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Traumfänger

Gespeichert von Holzfrau am 7 Juli 2008
Traumfänger

Um einen Traumfänger zu basteln, benötigt man im Prinzip nur ein paar Dinge, nämlich: etwas Strick-Wolle, einen runden oder ovalen Reifen aus Metall oder Bambus, etwas Häkelgarn oder Lederschnur, ein paar Perlen und Federn und eine dicke Stopfnadel (ohne Spitze).

 

Material:

  • Lederband natur 1,5 mm
  • Terrakotta Modelliermasse luftrocknend
  • Sockenwolle Natur mit farblichen Einsätzen
  • Hühnerfedern

 

Und so wird's gemacht:

  1. Der Reifen wird mit einem Band oder einer Lederschnur fest umwickelt. Dabei ist es sinnvoll, die Enden zu verknoten oder mit einem Tropfen Sekundenkleber zu fixieren. Um ein gleichmässiges Ergebnis zu erzielen, wird das Band oder Schur mit einer Hand (bei Rechtshändern die linke Hand) festgehalten.
  2. Nun schneiden Sie einen langen Faden (Häkelgarn) ab und führen ihn durch das Oer der Stopfnadel. Den Anfang zu einem Netz setzt man an einer beliebige Stelle an den umwickelten Reifen an und verknotet den Anfang sehr gut oder fixiert ihn mit einem Tropfen Sekundenkleber. In regelmässigen Abständen werden nun Schlaufen gemacht. Dazu führt man die Nadel mit dem Faden von hinten nach vorne durch den Reifen. Je mehr Schlaufen gemacht werden desto engmaschiger wird das Netz.
  3. Wenn Sie am Anfangspunkt wieder angelangt sind, wird in der Mitte der nächsten Schlaufe mit der nächsten Runde begonnen. Dies wiederholen Sie solange in jeder Reihe, bis man in der Mitte nur noch ein kleines Loch hat. Das Ende wird zum Schluss gut verknotet, damit sich das Netz nicht auflösen kann.
  4. Bei dem Spannen des Netzes ist es sehr wichtig, dass man das bereits angefangene Netz mit einer Hand sehr gut festhält, da es sich sonst stark verziehen kann. Natürlich kann man noch zusätzlich ein paar Perlen auf das Häkelgarn oder Schur auffädeln, dazu ist es erforderlich, dass man die Stopfnadel entfernt und die Perlen einzeln auffädelt, da die meisten Perlen nicht über die Nadel passen würden.
  5. Um einen Federbusch zu basteln, nimmt man ein paar Federn und bündelt sie mit der Wölbung nach innen. Mit einem Band oder dünnen Schnur werden die Federn an dem Ende oben umwickelt und verknotet. Wenn man den Faden lang genug hat, dann kann man die Federbüsche in beliebiger Länge arbeiten. Auf die Federnkiele kann man zum Abschluss eine Perle auffädeln und mit ein wenig Kleber fixieren.

 

Siehe auch: