und so durch neuere Bilder ersetzt. 
Geplant ist, dass die Handarbeitsanleitungen, bei denen sich nichts geändert hat, mit dem ursprünglichen Datum einsortiert werden, während die Anleitungen, die überarbeitet werden, wieder ganz vorne - mit dem aktuellen Änderungsdatum - auftauchen werden.
Rubriken wie Stricken, Häkeln, Nähen, Flicken, Knüpfen usw. werde ich natürlich in den Handarbeitsbereich übernehmen. Solltest du an einem Bereich besonders interessiert sein, dann melde dich doch einfach bei mir über das Kontaktformular. Ich werde mich dann bemühen, den entsprechenden Bereich zuerst zu bearbeiten.
Insgesamt freue ich mich schon darauf, denn ich wusste schon gar nicht mehr, was sich alles auf der alten Webseite befand, so dass das Ganze jetzt für mich nicht nur eine spannende Geschichte ist, sondern auch noch eine wahre Fundgrube. 
Bis es soweit ist, möchte ich dich bitten, das Suchformular (oben rechts auf dieser Seite) zu verwenden. Du solltest dadurch alle Anleitungen wieder finden können.

Archiv: 

Das Flicken in Flanell

22. März 2009 - 17:26 -- Gast (nicht überprüft)

Bei dicken und weichen Stoffen, die nicht fransen, z.B. bei Flanell, ist darauf zu sehen, dass die Nähte nicht zu sehr auftragen. Die Kanten werden bei solchen Flicken nicht umgeschlagen.

Nachdem die schadhafte Stelle akkurat ausgeschnitten wurde, wird ein größeres Stück ohne jeden Umschlag auf die zu flickende Stelle geheftet. Dann näht man die Schnittkanten mit Hexenstichen fest


Der viereckige Flicken in Wäsche

21. März 2009 - 17:23 -- Gast (nicht überprüft)

Ist ein Wäschestück so schadhaft geworden, dass man nicht mehr stopfen kann, so wird ein Flicken ein- oder aufgesetzt. Das Einsetzen eines Flickens wird bei Leibwäsche immer angewendet und sieht schöner aus als ein aufgesetzter Flicken. Die zu flickende Stelle ist genügend groß auszuschneiden, so dass auch die fadenscheinigen Stellen wegkommen, die nicht mehr sehr widerstandsfähig sind, und nach diesem herausgeschnittenen Stück wird der Flicken, der überall 1 1/2 cm größer sein muss, zugeschnitten.

Die Maschinenstopfe in Leinen

20. März 2009 - 16:14 -- Gast (nicht überprüft)

Das unten stehende Bild veranschaulicht eine Maschinenstopfe, die einen Längsriss ausbessert. Das einmalige Stopfen ist in diesem Falle genügend.



Der leicht stopfbare Längsriss

Beim Stopfen eines Loches kann auf verschiedene Art gearbeitet werden. Entweder zieht man mit einer feinen Stopfnadel Füllfäden nach der folgenden Abbildung

Flicken und Stopfen

18. März 2009 - 9:59 -- Gast (nicht überprüft)

Früher hat jedes Mädchen schon in der Schule gelernt, wie man näht und flickt, Socken stopft und Knöpfe annäht. Dabei scheint es sich um "vergessene Künste" zu handeln, denn in vielen Schulen  - zumindest bei uns in NRW - wird Handarbeiten nicht mehr oder nicht mehr sehr intensiv unterrichtet. Aber gerade in Zeiten, in denen es uns wirtschaftlich nicht so gut geht, können alte, längst vergessene "Flick- und Stopfkünste" vielleicht dabei helfen, denen einen oder anderen Euro zu sparen.

Die Handstopfe in Leinen

18. März 2009 - 9:33 -- Gast (nicht überprüft)

Solange noch kein Loch entstanden und die zu stopfende Stelle nur fadenscheinig ist, ist das Stopfen sehr leicht auszuführen. Man heftet das Wäschestück auf das Stopfkissen, und zwar so, dass die Kehrseite des Stoffes nach oben kommt.

Dann führt man die Nadel mit dem passenden, nicht zu dicken, also mehrfach geteilten Stopfgarn hin und her, mehrere Stiche vor und nach der dünnen Stelle.


Das Handwerkszeug in der Flickstube

18. März 2009 - 9:28 -- Gast (nicht überprüft)

In der Flickstube ist besonderes Handwerkszeug notwendig, das wir zu anderer Näharbeit nicht gebrauchen.

Zunächst nennen wir hier die Stopfnadeln, die, in verschiedenen Nummern erhältlich, länger als gewöhnliche Nähnadeln sind und vor allem ein längliches Öhr besitzen, damit das ungedrehte Stopfgarn, das für feine Sachen geteilt, für weniger feine in ganzer Stärke verwendet wird, leicht eingefädelt werden kann.

Tuch in Strick- und Häkelarbeit

15. März 2009 - 18:19 -- Gast (nicht überprüft)

Mit starken Holz- oder Metallstricknadeln strickt man zuerst die innere gerade Fläche, die 100 x 75 cm groß ist.



Material: je 200 g weiße, graue und gelbe Fichuwolle

Man schlägt mit weiß 130 Maschen auf und strickt hin und hergehend 168 Nadeln immer rechts, so dass auf der rechten Seite 1 Reihe rechts, eine Reihe links abwechseln. Zum Schluss lose abketten.

Viereckiges Tuch in Häkelarbeit

14. März 2009 - 18:16 -- Gast (nicht überprüft)

Der Reiz dieses einfachen Tuches liegt in seiner losen, duftigen Arbeit. Bei der aus mehreren Farben bestehenden Bordüre wirkt der überhäkelte Faden der vorhergehenden Stäbchengruppe, der durch die lose Arbeit sichtbar ist, sehr eigenartig.



Material: 300 g mausgraue und je 20 g zitronengelbe, orangerote, hellbraune und rostrote Shetlandwolle.

Schal in Häkelarbeit

13. März 2009 - 18:09 -- Gast (nicht überprüft)

Das hier in Anwendung kommende einfache Muster muss mit einer starken Häkelnadel ausgeführt werden, da nur mit deren Hilfe und durch gleichmäßiges, lockeres Arbeiten die zarte, duftige Wirkung des Musters erreicht wird.



Der schal misst 60 cm in der Breite und 2,40 m in der Länge.

Schal aus Dreiecken zusammengesetzt

12. März 2009 - 18:05 -- Gast (nicht überprüft)

Der Schal misst 50 cm in der Breite und 150 cm in der Länge. Mit einer stärkeren Häkelnadel als der Arbeitsfaden verlangt, arbeitet man 68 Dreiecke, die dann mit Luftmaschen-Spangen untereinander verbunden werden.



Material: 170 g weiße, jadegrüne und orangefarbene, mit Seidenfaden umsponnene Fichuwolle.

Man beginnt jedes Dreieck mit organgefarbenen Faden. 18 Luftmaschen zum Ring schließen.

Umhang in Häkelarbeit

11. März 2009 - 18:01 -- Gast (nicht überprüft)

Der prächtig wirkende Umhang ist an einer großen Figur dargestellt und alle Angaben und Maße sind für diese Größe berechnet. Er ist samt den 16 cm langen Fransen 132 cm lang und unten 2,25 m weit. Für kleinere Figurenm müssen, da der Umhang stets lose getragen woden soll und daher leicht von der Schulter rutscht, diese Maße geändert werden.

Schal in Filetarbeit mit Fransenabschluss

10. März 2009 - 17:57 -- Gast (nicht überprüft)

Der duftige Schal wird in Längsreihen immer hin- und hergehend über drei verschieden starke Stäbe (5, 10 und 20 mm breit) filiert. In den einfachen Netzgrund sind als reizende Abwechslung Schlingengruppen eingearbeitet.



Material: 140 g jadegrüne Fichuwolle

Als Anfang knüpft man über den 5 mm breiten Stab 170 Schlingen in eine große Hilfsschlinge und arbeitet noch drei Reihen über den gleichen Stab.

Umhang in Häkelarbeit

8. März 2009 - 17:30 -- Gast (nicht überprüft)

Mit verhältnismäßig wenig Material ist der große Umhang leicht nachzuarbeiten.



Material: 250 g weiße, 50 g gelbe und 20 g graue Fichuwolle.

Man wählt eine stärkere Häkelnadel als der Arbeitsfaden verlangt und führt die Arbeit locker und gleichmäßig aus. Mit weiß beginnt man am oberen Rand und erhält durch starkes Zunehmen in den ersten Reihen die schöne fächerartige Form.

Umhang mit überhängendem Zipfel

7. März 2009 - 17:23 -- Gast (nicht überprüft)

Der einfache Netzgrund, der mit breiten Straßen durchkreuzt ist, wird über einen 7 mm breiten Stab filiert.



Material: 100 fliederfarbene Fichuwolle.

In eine große Hilfsschlinge knüpft man 228 Knoten und arbeitet dann hin und hergehend 2 Reihen glatt.
3. Reihe: wechselnd 1 umhüllte Masche, d.h. man schlingt den Faden einmal um den Stab und knüpft den Knoten, sodann 5 Maschen glatt.

Schal aus Gabelbörtchen

6. März 2009 - 17:20 -- Gast (nicht überprüft)

Der Schal ist ohne Fransen 1,70 m lang und 1,10 m breit und ganz aus Gabelbörtchen in verschiedenen Breiten zusammengesetzt. Zur Herstellung der Gabelbörtchen braucht man eine 3 cm breite und eine 5 cm breite Metallgabel und eine zu der Wolle passende Häkelnadel.



Material: 250 g zinnoberrote Fichuwolle.

Gestrickter Schal

6. März 2009 - 15:59 -- Gast (nicht überprüft)

Zur Herstellung dieses einfachen Schales benötigt man Aluminium-Stricknadeln Nr. 3 und 200 g lindenblütenfarbene Fichuwolle.



Man beginnt an einer Schmalseite mit einem Anschlag von 256 Maschen und strickt in hin und her gehenden Reihen nach der


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