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Gespeichert von Bastelfrau am 4 November 2019
Harumika

Bei meiner Suche nach Modepuppen oder Fashiondolls bin ich auch auf Harumikapuppen gestoßen. Diese Puppen eignen sich weniger zum Spielen (wie mit Barbies gespielt wird), sind aber für kleine und größere Modedesignerinnen eine wirklich tolle Sache. Das Beste ist eigentlich, dass man nicht nähen, stricken oder häkeln können muss, um die Puppen toll anzuziehen - es reicht, wenn man einige Stoffreste zur Hand hat.

 

 

Ganz unten, am Ende dieses Artikels, findest du die verschiedenen Puppen und Sets, die es bei Amazon bzw. Ebay zu kaufen gibt. Dabei möchte ich dich noch darauf hinweisen, dass die reinen Stoffsets wahnsinnig teuer und meiner Meinung nach ihr Geld nicht wirklich wert sind. Statt dessen kann man auch Stoffreste verwenden, man kann alte Shirts und andere Kleidung dafür verwenden (anstatt sie wegzuwerfen) oder man kauft preisgünstige Stoffpakete im Internet.

 

Harumika Mannequin

Das Geheimnis der Puppe ist ihre Rückseite. Hier sind überall Schlitze eingearbeitet, in die man die Stoffenden mit einem Stab hineinstecken kann. Durch die Nutzung der verschiedenen Schlitze entsteht ganz unterschiedliche Kleidung, die ihr euch in der Galerie ansehen könnte.

Bild: Die Puppe von hinten

 

Und so wird's gemacht:

1. Ein Stück Stoff über den Körper der Puppe legen.

2. Die Puppe umdrehen.

3. Den Stoff mit dem beiliegenden Plastikstäbchen in die verschiedenen Schlitze stecken.

4. Mit einem weiteren Stück Stoff das Oberteil gestalten.

So sieht das Kleid nun von vorne aus.

Harumika

Wie man sieht, hat die Harumika eine richtige "Mannequinhaltung". Beweglich sind nur der Kopf, die Arme und die Hände. Die Beine und Hüften lassen sich nicht bewegen, d.h. dass man die Puppe nicht hinsetzen kann. 

 

Statt dessen trägt sie ein Paar "Spezialschuhe", mit denen man sie in einem Ständer befestigen kann.

Dort sieht sie dann entweder wie ein Modell oder wie eine Schaufensterpuppe aus.

Harumika

Die Puppe gibt es in verschiedenen Ausführungen und zu verschiedenen Preisen (von 12 bis 35 Euro). Dazu gibt es noch verschiedene Packungen mit Stoffen, Packungen mit Schneiderpuppen und Stoffen und Packungen mit Handtaschen oder Möbeln.

Harumika Fashion Diva Set

Bei den Schneiderpuppen gibt es verschiedene Zusätze, die es ermöglichen, weitere Stilrichtungen zu entwickeln.

Die Teile werden einfach auf die Schneiderpuppe aufgesteckt und sorgen dann mit neuen Schlitzen für weitere Möglichkeiten, die Stoffe zu drapieren.

Bild: Schneiderpuppe mit kurzem Rock

Bild: Schneiderpuppe mit langem Rock

Eine preisgünstige Einsteigerpuppe ist die einfache Schneiderpuppe für 3,99 Euro.

Bild: links die Schneiderpuppe für 3,99 Euro, rechts die Schneiderpuppe aus dem Harumika Pop Diva Set.

Man sieht, dass die linke Puppe etwas kleiner ist. Trotzdem passt ihr der "kurze Rock" aus dem Pop Diva Set. Für den langen Rock ist sie zu kurz.

Weiter oben habe ich schon erwähnt, dass diese Puppe nicht wie eine Barbiepuppe oder andere Fashiondoll "spielbar" ist. Meine Idee dazu ist allerdings, dass man, zum Beispiel mit einer Puppe und/oder zwei Schneiderpuppen, wunderbar "Schaufensterdekorieren" spielen kann.

Ansonsten wurde für diese Puppe eine kleine Kamera angeboten, die es ermöglichte, mit den Puppen ein Fotoshooting zu veranstalten und die Fotos direkt auf die Harumika-Webseite hochzuladen. Allerdings scheint es mit der Kamera Probleme gegeben zu haben, sie ist (zumindest zur Zeit) nicht in Deutschland erhältlich. Die Webseite ist leider nicht mehr erreichbar. Trotzdem denke ich, dass eine Kamera wichtig ist, damit die Kinder an dieser Puppe wirklich Spaß haben. Da die selbst kreierte Kleidung ruckzuck gemacht ist, wird sie auch genauso schnell wieder umgeändert. Da macht es Sinn, die einzelnen Modelle zu fotografieren, um sich später noch einmal daran zu erfreuen.

Am Ende dieses Artikels findest du noch ein Video, das zeigt, wie das Ganze funktioniert und nach den Bezugsquellen folgt noch einige Beispiele..

 

Bezugsquellen:

Ebay
Amazon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier noch das Video: