Bastelfrau

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Handarbeiten

Leider musste ich die Artikel, die sich bisher auf  Handarbeitswelt.de befanden, in einer "Hauruck-Aktion" auf bastelfrau.de übertragen. Das ist in sofern gelungen, als dass ich alle Handarbeitsanleitungen retten konnte, wenn auch leider ohne die entsprechenden Rubriken. Deshalb findest du nun hier erst einmal alle Anleitungen und Artikel, die sich vorher auf handarbeitswelt.de befunden haben - allerdings unsortiert. Die Artikel werden nach und nach in die normale Handarbeitsrubrik übernommen und dabei auch gleichzeitig noch überarbeitet. Das bedeutet zum Beispiel, dass ich nachsehen werde, ob die Links noch funktionieren und noch dorthin führen, wo sie hin gehen sollen. 
Auf Handarbeitswelt ging es ja auch oft um Handarbeitsanleitungen aus der Zeit um 1900. Bei den Techniken hat sich da im Laufe der Jahre nicht viel verändert. Einen Teil dieser Anleitungen - speziall wenn es um Grundanleitungen geht - werde ich nacharbeiten und neue Bilder machen. Dadurch werden dann diverse Bilder ausgetauscht und so durch neuere Bilder ersetzt. 
Geplant ist, dass die Handarbeitsanleitungen, bei denen sich nichts geändert hat, mit dem ursprünglichen Datum einsortiert werden, während die Anleitungen, die überarbeitet werden, wieder ganz vorne - mit dem aktuellen Änderungsdatum - auftauchen werden.
Rubriken wie Stricken, Häkeln, Nähen, Flicken, Knüpfen usw. werde ich natürlich in den Handarbeitsbereich übernehmen. Solltest du an einem Bereich besonders interessiert sein, dann melde dich doch einfach bei mir über das Kontaktformular. Ich werde mich dann bemühen, den entsprechenden Bereich zuerst zu bearbeiten.
Insgesamt freue ich mich schon darauf, denn ich wusste schon gar nicht mehr, was sich alles auf der alten Webseite befand, so dass das Ganze jetzt für mich nicht nur eine spannende Geschichte ist, sondern auch noch eine wahre Fundgrube. 
Bis es soweit ist, möchte ich dich bitten, das Suchformular (oben rechts auf dieser Seite) zu verwenden. Du solltest dadurch alle Anleitungen wieder finden können.

Archiv: 

Einengen von Stoffweiten durch Biesen

29. Mai 2009 - 2:58 -- Gast (nicht überprüft)

Biesen sind ganz schmal abgesteppte Falten. Man näht sie in so geringem Abstand von der Bruchkante, dass man mit ihnen Ecken und Rundungen bilden kann. Biesen sind hochstehend und dürfen sich nicht seitlich wie Falten umlegen. Sie können auch von links als Schmuck oder wegen des besseren Stofffalles (Rockbahnen) abgenäht werden.

Um die Biesen plastischer zu machen, kann man feine Schnürchen einlegen; man verwendet dann dazu den Kantenstepper.

Einengen von Stoffweiten durch Falten

28. Mai 2009 - 2:56 -- Gast (nicht überprüft)

Falten entstehen durch Zusammenlegen eines Stoffteiles und Nähen in gleichmäßigem Abstand von der Bruchkante. Der Stoffverbrauch für eine Falte ist doppelt so groß wie ihre Breite. Der Abstand von Faltenbruch zu Faltenbruch muß mindestens drei Faltenbreiten sein, damit die Falten nicht übereinander liegen. Die Faltenbrüche und Nählinien kann man durch Rillen, Kreiden oder Heften festlegen. Die Falten werden in Faltenbreite entweder auf der rechten oder linken Stoffseite abgenäht und umgelegt, oder der Faltenbruch wird von rechts aufgesteppt.

Einengen von Stoffweiten durch Kräuseln

27. Mai 2009 - 2:54 -- Gast (nicht überprüft)

Drch Kräuseln werden Stoffweiten eingehalten. Beim Kräuseln mit der Maschine wird die Spannung des Oberfadens ganz wenig gelockert, so dass der Unterfaden sich ziehen läßt. Der Stich wird je nach der Stoffart etwas größer gestellt. Arbeitet man mit gleichem Ober- und Unterfaden, so wird immer der Unterfaden gezogen, weil dann die Arbeit auf der rechten Seite ein besseres Aussehen zeigt.

Schlitzbefestigung durch Gegensetzen von Stoffstreifen

25. Mai 2009 - 2:43 -- Gast (nicht überprüft)

Der mit dem gegengesetzten Streifen versäuberte Schlitz schließt auch nicht dicht, wie der mit schmalem Saum versäuberte. Er dient meist zugleich als Schmuck und wird dann nach rechts gearbeitet. Er wird angewendet z. B. als Verschluss bei Nachthemden und auch in der Schneiderei.

Der Schlitzeinschnitt liegt genau in der Mitte und wird zweckmäßig erst ausgeführt, wenn der Streifen mit der ersten Naht angenäht ist.

Schlitzbefestigung durch Säumen

24. Mai 2009 - 2:40 -- Gast (nicht überprüft)

Der gesäumte Schlitz kann auf zwei Arten gearbeitet werden: entweder mit ganz schmalem oder mit breitem Saum (Oberhemd).
Die Haltbarkeit der schmalgesäumten Schlitzbefestigung ist sehr gering. Es wird für den schmalen Saum Stoff verbraucht, so dass der Schlitz nicht dicht schließt. Diese Schlitzbefestigung kann also nur angewendet werden, wenn der Schnitteil weit fällt, z. B. am blusigen Ärmel oder am gekrausten Vorder- oder Rückenteil einer Bluse.

Paspeln mit Stoffstreifen

23. Mai 2009 - 2:36 -- Gast (nicht überprüft)

Beim Paspeln befestigt und schmückt man Kanten mit einem schmalen Vorstoß von Stoff. Der Paspelstreifen kann in gerader oder schräger Fadenrichtung zugeschnitten werden. Seine Breite ergibt sich aus der doppelten Breite des Vorstoßes und, je nach der Verarbeitung, zwei oder mehreren Nahtzugaben. Wird der Paspel in einen Saum oder eine Blende eingeschoben, so hat der Paspelstreifen doppelte Vorstoßbreite und zwei Nahtzugaben. Er wird halbiert und gleichmäßig breit in den Saum oder die Blende geheftet. Saum oder Blende werden knappkantig aufgesteppt.

Einfassen einer Innenecke

22. Mai 2009 - 2:32 -- Gast (nicht überprüft)

Der Streifen wird bis nahtbreit über den Eckpunkt angenäht. Man näht auf dem Gegenstand. Die Nadel wird im tiefsten Punkt stecken gelassen, der Drückerfuß gehoben. Die Ecke im Gegenstand wird diagonal bis einen Gewebefaden vor die Nadel eingeschnitten, die Arbeit so herumgezogen, dass der Streifen unter die folgende Seite zu liegen kommt. Das Füßchen wird gesenkt, und es wird weitergenäht. Die Naht wird ausgestrichen, der Streifen um den Nahtrand gelegt, der überflüssige Stoff in der Ecke zum Fältchen nach innen abgelegt und nach Belieben hohl abgenäht.

Einfassen mit Stoffstreifen

20. Mai 2009 - 11:38 -- Gast (nicht überprüft)

Durch die Einfassung wird die Schnittkante mit einem Stoffstreifen oder Band versäubert. Die Einfassung ist auf beiden Seiten sichtbar.

Die Einfassung kann angewendet werden als Schnittkantenbefestigung, die auch zugleich Schmuck sein kann, oder als Vergrößerung des Gegenstandes (angesetzter Saum). Die Einfassung kann auf einer Seite schmal und auf der anderen Seite breit sichtbar sein.


Das Gegensetzen an eine Innenecke

19. Mai 2009 - 2:26 -- Gast (nicht überprüft)

Der Streifen wird von der rechten oder linken Stoffseite bis nahtbreit über die Ecke mit einfacher Naht angenäht. In der Ecke wird eine Falte gelegt, die nahtbreit vor der Schnittkante der Blende ausläuft. Geübte Näherinnen können in einem Zug um die Ecke nähen, indem sie nach dem letzten Einstich den Drückerfuß heben und mit der Nadel über die umgelegte Falte vorsichtig wieder ins gleiche Stichloch einstechen. Ungeübte unterbrechen an der Ecke die Nählinie.

Das Gegensetzen um eine Außenecke

18. Mai 2009 - 12:21 -- Gast (nicht überprüft)

Der Streifen wird von rechts oder links an die Kante mit einfacher Naht bis nahtbreit vor die Ecke genäht.



Blende um Außenecke

Man läßt die Nadel in der tiefsten Stellung, hebt den Drückerfuß, schneidet den Streifen in der Nahtzugabe rechtwinklig bis zur Nadel ein, dreht die Arbeit um die Nadel, legt den Streifen an die nächste Kante und näht weiter.

Faltennaht

9. Mai 2009 - 7:53 -- Gast (nicht überprüft)

Ihre Anwendung ist wie die der Saumnaht, besonders geeignet für weiche Stoffe, weil durch die gebildete Falte ein Bruch entsteht und sich das Saumlegen erübrigt.

Sie wird folgendermaßen ausgeführt: Wenn die Falte z. B. 1 cm breit sein soll, so wird von der Schnittkante 2,5 cm aufwärts gemessen, und hier der Faltenbruch nach rechts gelegt, die Falte 1 cm breit genäht, ausgestrichen, so dass die Falte zur Schnittkante gerichtet ist.

Saumnaht

8. Mai 2009 - 7:51 -- Gast (nicht überprüft)

Man kann sie auf zweierlei Art ausführen; entweder mit einer oder mit zwei Nählinien.

Man legt die eine Schnittkante zum Saum nach rechts (die Breite richtet sich nach Stoffart und Anwendung) und schiebt den zweiten Stoffteil mit der offenen Kante so in den Saum, dass die rechten Stoffseiten aufeinanderliegen, und steppt den Saum knappkantig.

Flachnaht

8. Mai 2009 - 7:49 -- Gast (nicht überprüft)

Die Schnittkanten beider Stoffteile werden nahtbreit eingeschlagen, und zwar die eine nach rechts, die andere nach links. Man legt sie gut nahtbreit übereinander, so dass der Einschlag gedeckt ist, und steppt die Kanten von rechts und von links knappkantig auf.



Flachnaht

Haben die Stoffteile Webekanten, dann erübrigt sich der Einschlag, und die Naht wird besonders flach.

Rechtslinksnaht

5. Mai 2009 - 5:36 -- Gast (nicht überprüft)

Diese Naht wird hauptsächlich in der Wascheschneiderei angewendet, aber immer nur, um glatte Stoffteile zu verbinden. Umgekehrt genäht als Linksrechtsnaht, kann sie auch als Schmuck dienen und erscheint als breitere oder schmalere Falte.

Sie wird mit zwei Nählinien ausgeführt.

Einfache Naht

4. Mai 2009 - 9:09 -- Gast (nicht überprüft)

Diese Naht wird häufiger in der Schneiderei als in der Wäscheanfertigung angewendet, da sie offene Schnittkanten hat.

Die Stoffteile werden so übereinandergelegt, dass die Kanten einander decken. Soll die Naht auf der linken Seite liegen, so legt man die rechten Stoffseiten aufeinander, soll die Naht auf der rechten Seite liegen, so legt man die linken Stoffseiten aufeinander. Es wird nahtbreit von der Schnittkante entfernt genäht.
 

Handschuhe ausbessern

27. April 2009 - 9:18 -- Gast (nicht überprüft)

Gewirkte Handschuhe, die an den Fingerspitzen schadhaft wurden, werden mit feiner Nähnadel und Nähseide sorgfältig auf der Kehrseite gewibelt.

Man dreht zu diesem Zwecke den Fingerling um, steckt den Zeigefinger der linken Hand hinein und stopft behutsam die schadhafte Stelle. Ist bereits ein Loch entstanden, so wird ein kleines Läppchen dünner Seide aufgeheftet, das dann beim Stopfen mitgefasst wird.

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