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Handarbeiten

Leider musste ich die Artikel, die sich bisher auf  Handarbeitswelt.de befanden, in einer "Hauruck-Aktion" auf bastelfrau.de übertragen. Das ist in sofern gelungen, als dass ich alle Handarbeitsanleitungen retten konnte, wenn auch leider ohne die entsprechenden Rubriken. Deshalb findest du nun hier erst einmal alle Anleitungen und Artikel, die sich vorher auf handarbeitswelt.de befunden haben - allerdings unsortiert. Die Artikel werden nach und nach in die normale Handarbeitsrubrik übernommen und dabei auch gleichzeitig noch überarbeitet. Das bedeutet zum Beispiel, dass ich nachsehen werde, ob die Links noch funktionieren und noch dorthin führen, wo sie hin gehen sollen. 
Auf Handarbeitswelt ging es ja auch oft um Handarbeitsanleitungen aus der Zeit um 1900. Bei den Techniken hat sich da im Laufe der Jahre nicht viel verändert. Einen Teil dieser Anleitungen - speziall wenn es um Grundanleitungen geht - werde ich nacharbeiten und neue Bilder machen. Dadurch werden dann diverse Bilder ausgetauscht und so durch neuere Bilder ersetzt. 
Geplant ist, dass die Handarbeitsanleitungen, bei denen sich nichts geändert hat, mit dem ursprünglichen Datum einsortiert werden, während die Anleitungen, die überarbeitet werden, wieder ganz vorne - mit dem aktuellen Änderungsdatum - auftauchen werden.
Rubriken wie Stricken, Häkeln, Nähen, Flicken, Knüpfen usw. werde ich natürlich in den Handarbeitsbereich übernehmen. Solltest du an einem Bereich besonders interessiert sein, dann melde dich doch einfach bei mir über das Kontaktformular. Ich werde mich dann bemühen, den entsprechenden Bereich zuerst zu bearbeiten.
Insgesamt freue ich mich schon darauf, denn ich wusste schon gar nicht mehr, was sich alles auf der alten Webseite befand, so dass das Ganze jetzt für mich nicht nur eine spannende Geschichte ist, sondern auch noch eine wahre Fundgrube. 
Bis es soweit ist, möchte ich dich bitten, das Suchformular (oben rechts auf dieser Seite) zu verwenden. Du solltest dadurch alle Anleitungen wieder finden können.

Archiv: 

Quasten

8. September 2009 - 2:17 -- Gast (nicht überprüft)

Zum Anschluss an die Erklärung der verschiedenen Knotenbildungen reihen wir das "Abbinden" an. Dieses dient nicht nur zur Befestigung der Fransenbüschel nach vollendeter Knüpfarbeit, sondern auch als Musterfigur zwischen Knoten und als Ersatz von Knoten.



Das Bild zeigt das Abbinden mit farbigem Faden und die Sicherung des Fadens mittels Durchstechens mit der Nadel zwischen dem Fransenbüschel.

Josephinenknoten

7. September 2009 - 3:59 -- Gast (nicht überprüft)

Schwieriger in seiner Herstellung ist der Isabellaknoten oder Josephinenknoten, der auch Schleifenknoten genannt wird.

Hauptbedingung für ein gutes Gelingen ist das gleichmäßige nicht zu feste Anziehen der Fäden, um einen flachen Knoten zu erzielen. Man kann den Josephinenknoten auch mit mehreren Fäden, Soutache, Schnur und dergleichen flechten.



Der linke Faden wird zur Schlinge gelegt, den den rechten Faden deckt.

Pikots

6. September 2009 - 13:36 -- Gast (nicht überprüft)

Besonders reizvoll wirken Knüpfarbeiten, wenn man sie mit geknüpften Pikots verziert.

Das Schlingenpikot wird dadurch gebildet, dass man zwischen zwei Doppelknoten einen größeren Raum läßt und dann beide Knoten zusammenschiebt.


 

Kreuzknoten

4. September 2009 - 5:54 -- Gast (nicht überprüft)

Der einfache Kreuzknoten, Abbildung unten, wird aus zwei untereinander geknüpften Flachknoten gebildet, dann hat man die Arbeitsfäden wie in der Abbildung gezeigt, zu drehen und festzuziehen.

Anlage oder Anschlag

31. August 2009 - 3:11 -- Gast (nicht überprüft)

Knüpft man nicht mit den Gewebefäden des mit einer Franse zu verzierenden Gegenstandes oder mit den losen Fäden des Fransenstoffes, so hat man die Knüpffäden anzulegen. dieses geschieht auf verschiedene Art. Jedoch ist vorher stets jede Knüpfsträhne in doppelter Länge herzurichten, weil jede Strähne, in der Mitte befestigt, zwei Knüpfsträhnen ergibt. Technisch heißt es, man knüpft mit Doppelfäden.

Der Nadelanschlag. Man legt jede Knüpfsträhne (Doppelfaden) lose oder mit einer Schlinge um eine Nadel.

Die Knüpfarbeit

22. August 2009 - 3:25 -- Gast (nicht überprüft)

Die Knüpfarbeit zählt zu den ältesten Handarbeitstechniken. Wenn es auch nicht erwiesen ist, so nimmt man doch an, dass der Knüpfknoten die erste Errungenschaft der Menschenhand auf dem Gebiet der kunsttechnischen Handarbeiten gewesen ist. Beweise für diese Annahme geben uns die spärlichen schriftlichen Überlieferungen und die organischen Überreste aus den ältesten Zeiten. Wir wissen, dass alle Urvölker aus Tierfellen und Pflanzenfasern gewonnene Streifen zu Gewirken verknüpft haben, z.B.

Flachstäbchentechnik

4. August 2009 - 2:41 -- Gast (nicht überprüft)

I.Reihe: Ein entsprechender Luftmaschenanschlag wird mit dichten Maschen abgehäkelt. Die letzte Masche wird in der 2. Reihe bis Stäbchenbreite hochgezogen. Nun wird das Stäbchen hinter die Schlinge, der Arbeitsfaden hinter das Stäbchen gelegt und der Faden oben an der Kante durch die Schlinge geholt. Der Arbeitsfaden soll stets hinter dem Stäbchen bleiben.

Tunesischer Füllstich

27. Juli 2009 - 10:29 -- Gast (nicht überprüft)

Die erste Reihe besteht aus dem einfachen tunesischen Häkelstich. Bei der 2. Reihe und den folgenden Reihen holt man die Schlingen stets zwischen 2 Schl, der Vorreihe durch. Abgemascht wird wie sonst üblich.

Tunesischer Rechts-Links-Stich

23. Juli 2009 - 10:27 -- Gast (nicht überprüft)

Auch bei diesem Tunesischen Stich gibt es verschiedene Arbeitsmöglichkeiten.

Tunesischer Rechts-Links-Stich I

1. Reihe: wie bei dem einfachen tunesischen Stich.
2. Reihe: 2 Maschen  rechts, 2 Maschen links tunes., 2 r., 2 links, 2 rechts usw. die Reihe hindurch.

Bei den folgenden Reihen arbeitet man die rechten Maschen links und die linken Maschen rechts.

Tunesischer Rechts-Links-Stich II

Knöpfe besticken

2. Juli 2009 - 11:10 -- Gast (nicht überprüft)

Mit Knöpfen wird in erster Linie ein brauchbarer Verschluss hergestellt. Daneben können Knöpfe auch gleichzeitig durch ihre Form und Farbe, durch schmuckhafte Ausgestaltung und durch gutes Einfügen in die Schnittform eine schöne Zierde für's Ganze darstellen.

Was man beachten sollte, bevor man mit der Arbeit an der Nähmaschine beginnt

22. Juni 2009 - 18:06 -- Gast (nicht überprüft)

Näht man mit der Nähmaschine, gibt es einige Dinge, die man unbedingt beachten sollte - nicht nur, damit man lange Freude an der Nähmaschine, sondern auch am Nähen hat...

Das Maschinengestell muss fest und sicher auf dem Fußboden stehen. Das Licht muss möglichst von links einfallen.
Die Haltung der Nähenden muss richtig sein: Körpermitte bei aufrechter Haltung etwa vor der Nadelstange. Kopf nicht zu weit nach vorn beugen, Haare dürfen nicht mit der Nadelstange und dem Fadenhebel in Berührung kommen.

Einengen von Stoffweiten durch Biesen

29. Mai 2009 - 2:58 -- Gast (nicht überprüft)

Biesen sind ganz schmal abgesteppte Falten. Man näht sie in so geringem Abstand von der Bruchkante, dass man mit ihnen Ecken und Rundungen bilden kann. Biesen sind hochstehend und dürfen sich nicht seitlich wie Falten umlegen. Sie können auch von links als Schmuck oder wegen des besseren Stofffalles (Rockbahnen) abgenäht werden.

Um die Biesen plastischer zu machen, kann man feine Schnürchen einlegen; man verwendet dann dazu den Kantenstepper.

Einengen von Stoffweiten durch Falten

28. Mai 2009 - 2:56 -- Gast (nicht überprüft)

Falten entstehen durch Zusammenlegen eines Stoffteiles und Nähen in gleichmäßigem Abstand von der Bruchkante. Der Stoffverbrauch für eine Falte ist doppelt so groß wie ihre Breite. Der Abstand von Faltenbruch zu Faltenbruch muß mindestens drei Faltenbreiten sein, damit die Falten nicht übereinander liegen. Die Faltenbrüche und Nählinien kann man durch Rillen, Kreiden oder Heften festlegen. Die Falten werden in Faltenbreite entweder auf der rechten oder linken Stoffseite abgenäht und umgelegt, oder der Faltenbruch wird von rechts aufgesteppt.

Einengen von Stoffweiten durch Kräuseln

27. Mai 2009 - 2:54 -- Gast (nicht überprüft)

Drch Kräuseln werden Stoffweiten eingehalten. Beim Kräuseln mit der Maschine wird die Spannung des Oberfadens ganz wenig gelockert, so dass der Unterfaden sich ziehen läßt. Der Stich wird je nach der Stoffart etwas größer gestellt. Arbeitet man mit gleichem Ober- und Unterfaden, so wird immer der Unterfaden gezogen, weil dann die Arbeit auf der rechten Seite ein besseres Aussehen zeigt.

Schlitzbefestigung durch Gegensetzen von Stoffstreifen

25. Mai 2009 - 2:43 -- Gast (nicht überprüft)

Der mit dem gegengesetzten Streifen versäuberte Schlitz schließt auch nicht dicht, wie der mit schmalem Saum versäuberte. Er dient meist zugleich als Schmuck und wird dann nach rechts gearbeitet. Er wird angewendet z. B. als Verschluss bei Nachthemden und auch in der Schneiderei.

Der Schlitzeinschnitt liegt genau in der Mitte und wird zweckmäßig erst ausgeführt, wenn der Streifen mit der ersten Naht angenäht ist.

Schlitzbefestigung durch Säumen

24. Mai 2009 - 2:40 -- Gast (nicht überprüft)

Der gesäumte Schlitz kann auf zwei Arten gearbeitet werden: entweder mit ganz schmalem oder mit breitem Saum (Oberhemd).
Die Haltbarkeit der schmalgesäumten Schlitzbefestigung ist sehr gering. Es wird für den schmalen Saum Stoff verbraucht, so dass der Schlitz nicht dicht schließt. Diese Schlitzbefestigung kann also nur angewendet werden, wenn der Schnitteil weit fällt, z. B. am blusigen Ärmel oder am gekrausten Vorder- oder Rückenteil einer Bluse.

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