Kinderzimmer mit Tafelfarbe und Co. gestalten



Keine Frage - es gibt wunderschöne Tapeten für's Kinderzimmer. Aber natürlich kann man auch die Wände im Kinderzimmer auch selbst gestalten. Und da Kinder gerne malen (und leider oft auch ganz besonders gerne die Wand bemalen) bietet sich eine Gestaltung als "beschreibbares Zimmer" doch regelrecht an.

Früher wie heute gab und gibt es Tafeln zum Aufstellen oder Aufhängen im Kinderzimmer - meist sogar als Duo mit einer Papierrolle, so dass auch mit Wasserfarben oder Filzstiften gemalt werden kann.

Wunderbar gestalten lässt sich aber auch mit Tafelfolie, mit der Tür oder Schrank einfach und schnell beklebt werden kann. Die Tür würde ich in einer Mietwohnung allerdings nicht unbedingt bekleben, da man nie wissen kann, ob sich die Folie später tatsächlich rückstandslos ablösen lässt - zumal, wenn sie womöglich mehrere Jahre dort geklebt hat.

Neu war mir, dass es mittlerweile auch Tafeltapete gibt. Gefunden habe ich sie bei "tapetender70er.de" bei den Kindertapeten. Wer diese Tapete ausprobieren möchte, kann sich auf der Webseite ein DIN A4 großes Musterstück für 50 Cent bestellen. Schade finde ich, dass es die Tapete nur in anthrazit gibt. Man sollte daher nicht das gesamte Zimmer damit tapezieren, sondern nur kleinere Teilstücke - das ganze wird sonst einfach zu dunkel.



Auf der Webseite habe ich noch eine weitere tolle Idee gefunden, die zwar nichts mit Tafel zu tun hat, aber ein Zimmer trotzdem "beschreibbar" macht: Eine Tapete mit aufgezeichneten (leeren) Rahmen in vielen verschiedenen Größen. Die Rahmen können nach dem Tapezieren ganz nach Wunsch und Laune mit Bildern "gefüllt" werden - entweder, in dem man sie bemalt oder sie beklebt.

Seit einigen Jahren wird außerdem oft Tafelfarbe verwendet. Zuerst nur im Kleinen, da die Tafelfarbe ursprünglich nur in kleinen Gebinden und wenigen Farben erhältlich war - und wer möchte schon ein Kinderzimmer komplett mit schwarzer oder dunkelgrüner Tafelfarbe streichen? Mittlerweile ist Tafelfarbe aber in unzähligen Farbtönen erhältlich -  vom klassischen schwarz oder grün bis hin zu Pastellfarben. Es ist also durchaus möglich, ein ganzes Kinderzimmer "beschreibbar" zu machen. Ein Vorteil vom Wände streichen mit Tafelfarbe ist auch, dass man sich Tafelfarbe selbst anrühren kann. Das Rezept dazu ist ganz einfach: 3 Teile Wandfarbe mit 2 Teilen Gips und einem Teil Wasser anrühren. Fertig ist die Wandfarbe, bei der man aber auf jeden Fall zuerst ausprobieren muss, ob sie im getrockneten Zustand auch den gewünschten Effekt bringt. Je nachdem, welche Wandfarbe und welcher Gips verwendet wird, können die Ergebnisse sehr unterschiedlich aussehen. Wenn man mit dieser Farbe einen Tontopf bemalt, ist das eine Sache. Wenn man aber die Wand bemalt und das Ganze hinterher unschön aussieht und seinen Zweck nicht erfüllt, ist es mehr als ärgerlich. Dieses Rezept gebe ich deshalb zwar gerne weiter - allerdings ohne jede Gewähr! 
Bei der selbst angerührten Tafelfarbe sollen 125 ml für einen Quadratmeter Wandfläche reichen, bei der gekauften Farbe benötigt man für die gleiche Fläche 250 ml.

Kleinere Flächen können auch gut mit Tafellack gestaltet werden. Dieser Lack ist zwar nicht für die Wände gedacht, eignet sich aber besonders gut für Oberflächen aus Holz, Metall oder Kunststoff. Tafellack ist meist nur in den klassischen Tafelfarben erhältlich.



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