Handarbeiten

Leider musste ich die Artikel, die sich bisher auf  Handarbeitswelt.de befanden, in einer "Hauruck-Aktion" auf bastelfrau.de übertragen. Das ist in sofern gelungen, als dass ich alle Handarbeitsanleitungen retten konnte, wenn auch leider ohne die entsprechenden Rubriken. Deshalb findest du nun hier erst einmal alle Anleitungen und Artikel, die sich vorher auf handarbeitswelt.de befunden haben - allerdings unsortiert. Die Artikel werden nach und nach in die normale Handarbeitsrubrik übernommen und dabei auch gleichzeitig noch überarbeitet. Das bedeutet zum Beispiel, dass ich nachsehen werde, ob die Links noch funktionieren und noch dorthin führen, wo sie hin gehen sollen. 
Auf Handarbeitswelt ging es ja auch oft um Handarbeitsanleitungen aus der Zeit um 1900. Bei den Techniken hat sich da im Laufe der Jahre nicht viel verändert. Einen Teil dieser Anleitungen - speziall wenn es um Grundanleitungen geht - werde ich nacharbeiten und neue Bilder machen. Dadurch werden dann diverse Bilder ausgetauscht und so durch neuere Bilder ersetzt. 
Geplant ist, dass die Handarbeitsanleitungen, bei denen sich nichts geändert hat, mit dem ursprünglichen Datum einsortiert werden, während die Anleitungen, die überarbeitet werden, wieder ganz vorne - mit dem aktuellen Änderungsdatum - auftauchen werden.
Rubriken wie Stricken, Häkeln, Nähen, Flicken, Knüpfen usw. werde ich natürlich in den Handarbeitsbereich übernehmen. Solltest du an einem Bereich besonders interessiert sein, dann melde dich doch einfach bei mir über das Kontaktformular. Ich werde mich dann bemühen, den entsprechenden Bereich zuerst zu bearbeiten.
Insgesamt freue ich mich schon darauf, denn ich wusste schon gar nicht mehr, was sich alles auf der alten Webseite befand, so dass das Ganze jetzt für mich nicht nur eine spannende Geschichte ist, sondern auch noch eine wahre Fundgrube. 
Bis es soweit ist, möchte ich dich bitten, das Suchformular (oben rechts auf dieser Seite) zu verwenden. Du solltest dadurch alle Anleitungen wieder finden können.

Archiv: 

Das Ausbessern von bunter Wäsche

31. März 2009 - 13:23 -- Gast (nicht überprüft)

Darunter verstehen wir bunte Bettwäsche, Küchenschürzen, Küchentücher usw. Bei bunter Wäsche ist das Haupterfordernis, dass beim Einsetzen von Flicken das Muster, ob es nun gestreift oder groß- oder kleinkariert ist, durch den Flicken keinen Unterbruch leidet. Mit gutem Willen können wir es erreichen, dass die Linien des Musters sich über die Ansatznähte bewegen.



Das Einheften des Flickens

Das Flicken in Flanell

22. März 2009 - 17:26 -- Gast (nicht überprüft)

Bei dicken und weichen Stoffen, die nicht fransen, z.B. bei Flanell, ist darauf zu sehen, dass die Nähte nicht zu sehr auftragen. Die Kanten werden bei solchen Flicken nicht umgeschlagen.

Nachdem die schadhafte Stelle akkurat ausgeschnitten wurde, wird ein größeres Stück ohne jeden Umschlag auf die zu flickende Stelle geheftet. Dann näht man die Schnittkanten mit Hexenstichen fest


Der viereckige Flicken in Wäsche

21. März 2009 - 17:23 -- Gast (nicht überprüft)

Ist ein Wäschestück so schadhaft geworden, dass man nicht mehr stopfen kann, so wird ein Flicken ein- oder aufgesetzt. Das Einsetzen eines Flickens wird bei Leibwäsche immer angewendet und sieht schöner aus als ein aufgesetzter Flicken. Die zu flickende Stelle ist genügend groß auszuschneiden, so dass auch die fadenscheinigen Stellen wegkommen, die nicht mehr sehr widerstandsfähig sind, und nach diesem herausgeschnittenen Stück wird der Flicken, der überall 1 1/2 cm größer sein muss, zugeschnitten.

Die Maschinenstopfe in Leinen

20. März 2009 - 16:14 -- Gast (nicht überprüft)

Das unten stehende Bild veranschaulicht eine Maschinenstopfe, die einen Längsriss ausbessert. Das einmalige Stopfen ist in diesem Falle genügend.



Der leicht stopfbare Längsriss

Beim Stopfen eines Loches kann auf verschiedene Art gearbeitet werden. Entweder zieht man mit einer feinen Stopfnadel Füllfäden nach der folgenden Abbildung

Flicken und Stopfen

18. März 2009 - 9:59 -- Gast (nicht überprüft)

Früher hat jedes Mädchen schon in der Schule gelernt, wie man näht und flickt, Socken stopft und Knöpfe annäht. Dabei scheint es sich um "vergessene Künste" zu handeln, denn in vielen Schulen  - zumindest bei uns in NRW - wird Handarbeiten nicht mehr oder nicht mehr sehr intensiv unterrichtet. Aber gerade in Zeiten, in denen es uns wirtschaftlich nicht so gut geht, können alte, längst vergessene "Flick- und Stopfkünste" vielleicht dabei helfen, denen einen oder anderen Euro zu sparen.

Die Handstopfe in Leinen

18. März 2009 - 9:33 -- Gast (nicht überprüft)

Solange noch kein Loch entstanden und die zu stopfende Stelle nur fadenscheinig ist, ist das Stopfen sehr leicht auszuführen. Man heftet das Wäschestück auf das Stopfkissen, und zwar so, dass die Kehrseite des Stoffes nach oben kommt.

Dann führt man die Nadel mit dem passenden, nicht zu dicken, also mehrfach geteilten Stopfgarn hin und her, mehrere Stiche vor und nach der dünnen Stelle.


Das Handwerkszeug in der Flickstube

18. März 2009 - 9:28 -- Gast (nicht überprüft)

In der Flickstube ist besonderes Handwerkszeug notwendig, das wir zu anderer Näharbeit nicht gebrauchen.

Zunächst nennen wir hier die Stopfnadeln, die, in verschiedenen Nummern erhältlich, länger als gewöhnliche Nähnadeln sind und vor allem ein längliches Öhr besitzen, damit das ungedrehte Stopfgarn, das für feine Sachen geteilt, für weniger feine in ganzer Stärke verwendet wird, leicht eingefädelt werden kann.

Saumbefestigung

27. Februar 2009 - 11:29 -- Gast (nicht überprüft)

Handgearbeitete Zierstiche und maschinengesteppte Säume passen nicht zusammen. Deshalb werden Säume sowohl mit einem "halben" Hohlsaum, als auch mit verschiedenen Zierstichen befestigt.

Banddurchzug

27. Februar 2009 - 11:11 -- Gast (nicht überprüft)

Etwas für geschickte Hände und diejenigen, die gerne Neues ausprobieren möchten. Diese Technik ist besonders geeignet für Kinderkleidung. Banddurchzug ist einfach zu arbeiten. Mann kann dazu eine Sattlernadel oder eine breite Sicherheitsnadel verwenden (siehe Abbildung)

Hohlsaum

27. Februar 2009 - 10:56 -- Gast (nicht überprüft)

Der Hohlsaumstich kann auf verschiedene Arten gearbeitet werden. Die Abbildung zeigt die einfachste Ausführung. Wird der Hohlsaumstich in der Farbe des Stoffes genäht, erscheint er nicht als Zierstich im üblichen Sinne, sondern hat nur die Fadenbüschelchen zu bilden und festzuhalten. Erst andersfarbiges und dickeres Nähmaterial läßt auch ihn zum Zierstich werden.

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