Handarbeiten

Leider musste ich die Artikel, die sich bisher auf  Handarbeitswelt.de befanden, in einer "Hauruck-Aktion" auf bastelfrau.de übertragen. Das ist in sofern gelungen, als dass ich alle Handarbeitsanleitungen retten konnte, wenn auch leider ohne die entsprechenden Rubriken. Deshalb findest du nun hier erst einmal alle Anleitungen und Artikel, die sich vorher auf handarbeitswelt.de befunden haben - allerdings unsortiert. Die Artikel werden nach und nach in die normale Handarbeitsrubrik übernommen und dabei auch gleichzeitig noch überarbeitet. Das bedeutet zum Beispiel, dass ich nachsehen werde, ob die Links noch funktionieren und noch dorthin führen, wo sie hin gehen sollen. 
Auf Handarbeitswelt ging es ja auch oft um Handarbeitsanleitungen aus der Zeit um 1900. Bei den Techniken hat sich da im Laufe der Jahre nicht viel verändert. Einen Teil dieser Anleitungen - speziall wenn es um Grundanleitungen geht - werde ich nacharbeiten und neue Bilder machen. Dadurch werden dann diverse Bilder ausgetauscht und so durch neuere Bilder ersetzt. 
Geplant ist, dass die Handarbeitsanleitungen, bei denen sich nichts geändert hat, mit dem ursprünglichen Datum einsortiert werden, während die Anleitungen, die überarbeitet werden, wieder ganz vorne - mit dem aktuellen Änderungsdatum - auftauchen werden.
Rubriken wie Stricken, Häkeln, Nähen, Flicken, Knüpfen usw. werde ich natürlich in den Handarbeitsbereich übernehmen. Solltest du an einem Bereich besonders interessiert sein, dann melde dich doch einfach bei mir über das Kontaktformular. Ich werde mich dann bemühen, den entsprechenden Bereich zuerst zu bearbeiten.
Insgesamt freue ich mich schon darauf, denn ich wusste schon gar nicht mehr, was sich alles auf der alten Webseite befand, so dass das Ganze jetzt für mich nicht nur eine spannende Geschichte ist, sondern auch noch eine wahre Fundgrube. 
Bis es soweit ist, möchte ich dich bitten, das Suchformular (oben rechts auf dieser Seite) zu verwenden. Du solltest dadurch alle Anleitungen wieder finden können.

Archiv: 

Saumnaht

8. Mai 2009 - 7:51 -- Gast (nicht überprüft)

Man kann sie auf zweierlei Art ausführen; entweder mit einer oder mit zwei Nählinien.

Man legt die eine Schnittkante zum Saum nach rechts (die Breite richtet sich nach Stoffart und Anwendung) und schiebt den zweiten Stoffteil mit der offenen Kante so in den Saum, dass die rechten Stoffseiten aufeinanderliegen, und steppt den Saum knappkantig.

Flachnaht

8. Mai 2009 - 7:49 -- Gast (nicht überprüft)

Die Schnittkanten beider Stoffteile werden nahtbreit eingeschlagen, und zwar die eine nach rechts, die andere nach links. Man legt sie gut nahtbreit übereinander, so dass der Einschlag gedeckt ist, und steppt die Kanten von rechts und von links knappkantig auf.



Flachnaht

Haben die Stoffteile Webekanten, dann erübrigt sich der Einschlag, und die Naht wird besonders flach.

Rechtslinksnaht

5. Mai 2009 - 5:36 -- Gast (nicht überprüft)

Diese Naht wird hauptsächlich in der Wascheschneiderei angewendet, aber immer nur, um glatte Stoffteile zu verbinden. Umgekehrt genäht als Linksrechtsnaht, kann sie auch als Schmuck dienen und erscheint als breitere oder schmalere Falte.

Sie wird mit zwei Nählinien ausgeführt.

Einfache Naht

4. Mai 2009 - 9:09 -- Gast (nicht überprüft)

Diese Naht wird häufiger in der Schneiderei als in der Wäscheanfertigung angewendet, da sie offene Schnittkanten hat.

Die Stoffteile werden so übereinandergelegt, dass die Kanten einander decken. Soll die Naht auf der linken Seite liegen, so legt man die rechten Stoffseiten aufeinander, soll die Naht auf der rechten Seite liegen, so legt man die linken Stoffseiten aufeinander. Es wird nahtbreit von der Schnittkante entfernt genäht.
 

Handschuhe ausbessern

27. April 2009 - 9:18 -- Gast (nicht überprüft)

Gewirkte Handschuhe, die an den Fingerspitzen schadhaft wurden, werden mit feiner Nähnadel und Nähseide sorgfältig auf der Kehrseite gewibelt.

Man dreht zu diesem Zwecke den Fingerling um, steckt den Zeigefinger der linken Hand hinein und stopft behutsam die schadhafte Stelle. Ist bereits ein Loch entstanden, so wird ein kleines Läppchen dünner Seide aufgeheftet, das dann beim Stopfen mitgefasst wird.

Das schadhafte Rockfutter (Jackenfutter)

25. April 2009 - 8:10 -- Gast (nicht überprüft)

Vor uns liegt ein Rock (Herrenjacke), dessen Futter um das Armloch sehr schadhaft ist. Außerdem hat die Rocktasche ein großes Loch und ist das Futter an der Stelle, wo die Rocktasche sitzt, zerrissen.

Um das Futter am Armloch auszubessern, ist es nötig, das Ärmelfutter aufzutrennen und das zerrissene Rockfutter fadengerade auszuschneiden. Dann wird ein genügend großes Ersatzstück mit kleinen Vorderstichen an der Seitenkante angenäht, am obern und untern Rande schmal eingeschlagen und hernach der Flicken nach dem Armloch umgeschlagen.

Das Ausbessern einer Herrenhose

24. April 2009 - 6:12 -- Gast (nicht überprüft)

Herrenhosen werden oft am unteren Rande fadenscheinig. Man kann diesen Schaden sehr gut selber beseitigen, ohne dass man das Beinkleid zum Schneider bringt.

Zunächst trennt man den Saum auf und heftet eine schmale Schutzborte genau auf die fadenscheinige Stelle, so dass die Borte den Schaden völlig bedeckt.



Das Aufheften einer Schutzborte auf den beschädigten Rand

Das Flicken einer Knabenhose

23. April 2009 - 18:57 -- Gast (nicht überprüft)

Das Flicken von Knabenhosen bleibt einer Mutter von Söhnen kaum erspart. Knabenhosen reißen überall, an der Hinterhose, am Knie, am Rand, an den Taschen. Unser Beispiel (siehe Abbildung unten) zeigt drei verschiedene Flicken.



Die fertiggeflickte Knabenhose

Das Flicken eines Korsetts

22. April 2009 - 15:47 -- Gast (nicht überprüft)

Das Flicken eines Korsetts erscheint auf den ersten Blick außerordentlich zeitraubend und schwierig. Wenn man aber auf die richtige Art ans Werk geht, ist die Ausführung der Flickerei durchaus nicht schwer.

Zunächst werden der vordere aus Metall bestehende Korsettschluss und die Fischbeineinlagen, seien es nun echte Fischbein- oder Stahlstangen, herausgetrennt.


Der schadhafte Rock

21. April 2009 - 8:46 -- Gast (nicht überprüft)

Auch bei einem Rocke müssen wir die Regel befolgen, bei einer Ausbesserung den Schein zu erwecken, dass der Rock nicht geflickt sei. Es ist dies oft viel leichter, als man im ersten Augeblick denkt; denn die Mode verhilft uns zu allen möglichen Auswegen.



Die geflickten Stellen wurden mit Schrägstreifen verdeckt.

Blusen ausbessern

20. April 2009 - 8:36 -- Gast (nicht überprüft)

Blusen werden genau wie Hemden leicht unter dem Arm zerissen. Die Reibung des Armes, des Korsetts verursacht Schäden, die oft recht fatal sind. Es ist ohne weiteres klar, dass man auch in Blusen Flicken einsetzen kann, aber schön sieht es nur aus, wenn ein gestreifter oder karierter Stoff das Einsetzen von Flicken begünstigt. Wenn wir da vorsichtig vorgehen und die Streifen im Flicken und altem Stoff genau sich begegnen lassen, wie z.B. im Ärmel der folgenden Abbildung, so kann mancher Schaden glücklich wieder beseitigt werden.

Die Tuchstopfe

19. April 2009 - 16:39 -- Gast (nicht überprüft)

Die Tuchstopfe entspricht der gewöhnlichen Leinenstopfe, die wir bereits erklärt haben. Bei Wollstoffen bedient man sich aber nicht gewöhnlichen Stopfgarnes, sondern man verwendet Fäden des gleichen Wollgewebes und stopft mit diesen. Ganz besonders bei Streifenstopfen kann man schöne Resultate erzielen, wenn man für die helleren oder dunkleren Streifen immer den passenden Wollfaden des Gewebes nimmt.

Seide und Samt stopfen

18. April 2009 - 8:26 -- Gast (nicht überprüft)

In Drogerien, oft auch in Kurzwaren- und Modeartikel-Geschäften wird ein besonderes Heftpflaster "Flicke mit Hitze" verkauft, das uns in verzüglicher Weise aus der Not hilft, wenn ein Riss in Samt oder Seide entstanden ist. Wir schneiden ein Stück des Heftpflasters in der Form des Risses wie in der Abbildung gezeigt, aus, legen es auf die schadhafte Stelle, worauf wir mit nicht zu heißem Bügeleisen darüberfahren.


Das Einstricken neuer Fersen

17. April 2009 - 10:22 -- Gast (nicht überprüft)

Die bei einem Strumpfe am schnellsten schadhaften Stellen sind die Ferse und die Strumpfspitze. Ist ein Strumpf an diesen beiden Stellen schon wiederholt gestopft und so fadenscheinig geworden, dass er nicht mehr ausgebessert werden kann, so müssen neue Teil ein- oder angestrickt werden.

Eine schadhafte Strumpfspitze wird einfach abgeschnitten, die Fäden werden ausgezupft, die Maschen aufgenommen, worauf die Spitze einfach wieder angestrickt wird.

Die Strickstopfe

16. April 2009 - 4:40 -- Gast (nicht überprüft)

Handgestrickte Strümpfe und Socken können immer wieder ausgebessert und instand gesetzt werden. Dasselbe ist der Fall bei maschinengestrickten Strümpfen, wenn sie nicht aus zu feiner Wolle gearbeitet wurden. Man stopft Strümpfe mit Hilfe des Maschenstichs, der sehr kunstvoll gearbeitet werden kann, so dass man die gestopfte Stelle, sofern ganz gleiches Garn zum Stopfen genommen wurde, kaum bemerkt.

Wie eine Nachtjacke wieder instand gesetzt wird

13. April 2009 - 15:49 -- Gast (nicht überprüft)

Nachtjacken werden oft am Rücken an der Ansatzstelle des Umlegekragens schadhaft. Der aus doppeltem Stoff hergestellte Kragen hält eher aus als der Rücken in einfacher Stofflage. Ist der Rücken zerissen, so empfiehlt es sich, ein Rückenkoller, das die schadhafte Stelle deckt, aufzusteppen, da ein Flicken im Rücken gar zu schlecht aussähe. Natürlich trennt man zu diesem Zweck den Umlegekragen bis über die Achselnähte vom Rücken ab, sowie auch einen Teil des Ärmels.

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