Aubergine

24. August 2017 - 18:53 -- Bastelfrau

Die Aubergine wird auch Eierfrucht oder Eierpflanze genannt. Der lateinische Name lautet Solanum Melongena. Sie stammt ursprünglich aus Indien und benötigt einen sehr warmen Platz und kräftigen Boden. Sie gehört zu den Nachtschattengewächsen.
Die Früchte sind lang, rund oder oval und kommen je nach Sorte in weiß, violett, scharlachrot oder schwarz vor. 

Gesät wird im Februar/März. Weicht man die Saatkörner über Nacht in Wasser oder Kamillentee ein, wird die Keimung erleichtert. Anschließen drückt man sie ca. 1 cm tief in die Aussaaterde. Die Erde muss fest angedrückt werden, denn sie sorgt dafür, dass die Keimlinge, wenn sie durch Erde brechen, die Samenhülsen abstreifen.
Nach ca. 4 bis 5 Wochen werden die Pflänzchen und einzeln in Töpfe mit Komposterde gepflanzt. Hier muss man darauf achten, dass die Töpfe groß genug sind, denn die Pflanzen werden die nächsten zwei bis drei Monate darin bleiben, bevor sie ausgepflanzt werden können. Ende Mai ist es dann soweit und sie werden mit dem Ballen ins lauwarme Mistbeet mit einem Abstand von ca. 40 cm ausgepflanzt. Da die großen Pflanzen eine Stütze benötigen, kann man sofort einen Stab einstecken und die Pflanzen dann regelmäßig daran anbinden.

Während des Sommers benötigt die Aubergine reichliche Wasser. Am besten gedeiht die Eierfrucht in kleinen oder größeren Töpfen im Mistbeet unter dem Schutze von sogenannten schwebenden Fenstern. Insgesamt sollten nicht mehr als 6 bis 10 Früchte an jeder Pflanze bleiben. 

Von der Mitte des Sommers an werden die Fenster des Mistbeetes erhöht, indem man entweder an jeder Ecke ein 15 bis 20 cm hoher Topf unterstellt oder indem man aus Latten ein Gerüst über den Kasten baut, auf das die Fenster gelegt werden können. 

Der Boden sollte locker und frei von Unkraut gehalten werden. Ab und zu brauchen die Pflanzen etwas Dünger. Die Pflanzen können 50 bis 150 cm hoch werden.

Schädlinge und Krankheiten
Werden die Pflanzen unter Glas herangezogen, werden sie oft von Spinnmilben befallen, die man mit Hilfe von Raubmilben wieder los wird.
Gegen weiße Fliegen stellt man sich eine Spritzlösung aus 10 Teilen Wasser und einem Teil Rapsöl her. Damit es eine Emulsion gibt, fügt man noch etwas Spülmittel oder Schierseife dazu.

Lagerung
Die reifen, geernteten Eierfrüchte halten sich im Kühlschrank (Gemüsefach) ca. eine Woche. Wer eine größere Menge erntet, sollte sie, verzehrsfertig vorbereitet, einfrieren. Früchte, die unreif geerntet wurden, werden warm gelagert und dabei abgedeckt. Sie können dabei noch geringfügig nachreifen.

Verzehr
Die Früchte eignen sich wegen der enthaltenen Bitterstoffe und Solanin nicht für den Rohverzehr. Sie können gedünstet, gebraten oder gekocht werden. 

Ein einfaches Rezept:
Man zerschneidet die Früchte in 2 bis 4 Teile, würzt sie mit Pfeffer und Salz und brät sie in Butter. So eignen sie sich gut als Beilage zum Braten.

Nährwert:
1% Einweiß
0,2 % Fett
4 % Kohlenhydrate
2,8 % Ballaststoffe
0,5 % Mineralstoffe

Brennwert:
90 kJ/22 kcal pro 100 g

Sowohl was den glykämischen Index als auch die glykämische Last angeht, befindet sich die Aubergine im "grünen Bereich" und ist somit für alle geeignet, die sich kohlenhydratarm ernähren wollen.

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