Used Jeans oder Destroyed Jeans selber machen



Nach wie vor sind "Used Jeans" oder "Destroyed Jeans" voll im Trend und dementsprechend teuer. Dabei kann man sie mit ein paar Hilfsmitteln aus dem Haushalt und etwas Zeit einfach selbst machen.

Das brauchst du:

  • eine alte Jeans
  • Schere
  • Nahttrenner
  • Pinzette
  • Schneiderkreide
  • Raspel, Reiben, Feile, Schleifpapier... - je nachdem, was du gerade im Haus hast

Und so wird's gemacht:

1. Die Jeans anziehen und mit Schneiderkreide die Stellen, die später Löcher haben sollen, markieren.

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2. Den Stoff an der entsprechenden Stelle zur Falte legen und hineinschneiden.

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3. Entlang der vorgezeichneten Linien den Stoff einschneiden.

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4. Mit dem Nahttrenner die senkrechten Fäden aus einem der zugeschnittenen Streifen herausziehen.

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5. Die Ränder der anderen Streifen mit einer Feile oder ähnlichem bearbeiten.

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6. Den Saum abschneiden und die waagerechten Fäden herausziehen, so dass Fransen entstehen.

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7. Mit einer Küchenreibe quer über das Hosenbein (am senkrechten Strich - siehe oben) reiben. Dies sieht am Anfang etwa so aus:



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Nach einer Weile sieht man besser, wo der Stoff abgeschabt wurde und es bilden sich Löcher.

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Tipps und Tricks

  • Jede Jeans reagiert auf die mechanische Bearbeitung mit Küchenreibe, Feile oder Schmirgelpapier anders. Wir hatten zum Beispiel erwartet, dass die bearbeiteten Stellen weiß werden würden. Da die Jeansfäden aber dunkelblau und hellblau waren, sind die bearbeiteten Stellen nun auch eher hellblau als weiß.
  • Einige tolle Beispiele für eine Used Jeans oder Destroyed Jeans findet man bei Daleus in der Jeansabteilung. Dort gibt es noch viele weitere, sehr preisgünstige Jeans, die nur darauf warten, irgendwie gepimpt zu werden.
  • Aus dem abgeschnittenen Saum kann man noch ein Armband basteln.
  • Beim Schmirgeln und besonders beim Einsatz von Feilen oder Küchenreiben sollte man ganz besonders vorsichtig sein, dass man sich nicht verletzt. Damit die Rückseite der Hose heil bleibt, kann man ein Stück Pappe passend zuschneiden und in die Jeans legen.
  • An Werkzeugen eignen sich alle möglichen Dinge aus dem Haushalt wie zum Beispiel Muskatreiben, Küchenreiben, Hornhautfeilen, Scheren, Topfkratzer oder Drahtbürsten.

Erlaubt ist was gefällt

  • Es gibt zwar Trends für die Position der Löcher - bei langen Hosen am Knie, bei Shorts unterhalb der Po-Falte -, aber eigentlich ist erlaubt, was gefällt.
  • Wer mag, kann unter die Löcher und auf die Taschen noch Spitze nähen und erzielt so einen Boho-Look.
  • Auch Applikationen können aufgenäht oder -gebügelt werden.
  • Säume, Seitennähte, Gürtelschlaufen und und die Säume der Taschen können ebenfalls angerauht werden.
  • Wem die Farbe der Jeans nicht gefällt, kann sie zum Schluss noch mit Waschmaschinenfarbe in der Waschmaschine oder mit Batikfarbe im Eimer einfärben.

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Bild: Hier ein größeres Loch am Knie.

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Bild: Die typischen "Used"-Stellen an einer normallangen Jeans.

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Bild: Noch sehen die Fransen sehr regelmäßig aus, aber: Die Waschmaschine wird's schon richten...

Die Jeans, bevor sie bearbeitet wurde

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und danach

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DIY-Fashion: 


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