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Löcher in den Wänden kaschieren

Gespeichert von Bastelfrau am 30 Oktober 2019
Löcher in den Wänden kaschieren

Hausbesitzer und Besitzer von Eigentumswohnungen haben das Recht, in ihrem Haus oder ihrer Wohnung Nägel in den Wand zu schlagen, um Bilder daran aufzuhängen oder Löcher in die Wände zu bohren, um  mit Dübeln zu arbeiten. Dies Recht haben auch Mieter - allerdings müssen sie oft vor dem Auszug kleinere Schönheitsreparaturen auf eigene Kosten durchführen oder selbermachen. Zu diesen Schönheitsreparaturen gehören auch die Löcher in den Wänden...

 

 

Natürlich sollte man keine Löcher in die Fliesen bohren, sondern nach Möglichkeit in die Lücken dazwischen. Muss man diese Löcher später wieder flicken, so sollte man das nicht unbedingt mit Zahnpaste machen (wie wir das früher gemacht haben). Wesentlich besser ist es, die Löcher mit Gips zu stopfen, den es auch schon in kleinen Mengen fertig angerührt gibt.
Gips ist anderen Füllmaterialien vorzuziehen, denn der durchgetrocknete Gips kann leicht übergestrichen werden. Verwendet man aber Dichtungsmassen wie Silikon, lässt sich dieser später nicht deckend überstreichen und man bekommt womöglich später doch noch Ärger mit dem ehemaligen Vermieter.

 

Aber es geht hier nicht nur um das Stopfen von Dübellöchern. Auch ein einfacher Nagel, an dem man ein Bild aufhängt, hinterlässt ein Loch in der Wand. Hier lohnt es sich, schon im Vorfeld dafür zu sorgen, dass der Schaden später leicht wieder repariert werden kann.

 

Manchmal man zuerst die richtige Stelle für den Bildernagel suchen. Dafür muss man zuerst eine Fuge des Mauerwerkes finden, was heute nicht immer möglich ist. Dann schlägt man vorsichtig einen 3 cm langen Stahlnagel ein. Trifft dieser auf einen Stein, kann er ohne weiteres wieder herausgezogen werden, so dass eine Tapetenverletzung kaum zu spüren ist.

 

Hat man die richtige Stelle gefunden, kann man den größeren Nagel einschlagen, ohne dass man befürchten muss, dass er auf halbem Weg stecken bleibt. Bevor der Nagel eingeschlagen wird, macht man aber zuerst mit einem Cutter um die Einschlagstelle einen kleinen, halbkreisförmigen Schnitt und biegt dort die Tapete zurück.

 

Werden später einmal Bild und Nagel entfernt, kann man das zurückgebogene Tapenstückchen mit etwas Leim einfach wieder anzukleben. Die Tapete erscheint dadurch unversehrt.

 

Bild von Free-Photos auf Pixabay