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Tissue-Technik

24. April 2014 - 9:38 -- orca1


Mit einfachen Gesichtsreinigungstüchern und ein wenig Farbe kann man tolle Karten zaubern. Da man auch mehrere auf einmal machen kann, eignet sich diese Technik besonders für Karten für Basare und Märkte! Trotzdem ist jede Karte ein Unikat, da die Muster immer anders ausfallen. Die Tissue Technik ist ganz einfach und schnell gemacht.

Man braucht:

  • Gesichtsreinigungstücher oder Babyreinigungstücher ohne Öl
  • Flüssige, gut fließende Farbe wie Seidenmalfarbe oder Stempelnachfüller
  • Frischhaltefolie oder eine Glasplatte, damit man nichts versaut
  • Pinsel oder Pipette, um die Farbe aufzutropfen



Und so wird's gemacht:

  1. Zuerst macht man die Tücher nass und wringt sie wieder etwas aus, sie müssen feucht sein, damit die Farbe gut fließt (manche Tücher sind schon in der Packung sehr feucht, andere eher trocken).
  2. Man legt 5 Tücher auf einen Stapel auf die Folie oder Glasplatte und streicht sie glatt. Dann werden 2-3 zusammenpassende Farben durcheinander auf die Tücher aufgetropft und mit einer Sprühflasche evtl. noch etwas Wasser aufgesprüht, dann fließen die Farben noch mehr. Nun kann man noch weitere 3 Tücher auflegen und fest pressen. Die Tücher werden nun über Nacht trocknen lassen.
  3. Die Tücher in der Mitte des Stapels, die direkt Farbe abbekommen haben, sind dann intensiv gefärbt, die Tücher etwas weiter außen, wo die Farbe nur hingesickert ist, sind eher pastellfarbig. Insgesamt hellen sich die Farben beim Trocknen auf und sind nicht mehr so intensiv wie auf den nassen Tüchern.
  4. Während die Tücher trocknen, streiche ich Papier in Stärke von Karteikarten (160g/m2) mit Serviettenkleber ein und lasse es trocknen. Die trockenen Tücher lege ich dann am nächsten Tag einfach auf die Blätter und bügle sie fest. Durch den Serviettenkleber halten die Tücher auf dem Papier ohne dass Kleber durchsickert - so fühlt es sich immer noch wie Stoff an und nicht nach hartem Kleber und es gibt keine Flecken :-)
  5. Die fertigen Hintergründe kann man nun bestempeln, am besten mit Fabrico Stempelkissen für Stoff. Ist das Stempelkissen zu flüssig, beginnt das Motiv zu zerfließen. Dagegen hilft, das Motiv sofort nach dem Stempeln zu bügeln, so wird das Bild fixiert!
  6. Man kann die Hintergründe auch zerschneiden, lochen, bekleben...
  7. Eine andere Variante ist, nur ein Tuch zu nehmen, es mit Farbe zu beträufeln und dann das Tuch zum Trocknen zusammen zu schieben. So entstehen Muster, die an Batik erinnern.
  8. Diese Variante funktioniert auch mit den weißen Lagen von Servietten, aber vorsicht, nasse Serviette zerreißt sehr leicht! Erst nach dem Trocknen auseinander ziehen und glatt bügeln.

Hier einige Beispiele in verschiedenen Farben, die ich für einen amerikanischen Technik-Swap gemacht habe, wo ich diese Technik vorgestellt habe:

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