Bastelfrau

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Bügelflicken für Kinderhosen

18. Dezember 2014 - 12:32 -- Bastelfrau


Eine ganze Zeit lang kann man Kinderhosen von einem Kind zu anderen vererben. Irgendwann aber sind die Kinder in einem Alter, in dem die Hosen alle an einer Stelle kaputt gehen -  nämlich an den Knien. Spätestens dann kommen Bügelflicken zum Einsatz - entweder gekaufte oder selbstgemachte. Näht man die kleinen Applikationen selbst, kann man dafür Stoffreste oder alte Kleidung, wie zum Beispiel Stücke einer kaputten Jeans verwenden. In dieser Anleitung erfährst du,  wie das geht. Vorher habe ich aber noch eine kleine Geschichte dazu:

Die Flicken, die du auf den folgenden Fotos siehst, sind schon fast 30 Jahre alt. Genäht wurden sie nicht von mir, sondern von meiner Freundin Merue. Als meine Kinder nämlich noch klein waren, ärgerte ich mich immer wieder darüber, dass die Kinderhosen meistens oben herum passten, unten aber viel zu lang waren. Bis sie richtig passten, waren sie durchgescheuert und sahen nicht mehr schön aus. Also dachte ich mir: Kinderhosen - qualitativ hochwertig mit passenden Bügelflicken dazu - müssten doch eigentlich viel länger gut aussehen. Gesagt, getan - mit meiner Freundin zusammen wurden Kinderhosen entwickelt, die genau das boten. Die Hosenbeine wurden von innen mit einem Stück kontrastfarbenen Stoff gefüttert, aus dem pro Hose auch zwei Bügelflicken gefertigt wurden. Damit haben wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Hosen sahen die ganze Zeit über gut aus: Umgekrempelt kam der bunte Kontraststoff zum Vorschein und später wurden die bunten Flicken aufgebügelt.



Die Hosen sind längst alle verkauft - aber von den Flicken habe ich immer noch einige, die jetzt erst einmal für die bereits kaputten Hosen meines Enkels "verbraten" werden. Und dann werde ich für den jungen Mann ein paar hochwertige Hosen bei vertbaudet kaufen (dem Lieblingsshop meiner Tochter) und passend dazu neue Bügelflicken nähen.



Warum ich diese Geschichte erzählt habe? Zum einen war dies praktisch der Anfang der "Bastelfrau" - wenn ich mir den Namen auch erst viel später an einer anderen Stelle "verdient" habe. Zum anderen kann ich mir aber gut vorstellen, dass diese "Geschäftsidee" auch heute noch funktioniert.



Jetzt aber zur Anleitung:

Das brauchst du:

  • Stoffreste oder alte Kleidung
  • Bügel-Vlieseline
  • farblich passendes Garn
  • Bügeleisen
  • Nähmaschine (oder du nähst mit der Hand, das dauert zwar länger, geht aber auch).


Und so wird's gemacht:

  1. Die Vorlage ausdrucken und auf die Vlieseline übertragen.
  2. Die Bügelvlieseline auf den Stoff bügeln.
  3. Die Ränder der Vorlage mit einem engen, breiten Zickzackstich nachnähen.
  4. Das Motiv an der Kante ausschneiden. Dabei nicht den Faden durchtrennen!
  5. Faden vernähen. Fertig!



Tipps und Tricks

  • Beim Aufbügeln des Bügelvlieses solltest du dich an die Anleitung des Herstellers halten.
  • Es ist sinnvoll, die Flicken nach dem Aufbügeln am Rand noch einmal abzusteppen, sie lösens ich sonst zu schnell wieder vom Stoff. Das kannst du ohne weiteres auch mit der Hand machen. Übrigens ist das auch bei gekauften Flicken sinnvoll.

Im Anhang findest du die Vorlagen für zwei Flicken - eine Schildkröte und ein Nilpferd - jeweils in verschiedenen Größen. Die Vorlagen eignen sich nicht nur für die Herstellung von Bügelflicken. Wie du auf dem Foto unten siehst, kann man auch ganz hervorragend kleine Kuscheltiere danach nähen.

Vorlagen für weitere Applikationen, Bügelflicken und Stofftierchen findest du zu Hunderten im Internet, denn jede einfache Malvorlage eignet sich dafür.



Diese Applikationen sind besonders für Kinderkleidung - und zwar für die Allererkleinsten - geeignet. Sie verdecken durchgescheuerte Stellen auf Hosen von Krabbelkindern und kleinen Rabauken.



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