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In manchen Ländern - mittlerweile auch bei uns - ist der Valentinstag der Tag der Liebenden. Herzige Bastelideen und Bastelanleitungen rund um die Liebe - nicht nur zum Valentinstag passend, sondern natürlich auch immer dann, wenn es um Liebe geht, findest du in dieser Rubrik. Aber zuerst noch ein paar Infos zum Valentintag:

Der religiöse Ursprung des Feiertages kommt daher, dass man am 14. Februar in manchen Kirchen die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit feierte. Zurückgeführt wird er aber ebenfalls auf die Legende von Bischof Valentin von Terni.

Dafür, dass der Valentinstag auch bei uns richtig bekannt wurde, sorgte der Handel mit Blumen und in diesem Zusammenhang ganz besonders die umfangreiche Werbung der Floristen. Eigentlich stammt der Brauch, den Valentinstag zu feiern, aus England: Englische Auswanderer, die nach Amerika auswanderten, nahmen diesen Brauch dann mit. Und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er durch US-Soldaten nach Deutschland gebracht. So wurde zum Beispiel schon 1950 der erste "Valentinsball" in Nürnberg gefeiert.

Der Valentinstag wird kräftig vermarktet. So werden mittlerweile nicht mehr nur Blumen verschenkt, sondern es gibt spezielles Valentinskonfekt, Valentinskarten (die wir natürlich selbst basten) und Valentinsparfums. Interessant dabei ist, dass über das Jahr die Blumen vor allen Dingen von Frauen gekauft werden. Am Valentinstag ändert sich das, denn dann finden überwiegend die Männer ihren Weg ins Blumengeschäft und sorgen dafür, dass die Preise für rote Rosen schlagartig ansteigen.

Der Brauch, den Valentinstag zu feiern, hat mittlerweile auch in vielen anderen europäischen Ländern Anhänger gefunden. Dabei sind die Bräuche allerdings von Land zu Land sehr unterschiedlich. In Finnland zum Beispiel ist der Valentinstag nicht der Tag der Liebenden, sondern der "Freundschaftstag". Anonym verschickt man Karten oder kleine Geschenke an die Menschen, die man sympathisch findet.

Zurückgeführt wird die Tradition des Valentinstags auf die Legende von Bischof Valentin von Terni, der im dritten Jahrhundert nach Christus als christlicher Märtyrer starb.
Er war der Bischof der italienischen Stadt Terni und hat der Legende nach, Verliebte getraut. Darunter befanden sich auch Soldaten, die nach den damaligen Gesetzen unverheiratet bleiben mussten. Die Frischvermählten erhielten dann noch als Geschenk Blumen, die aus seinem eigenen Garten stammten. Der Überlieferung nach waren die Ehen, die von Valentin geschlossen wurden, besonders glücklich. Am 14. Februar 269 wurde er wegen seines christlichen Glaubens getötet.

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