Ernährung

Wertigkeit von Proteinen

15. Mai 2018 - 13:51 -- Sarah

Proteine werden benötigt, um eine Vielzahl an Stoffwechselprozessen zu ermöglichen. Sie sind also elementar dafür, dass der Körper gesund und leistungsfähig bleibt. Manche Proteine können jedoch vom Körper besser genutzt werden als andere. Wie effizient dies geschieht, wird in der Wertigkeit von Proteinen angegeben.

Vitamin K

17. September 2017 - 0:00 -- Sarah

Die Mitglieder der Vitamin-K-Gruppe tragen ihre wichtigste Funktion bereits im Namen: „K“ steht hier für „Koagulation“, in diesem Fall also die Blutgerinnung. Ohne Vitamin K kann keine Blutgerinnung stattfinden, weil es über die Produktion von Proteinen maßgeblich daran beteiligt ist. Außerdem kann es den Knochenabbau hemmen und das Zellwachstum regulieren. Zusätzlich gibt es Hinweise darauf, dass es die Verkalkung von Gefäßen verhindern kann.

Vitamin E

16. September 2017 - 0:00 -- Sarah

Vitamin E (auch: Tocopherol) fasst als Sammelbegriff verschiedene Substanzen zusammen, die nicht von tierischen Organismen synthetisiert werden können. Lediglich Pflanzen und Bakterien sind dazu in der Lage, das Vitamin herzustellen. Es zählt zu den Antioxidantien, was bedeutet, dass es verhindern kann, dass Substanzen oxidieren (also Elektronen abgibt) und somit für den Körper nicht mehr oder nur wesentlich schwieriger verwertbar sind. Dies passiert, indem sie freie Radikale unschädlich machen. Vitamin E ist somit sehr wichtig für die Verwertung von ungesättigten Fettsäuren. Außerdem senkt es das Risiko, an Grauem Star und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken, da freie Radikale dort zu den auslösenden Faktoren gehören. Tocopherol wirkt sich außerdem auf die Produktion von Fortpflanzungshormonen aus und ist deswegen auch für die Fruchtbarkeit von Bedeutung. Es kann außerdem dabei helfen, Arteriosklerose zu verhindern und wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus.

Vitamin D

15. September 2017 - 0:00 -- Sarah

Vitamin D kann unter den richtigen Bedingungen fast vollständig vom menschlichen Körper synthetisiert werden. Rund 80 % des Tagesbedarfs können gedeckt werden, wenn genügend Sonnenlicht vorhanden ist, da das Vitamin dann in der Haut gebildet wird. Nach einer engen Definition des Vitaminbegriffs ist Vitamin D somit auch kein Vitamin, da dieser Begriff eigentlich auf Stoffe begrenzt ist, die nicht selbst vom Körper synthetisiert werden können.

Vitamin C

14. September 2017 - 0:00 -- Sarah

Vitamin C gehört wohl zu den bekanntesten Vitaminen. Dies liegt vermutlich auch daran, dass sich viele Menschen der Bedeutung für das Immunsystem bewusst sind und gerade während einer Erkältung oder Grippe immer wieder empfohlen wird, viel Vitamin C zu sich zu nehmen. Auch Skorbut, das durch einen Mangel an Vitamin C hervorgerufen wird, ist vielen Menschen als Krankheit bekannt. Interessant ist auch, dass nur eine Handvoll Wirbeltiere nicht dazu in der Lage sind, Vitamin C zu synthetisieren. Aus dem Fehlen dieser Fähigkeit lassen sich teilweise Stammbäume ableiten, die Aufschluss über den Verwandtheitsgrad verschiedener Arten bieten.

Vitamin B12

13. September 2017 - 0:00 -- Sarah

Vitamin B12 ist ein Sammelbegriff für verschiedene Stoffe, die auch als Cobalamine klassifiziert werden können. Es ist das letzte der entdeckten Vitamine und ist erst seit den 1940er Jahren bekannt. Es ist wichtig für die Bildung von roten Blutkörperchen und nimmt darüber hinaus auch wichtige Funktionen in der Zellteilung und im Nervensystem ein. Gerade für die Weitergabe und den Erhalt von DNA ist es von außerordentlich wichtiger Bedeutung. Zusätzlich ist es für die Herstellung von verschiedenen Neurotransmittern notwendig.

Vitamin B9

12. September 2017 - 0:00 -- Sarah

Vitamin B9 ist besser bekannt als Folsäure. Da viele Menschen Folsäure aufgrund von Unwissenheit nicht als Vitamin wahrnehmen, achten viele nicht darauf, genügend Vitamin B9 zu sich zu nehmen. Dies und die Tatsache, dass sich Folsäure in den meisten Lebensmitteln nur in sehr geringer Konzentration befindet, führt wohl dazu, dass Vitamin B9 das Vitamin ist, mit dem die meisten Menschen in den Industrieländern unterversorgt sind. Schätzungen zufolge nehmen rund 80 bis 90 % der Deutschen zu wenig Folsäure zu sich. Während die empfohlene Tagesdosis bei 400 µg für Erwachsene liegt, wird geschätzt, dass die tatsächliche Zufuhr im Schnitt nur 250 µg beträgt. Da Folsäuremangel sich vor allem in den ersten drei Monate der Schwangerschaft beträchtlich auf die Gesundheit des Fötus auswirken kann, ist es in manchen Ländern vorgeschrieben, Mehl mit Folsäure anzureichern. In Kanada konnte auf diese Weise die Anzahl der Kinder, die mit Fehlbildungen geboren oder abgetrieben wurden, drastisch reduziert werden.

Vitamin B7

11. September 2017 - 0:00 -- Sarah

Das Vitamin B7 ist wohl am Besten dazu geeignet, die Verwirrung bei der Benennung der Vitamine zu verdeutlichen. Das Molekül, von dem gesprochen wird, heißt nach offizieller IUPAC-Nomenklatur Biotin. Während es im deutsch- und englischsprachigen Raum auch unter Vitamin B7 bekannt ist, ist Biotin in Frankreich eher unter den Namen Vitamin B8 geführt. Als Vitamin B8 wird in Deutschland das Adenlyat bezeichnet. Gleichzeitig werden auch die Folsäure und Inositol, das nicht einmal ein Vitamin ist, sondern nur vorschnell als solches eingeordnet wurde, als Vitamin B7 bezeichnet.

Vitamin B6

10. September 2017 - 0:00 -- Sarah

Unter dem Namen Vitamin B6 werden die drei sehr ähnlichen Verbindungen Pyridoxol, Pyridoxal und Pyridoxamin, die allesamt Vorstufen des im Körper tatsächlich verwendeten Stoffes Pyridoxalphosphat sind. Die Begriffe Vitamin B6 und Pyridoxin werden dabei gleichermaßen benutzt. Vitamin B6 ist vor allem für den Aminosäurestoffwechsel wichtig. Dass diese auch als die „Bausteine des Lebens“ bezeichnet werden, zeigt die Wichtigkeit des Vitamins für den Organismus. Auch für die Bildung von Häm, das seinerseits in Form von Hämoglobin der größte Bestandteil des Blutes ist, ist es notwendig. Auch verschiedene Neurotransmitter können nicht hergestellt werden, wenn nicht genügend Vitamin B6 im Körper vorhanden ist. Es ist also auch von großer Bedeutung für das Nervensystem.

Vitamin B5

9. September 2017 - 0:00 -- Sarah

Vitamin B 5 (Pantothensäure) gehört zu den für den Körper essentiellen Stoffen. Der Name leitet sich vom griechischen Wort für „überall“ ab und verweist damit darauf, dass Vitamin B5 in zahlreichen Lebensmitteln vorkommt. Bei einer einigermaßen ausgewogenen Ernährung ist es deswegen fast unmöglich, nicht genügend Pantothensäure zu sich zu nehmen. Vitamin B5 spielt eine wichtige Rolle im menschlichen Stoffwechsel. Da es Bestandteil des Coenzyms A ist und auch der Fettsäuresynthetase-Komplex Pantothensäure benötigt, ist es gerade für den Fettsäurestoffwechsel von großer Bedeutung. Außerdem ist es an der Bildung von verschiedenen Botenstoffen, Hämoglobin (wesentlich für den Sauerstofftransport im Blut), Cholesterin, Kortisol und Kohlenhydrate beteiligt. Auch bei der Verwertung der Vitamine A und D ist Pantothensäure wichtig. Zusätzlich wirkt es sich positiv auf die Wundheilung aus und unterstützt das Immunsystem.

Vitamin B3

8. September 2017 - 0:00 -- Sarah

Vitamin B3 (auch Nikotinsäure) ist ein weiteres Vitamin aus der Reihe der B-Vitamine. Es wurde bereits sehr früh (1867) entdeckt. Es ist an den Coenzymen NAD und NADP beteiligt und nimmt deswegen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel ein, da bei vielen Reaktionen, in denen Energie gewonnen wird, diese an die eben genannten Coenzyme gebunden wird. Auf diese Weise können dann mithilfe der Enzyme wiederum Reaktionen stattfinden, die Energie kostet. Dies ist beispielsweise bei der Umwandlung von Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten der Fall. Außerdem schützt und regeneriert es Nerven, DNA sowie Haut- und Muskelzellen.

Vitamin B2

7. September 2017 - 0:00 -- Sarah

Vitamin B2 (auch Riboflavin) nimmt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel des Menschen ein. Es ist unter anderem an der Synthese und dem Abbau von Kohlenhydraten, Aminosäuren und Fettsäuren beteiligt, da es in vielen Enzymen enthalten ist, die diese Reaktionen ausführen. Gerade bei der Energiegewinnung aus diesen Stoffwechselvorgängen spielt es eine zentrale Rolle.

Vitamin B1

6. September 2017 - 10:33 -- Sarah

Vitamin B1 (auch Thiamin) gehört zu der Gruppe der B-Vitamine und ist wie alle anderen B-Vitamine vor allem für die Funktion des Nervensystems von großer Wichtigkeit. Es beeinflusst verschiedene Neurotransmitter und deren Wirkung, weswegen es eine bedeutende Rolle bei der Reizübertragung spielt. Zugleich ist es Bestandteil gleich mehrerer bedeutender Enzyme bei der Energiegewinnung im menschlichen Körper.

Vitamin A

30. August 2017 - 10:59 -- Sarah

Der Name Vitamin A ist nicht auf einen einzelnen Stoff begrenzt. Mehrere Substanzen, die ineinander übergeführt werden, werden so bezeichnet. Diese Stoffe heißen eigentlich Retinol, Retinal, Retinsäure und Retinylpalmitat. Da es jedoch keinen großen Unterschied macht, welcher Stoff aufgenommen wird, oder im Körper vorhanden ist, kann man sie unter dem Überbegriff „Vitamin A“ zusammenfassen.

Jod

11. März 2016 - 13:05 -- Sarah

Jod ist für den Körper deswegen so wichtig, weil es maßgeblich für die Funktion der Schilddrüse ist. Die beiden wichtige Schilddrüsenhormone Thyroxin und Triiodthyronin enthalten Jodatom und regulieren den Stoffwechsel. Auch wenn Deutschland immer noch als Jodmangelgebiet gilt, gibt es inzwischen auch ein Problem der Jodüberversorgung. Dies liegt daran, dass in der Tierindustrie in erhöhtem Maße Jod benutzt wird, ohne dass Produkte wie Milch und Eier eindeutig deklariert sind. Deswegen kann es schwierig sein, den eigenen Jodkonsum richtig einzuschätzen. Auch Fertigprodukte sind häufig sehr jodhaltig, sodass der Tagesbedarf, der bei 200 µg liegt, schnell überschritten werden kann, was auf Dauer zu gesundheitlichen Schäden führen kann. In Deutschland ist die Jodunterversorgung dennoch wesentlich häufiger anzutreffen.

Kalium

11. März 2016 - 13:02 -- Sarah

Kalium wird als der wichtigste intrazelluläre (also innerhalb der Zelle) Mineralstoff angesehen. Dies liegt daran, dass es dort nicht nur an vielen wichtigen Prozessen beteiligt, sondern auch mitverantwortlich für die lebenswichtige Aufrechterhaltung des Spannungsunterschiedes zwischen Zelle und umgebender Flüssigkeit ist. Nur auf diese Weise kann Energie gewonnen werden und weitere wichtige Stoffwechselprozesse ablaufen. Zusätzlich ist es wesentlich für die Regulierung des Blutdrucks und an der Freisetzung verschiedener Hormone wie beispielsweise Insulin beteiligt. Auch für die Übermittlung von Nervenimpulsen und die Funktion von Muskeln ist es wichtig. Im menschlichen Körper befinden sich durchschnittlich 170 g und der Tagesbedarf des Minerals wird auf ungefähr 2 g geschätzt.

Magnesium

11. März 2016 - 13:00 -- Sarah

Magnesium gehört zu den essentiellen Stoffen und muss dem Körper deswegen zugeführt werden, um Mangelerscheinung vorzubeugen. Es ist an einer Vielzahl an Reaktionen im Körper beteiligt und vor allem für die Funktion von Nerven und Muskeln wichtig. Magnesium wird durch die Nahrung aufgenommen und im Dünndarm resorbiert. Gerade bei schweren Krankheiten, mangelhafter Ernährung oder erhöhtem Alkoholkonsum, Schwangerschaft, erhöhtem Stress oder viel Bewegung kann eine Magnesiumunterversorgung entstehen, da dann der normale durschnittliche Bedarf von 300 - 400 mg überschritten wird. Bei einer ausgewogenen Ernährung nimmt man jedoch automatisch eine ausreichende Menge des Mineralstoffs zu sich. Wenn der Bedarf jedoch steigt oder dem Körper ohnehin nicht genügend Magnesium zugeführt wird, können Mangelerscheinungen auftreten.

Phosphor

11. März 2016 - 12:55 -- Sarah

Im Körper eines Erwachsenen finden sich rund 700 g Phosphor. Nach Kalzium ist Phosphor also der mengenmäßig zweithäufigste Mineralstoff im Menschen. Wie Kalzium wird auch er in den Knochen und Zähnen eingelagert. Mindestens genauso wichtig ist Phosphor jedoch für den Energiestoffwechsel, da ATP, die „Energiewährung der Zelle“ zu einem großen Teil aus ihm besteht. Wann immer Energie in unserem Körper benötigt oder produziert wird, ist Phosphor daran beteiligt. Auch bei der Weiterleitung von Nervenimpulsen spielt es eine wichtige Rolle. Gerade für die Entstehung von Emotionen ist es von großer Wichtigkeit. Außerdem ist es Bestandteil der DNA und sorgt dafür, dass Zellen stabil sind. Es wird empfohlen, rund 700 mg Phosphor täglich zu sich zu nehmen.

Zink

11. März 2016 - 12:52 -- Sarah

Zink ist für den Stoffwechsel des Menschen essentiell. Es ist an Zellerneuerung und –wachstum beteiligt und ist auch am Aufbau der Erbsubstanz beteiligt. Da es Bestandteil der RNA-Polymerase ist, kann seine Bedeutung nicht unterschätzt werden, da diese am Aufbau jedes Enzyms im Körper mitwirkt. Außerdem ist es für verschieden Hormone wichtig und auch das Immunsystem benötigt Zink, um zu funktionieren. Unter anderem ist es an der Entstehung der weißen Blutkörperchen beteiligt, die die Abwehr von Krankheitserregern ermöglichen. Der Mineralstoff kann vom menschlichen Körper weder hergestellt, noch gespeichert werden, sodass ein Erwachsener täglich mindestens 12 bis 15 mg zu sich nehmen sollte. Insgesamt finden sich im menschlichen Körper rund ein bis zwei Gramm.

Eisen

11. März 2016 - 12:45 -- Sarah

Eisen gehört zu den wichtigsten Spurenelementen. Im Prinzip lässt sich jede Stoffwechselreaktion im menschlichen Körper bis zu einer Reaktion zurückführen, an der Eisen beteiligt ist. So ist der Mineralstoff maßgeblich daran beteiligt, dass Sauerstoff im Körper transportiert wird. Doch auch in den Mitochondrien (den „Kraftwerken der Zelle) ist es an wichtigen Reaktionen beteiligt. Im Durchschnitt finden sich im menschlichen Körper 4-5g Eisen und der Eisenbedarf variiert zwischen 10 mg (Mann) und  15 mg (Frau) täglich. Während der Schwangerschaft oder der Stillzeit steigt der Bedarf zusätzlich. Bei einer ausgewogenen Ernährung ist es normalerweise unproblematisch, genügend Eisen zu sich zu nehmen. Dennoch kann es zu Mangelerscheinungen kommen.

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