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Einfassen einer Innenecke

Gespeichert von Merue am 2 November 2019
Einfassen einer Innenecke

Der Streifen wird bis nahtbreit über den Eckpunkt angenäht. Man näht auf dem Gegenstand. Die Nadel wird im tiefsten Punkt stecken gelassen, der Drückerfuß gehoben. Die Ecke im Gegenstand wird diagonal bis einen Gewebefaden vor die Nadel eingeschnitten, die Arbeit so herumgezogen, dass der Streifen unter die folgende Seite zu liegen kommt. Das Füßchen wird gesenkt, und es wird weitergenäht. Die Naht wird ausgestrichen, der Streifen um den Nahtrand gelegt, der überflüssige Stoff in der Ecke zum Fältchen nach innen abgelegt und nach Belieben hohl abgenäht.

Einfassen einer Innenecke mit schmalem Streifen

Man arbeitet weiter wie beim „Einfassen" beschrieben ist. Diese Arbeitsweise ist auch wieder nur möglich, wenn die Einfassung die Schnittkante nur in Nahtbreite einfasst und den Gegenstand nicht vergrößert.

Bei breiteren Einfassungen wird der Streifen vorbereitet. Man legt ihn der Länge nach in der gewünschten Breite zum Bruch. Der Eckpunkt ergibt sich aus der Seitenlänge zuzüglich der Nahtzugabe. Um diesen Punkt legt man den Streifen an die nächste Seite und bildet den gleichen Winkel, wie der Winkel am Gegenstand ist. Die überschüssige Weite wird abgeknifft und abgenäht, nachdem der Streifen auseinandergelegt wurde.

Einfassen einer Innenecke mit breitem Streifen

Bei Einfassungen mit Band erübrigt sich der Einschlag. Das Band wird entweder beidseitig oder nur rechts aufgesteppt und links mit der Hand gegengesäumt.