Seidenmalerei

Die Seidenmalerei war vor rund 30 Jahren DAS Hobby überhaupt. Es wurden massenhaft Tücher und Schals gemalt und dann entweder verschenkt oder verkauft. Heute ist dieses Hobby kein Trendhobby mehr. Dies bedeutet aber nicht, dass man nicht weiterhin tolle Tücher und Schals fertigen kann - passend zur Garderobe.
Für die Seidenmalerei wird normalerweise ein Seidenmahlrahmen benötigt. Es gibt aber auch Techniken, bei denen kein Rahmen verwendet wird. Zu diesen Techniken zählen zum Beispiel die Mikrowellentechnik und das Malen auf der Glasplatte oder auf Kunststofffolie. Das hat den Vorteil, dass sich die benötigten Materialien in Grenzen halten und man mit relativ niedrigen Kosten in dieses Hobby einsteigen kann.
Wer sich dann noch einen Seidenmalrahmen anschafft, kann die vielen verschiedenen Seidenmaltechniken wie Nass-in-Nass-Technik, Guttatechnik, Aquarelltechnik, Salztechnik, Color on Dark, Alkoholtechnik und viele andere ausprobieren. Außer den klassischen Seidenmaltechniken können aber auch Mal- und Färbetechniken, die eigentlich für Baumwollstoffe gedacht sind, auf Seide angewendet werden. Hierzu gehören zum Beispiel das Batiken, die Sonnenlichttechnik und Shibori, mit dem man ganz besonders tolle Muster herstellen kann.
Für die Seidenmalerei eignen sich die unterschiedlichsten Seidenstoffe wie Pongé, Chiffon, Bourette, Crêpe de Chine, Satin, Twill oder Seidenjersey. Gemalt wird mit bügelfixierbarer oder dampffixierbarer Seidenmalfarbe. Heraus kommen dabei ganz individuell gestaltete Seidentücher, Seidenschals, Seidenkrawatten, T-Shirts, Kimonos und andere Seidenkleidungsstücke.
Obwohl bei Seidenmalerei oft der praktische Nutzen im Vordergrund steht, geht es auch ganz besonders um die Freude am Malen und Färben. Schafft man dabei gleichzeitig ein schönes Tuch oder einen tollen Schal, macht das Malen gleich doppelt so viel Spaß - vor allen Dingen auch dann, wenn man seine fertigen Produkte verschenken kann. Wer freut sich nicht über ein schickes Tuch zum Geburtstag oder eine selbstgemalte Krawatte zu Weihnachten.

Seidentücher aus der Mikrowelle - Vorführung am Stand und Workshops

Wenn man auf Kunsthandwerkermärkten am Stand arbeitet und vorführt, bleiben in der Regel viele Menschen stehen um zuzuschauen. Allerdings kaufen sie meistens nicht, zumindest nicht direkt. Je nachdem, was man verkauft, kann man eine Vorführung aber auch direkt mit dem Verkauf kombinieren bzw. ihn forcieren, in dem man personalisierte Sachen direkt am Stand für den Kunden herstellt. Das muss natürlich gut vorbereitet werden und funktioniert nicht mit allem. Eine Idee, mit der das ganz gut funktioniert - der Seidenmalerei mit der Mikrowelle -, möchte ich dir heute vorstellen.

Shibori

Shibori ist japanisch und die Bezeichnung für Textilien, deren Muster durch Falten, Knüllen, Festbinden, Festknoten oder Festklammern des Stoffes entstehen. Erst nach dem Öffnen bzw. Entfernen der Verschnürungen usw. werden die Muster sichtbar. Diese Färbetechnik ist schon sehr alt und in vielen Ländern bekannt, z.B. in Peru, Indonesien und verschiedenen afrikanischen Staaten. Aus diesem Grund gibt es auch viele unterschiedlichen Bezeichnungen dafür, wie zum Beispiel Batik, tie and dye oder tritik.

Kissenbezug für Kinder

Als mein Enkel heute morgen mit seinem Kissen ins Esszimmer kam, dachte ich mir: Oh… das lebt noch? Das muss ich dann aber noch ganz schnell fotografieren, denn all zu lange wird es wohl nicht mehr halten - schließlich handelt es sich um einen Kissenbezug aus Seide (Der Bezug stammt noch aus meinen "Seidenvorräten", die immer wieder dafür sorgen, dass ich wieder mit der Seidenmalerei anfange... ).

Seidencaps bemalen

Beim Aufräumen habe ich verschiedene, bemalte Seidencaps gefunden - Überbleibsel aus der Zeit, als ich noch Bastelkurse auf einem Campingplatz gegeben habe. In dieser Bastelanleitung geht es nun nicht nur darum, wie die Caps bemalt werden, sondern ihr findet auch gleich neun verschiedene Beispiele.

Fensterbilder aus Seide

Zwar handelt es sich bei diesen Bildern um meine "frühen Werke", die mit Seide bespannten Rahmen für Fensterbilder gibt es aber nach wie vor zu kaufen. Die  Motive, die ich hier verwendet habe, stammen aus einem Buch vom Vielseidig Verlag - man kann aber natürlich auch jede andere Malvorlage verwenden - egal für welche Basteltechnik sie ursprünglich gedacht war. Man kann also ohne weiteres die Malvorlagen aus der "Window Color Zeit" wieder aktivieren, Vorlagen, die für das Bemalen von Stofftaschen gedacht sind verwenden oder sich einfach Malvorlagen aus dem Internet herunterladen.

Seidenkrawatten - Nass-in-Nass gemalt

Alles Jahre wieder stehen viele von uns vor der Frage: Was schenke ich meinem Mann, Freund, Lebensgefährten, Bruder … Und oft bleiben wir dann beim klassischen Geschenk für Männer hängen - der Krawatte. Dabei müssen Krawatten gar nicht langweilig sein, man muss sie nur selbst basteln oder besser gesagt malen. Ganz einfach ist das Bemalen von Seidenkrawatten in der Nass-in-Nass-Technik. Und geht es schief - kein Problem, dann werden einfach noch ein paar Serviettenmotive darauf geklebt oder ein paar Striche mit einem Stoffmalstift gemacht und schon hat man nicht nur eine ganz individuelle Krawatte gebastelt, sondern kann sogar noch ein paar versteckte Botschaften dabei los werden...

Monotypiedruck auf Seide

Egal ob Vatertag oder Weihnachten - mit diesen Feiertagen ist wieder "Krawattenverschenkzeit". Ganz individuelle Krawatten müssen nicht gekauft werden, sondern können auch selbst gemalt werden. Eine einfache und effektive Art ist der Monotypiedruck, mit dem sich im Rahmen der Seidenmalerei natürlich auch Seidentücher gestalten lassen.

Leopardenchiffon Schal

Der Kochshibori ist der optimale Beginn für den vereinfachten Einstieg in die Seidenmalerei mit den besten Farben für dieses Material. Der Tigershibori ist ein absolutes Trendaccsessoire - das in keinem Kleiderschrank fehlen darf. Nicht nur für junge Leute ein Blickfang beim Tragen.

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