Handarbeiten

Leider musste ich die Artikel, die sich bisher auf  Handarbeitswelt.de befanden, in einer "Hauruck-Aktion" auf bastelfrau.de übertragen. Das ist in sofern gelungen, als dass ich alle Handarbeitsanleitungen retten konnte, wenn auch leider ohne die entsprechenden Rubriken. Deshalb findest du nun hier erst einmal alle Anleitungen und Artikel, die sich vorher auf handarbeitswelt.de befunden haben - allerdings unsortiert. Die Artikel werden nach und nach in die normale Handarbeitsrubrik übernommen und dabei auch gleichzeitig noch überarbeitet. Das bedeutet zum Beispiel, dass ich nachsehen werde, ob die Links noch funktionieren und noch dorthin führen, wo sie hin gehen sollen. 
Auf Handarbeitswelt ging es ja auch oft um Handarbeitsanleitungen aus der Zeit um 1900. Bei den Techniken hat sich da im Laufe der Jahre nicht viel verändert. Einen Teil dieser Anleitungen - speziall wenn es um Grundanleitungen geht - werde ich nacharbeiten und neue Bilder machen. Dadurch werden dann diverse Bilder ausgetauscht und so durch neuere Bilder ersetzt. 
Geplant ist, dass die Handarbeitsanleitungen, bei denen sich nichts geändert hat, mit dem ursprünglichen Datum einsortiert werden, während die Anleitungen, die überarbeitet werden, wieder ganz vorne - mit dem aktuellen Änderungsdatum - auftauchen werden.
Rubriken wie Stricken, Häkeln, Nähen, Flicken, Knüpfen usw. werde ich natürlich in den Handarbeitsbereich übernehmen. Solltest du an einem Bereich besonders interessiert sein, dann melde dich doch einfach bei mir über das Kontaktformular. Ich werde mich dann bemühen, den entsprechenden Bereich zuerst zu bearbeiten.
Insgesamt freue ich mich schon darauf, denn ich wusste schon gar nicht mehr, was sich alles auf der alten Webseite befand, so dass das Ganze jetzt für mich nicht nur eine spannende Geschichte ist, sondern auch noch eine wahre Fundgrube. 
Bis es soweit ist, möchte ich dich bitten, das Suchformular (oben rechts auf dieser Seite) zu verwenden. Du solltest dadurch alle Anleitungen wieder finden können.

Archiv: 

Rumänischer Häkelstich

4. Juli 2009 - 15:28 -- Gast (nicht überprüft)

Nur in Hinreihen gearbeitet, nimmt die Nadel ein hinteres, waagrecht liegendes Maschenglied von vorne nach hinten, das nächste Maschenglied von hinten nach vorne auf, holt den Arbeitsfaden durch diese beiden gekreuzt auf der Nadel liegenden Maschenglieder, schlägt den Arbeitsfaden erneut um die Nadel und zieht denselben durch beide Schlingen. Die Grundart ist also die dichte Masche.

Der rundgehäkelte Teller

3. Juli 2009 - 10:25 -- Gast (nicht überprüft)

3 Luftmaschen, in die erste (Beginn) 16 Stb. einhäkeln, die Runde mit einer Anschlussmasche zusammenschließen, die folgende Runde wieder mit 3 Luftmaschen beginnen.



2. Runde: Bei jeder Masche der Vorreihe aufnehmen. (Man häkelt also in diesem Falle 2 Stäbchen in eine Masche der Vorreihe.)


Knöpfe besticken

2. Juli 2009 - 11:10 -- Gast (nicht überprüft)

Mit Knöpfen wird in erster Linie ein brauchbarer Verschluss hergestellt. Daneben können Knöpfe auch gleichzeitig durch ihre Form und Farbe, durch schmuckhafte Ausgestaltung und durch gutes Einfügen in die Schnittform eine schöne Zierde für's Ganze darstellen.

Wenn der Stoff schlecht weiter transportiert wird

29. Juni 2009 - 4:38 -- Gast (nicht überprüft)

Für den schlechten Transport des Stoffes können die Stoffschieberzähle verantwortlich sein - oder der Stoff ist zu glatt, oder...

Die Stoffschieberzähne sind abgenutzt.
Neuen Stoffschieber (Transporteur) einsetzen.

Die Stoffschieberzähne sind verschmutzt.
Stichplatte abschrauben und Zähnchen mit härterem Pinsel gut  auspinseln.

Der Zahnkopf des Stoffschiebers steht zu niedrig.
Eine Stellschraube am Stoffschieberbalken kann den Zahnkopf heben.

Wenn der Stoff nicht weiter transportiert wird

28. Juni 2009 - 3:03 -- Gast (nicht überprüft)

Wenn der Stoff nicht weitertransportiert wird, ist das kein Grund für Verzweiflung, denn manchmal ist die Lösung dafür sehr einfach...

Die Kupplungsschraube am Handrad ist nicht angezogen.
Die Kupplungsschraube nach dem Spulen nicht vergessen anzuziehen.

Ein Faden hat sich in die Greiferbahn geklemmt.
Bei Bahngreifermaschinen Spulengehäuse mit Spule und Greifer herausnehmen und Greiferbahn reinigen.

Der Treibriemen wurde nicht aufgelegt.
Den Treibriemen auflegen.

Hosentasche

27. Juni 2009 - 5:59 -- Gast (nicht überprüft)

Das Bild dieser Tasche, die aus einer Jeans genäht wurde, wurdevon Carola über die Mailingliste basteln geschickt.

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Schwerer oder geräuschvoller Gang

27. Juni 2009 - 3:00 -- Gast (nicht überprüft)

Wenn die Nähmaschine sehr laut wird oder nur noch langsam näht, können folgende Ursachen der Grund dafür sein:

Der Stoffschieber ist verschmutzt.
Die Stichplatte abschrauben und Stoffschieberzähnchen und Auflage des Stoffschiebers auf Stoffschieberbalken sauber auspinseln.

In der Greiferbahn sind kleinste Fadenreste.
Spulengehäuse bzw. Spule bei eingebautem Spulengehäuse entfernen, Handrad vorsichtig hin- und herdrehen und Fadenreste aus Greiferbahn herausziehen.

Die Schrauben haben sich gelockert.

Wenn die Nadel bricht

26. Juni 2009 - 2:56 -- Gast (nicht überprüft)

Das ständige Brechen der Nadel beim Nähen mit der Nähmaschine ist nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer.

Die Nadel ist nicht passend zum Maschinensystem.
Das  passende  Nadelsystem  zum  Maschinensystem  nehmen  (siehe  Nadeltabelle oder Gebrauchsanweisung oder Schieber der Grundplatte).

Eine krumme Nadel wurde verwendet.
Nur gerade Nadeln verwenden. Man stellt fest, daß die Nadel krumm ist, wenn sie beim Rollen auf glatter Fläche schlägt.

Wenn der Faden reißt

25. Juni 2009 - 2:49 -- Gast (nicht überprüft)

Besonders ärgerlich und regelrecht frustrierend ist es, wenn während der Näharbeit ständig der Faden reißt...

Der Oberfaden klemmt sich in dem Einschnitt der Garnrolle fest.
Die Garnrolle so auf den Garnrollenhalter setzen, dass die Seite mit dem Schlitz unten aufliegt.

Der Oberfaden rutscht vom Pappröllchen ab und wickelt sich um den Garnrollenstift.
In solchem Fall das Garn auf eine Holzrolle umspulen oder umwickeln.

Fehlstiche

24. Juni 2009 - 2:44 -- Gast (nicht überprüft)

Manchmal "vergisst" eine Nähmaschine einfach ab und zu einen oder mehrere Stiche. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben:

Die Nadel ist nicht passend zum Maschinensystem.
Das passende Nadelsystem zum Maschinensystem nehmen.  Nadeln mit Greiferschutz verhindern Fehlstiche.

Das  Nadelöhr  wurde  beim  Einsetzen   der  Nadel   nicht  genauestens   ausgerichtet (Rundkolbennadel).
Das Nadelöhr rechtwinklig zur Nährichtung bzw. genau in Nährichtung ausrichten.

Die Nadel ist falsch eingesetzt.

Was man beachten sollte, wenn man die Näharbeit beendet hat

24. Juni 2009 - 2:24 -- Gast (nicht überprüft)

Auch wenn die Näharbeit beendet ist, gibt es noch einiges zu beachten - kurz gesagt: man sollte noch ein paar Dinge erledigen, bevor die Nähmaschine weggepackt wird.

Damit Stoffschieber und Drückerfuß geschont werden und nicht Metall auf Metall liegt, ist es ratsam, Stoffstückchen unterzulegen.

Den Drückerfuß herablassen, um die Feder zu entspannen.

Die Nadel in Tiefstand bringen, um sie vor Stoß und Bruch zu schützen.

Den Kasten aufsetzen, um die Maschine vor Staub zu schützen.

Schlechte Stiche

23. Juni 2009 - 2:39 -- Gast (nicht überprüft)

Manchmal sind die Stiche, die die Nähmaschine ausführt, ungleichmäßig. Hier findest du Ursachen und Lösungsvorschläge dafür.

Ober- und Unterfadenspannung sind nicht aufeinander abgestimmt.
Oberfadenspannung fester oder loser drehen; fester nach rechts (Uhrzeigersinn), loser nach links

Die Unterfadenspule wurde nicht richtig eingelegt.
Unterfadenspule so in das Spulengehäuse legen, dass sich der Faden entgegengesetzt seiner Abwicklung in den Schlitz unter die Blattfeder legt
.

Was man beachten sollte, während man an der Nähmaschine arbeitet

23. Juni 2009 - 2:20 -- Gast (nicht überprüft)

Damit das Nähen leichter von der Hand geht, sollte man einige einfache Dinge beachten.

Möglichst gleichmäßig in einem Zug ohne häufiges Absetzen nähen, hierfür ist gut vorbereitete Arbeit Voraussetzung.

Das Ziehen der Arbeit ist zu vermeiden, es führt zu ungleichen Stichen, Verbiegen bzw. Brechen der Nadel.

Was man beachten sollte, bevor man mit der Arbeit an der Nähmaschine beginnt

22. Juni 2009 - 18:06 -- Gast (nicht überprüft)

Näht man mit der Nähmaschine, gibt es einige Dinge, die man unbedingt beachten sollte - nicht nur, damit man lange Freude an der Nähmaschine, sondern auch am Nähen hat...

Das Maschinengestell muss fest und sicher auf dem Fußboden stehen. Das Licht muss möglichst von links einfallen.
Die Haltung der Nähenden muss richtig sein: Körpermitte bei aufrechter Haltung etwa vor der Nadelstange. Kopf nicht zu weit nach vorn beugen, Haare dürfen nicht mit der Nadelstange und dem Fadenhebel in Berührung kommen.

Schmuckarbeiten mit der Nähmaschine

2. Juni 2009 - 2:11 -- Gast (nicht überprüft)

Die maschinengenähten Steppstiche kann man auch als Schmuck ausnutzen. Es bieten sich dafür verschiedene Möglichkeiten:

Nebeneinanderliegende Stepplinien können durch Verändern der Stichgröße belebt werden.



Die Zickzack-Maschine mit ihrem verschiedenen Nadelausschlag kann auch für Schmuckstiche ausgenutzt werden. Doppelnadeln erweitern die Möglichkeiten.

Einengen von Stoffweiten durch Abnäher

30. Mai 2009 - 3:00 -- Gast (nicht überprüft)

Abgenähte und aufgesteppte Falten nehmen die Stoffweite gleichmäßig fort.

Aus der Falte wird ein Abnäher, wenn sie nicht gleichmäßig breit abgenäht wird, sondern spitz ausläuft.



Beim Nähen der meisten Abnäher muß darauf geachtet werden, dass sie ganz allmählich schmal und schlank auslaufen, um den Übergang von der großen zur geringen Stoffweite möglichst unauffällig werden zu lassen.

Einengen von Stoffweiten durch Biesen

29. Mai 2009 - 2:58 -- Gast (nicht überprüft)

Biesen sind ganz schmal abgesteppte Falten. Man näht sie in so geringem Abstand von der Bruchkante, dass man mit ihnen Ecken und Rundungen bilden kann. Biesen sind hochstehend und dürfen sich nicht seitlich wie Falten umlegen. Sie können auch von links als Schmuck oder wegen des besseren Stofffalles (Rockbahnen) abgenäht werden.

Um die Biesen plastischer zu machen, kann man feine Schnürchen einlegen; man verwendet dann dazu den Kantenstepper.

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