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Gespeichert von Sarah am 1 Dezember 2018
Den Gartenteich winterfest machen

Um den Lebewesen im Teich das Überwintern zu erleichtern und das ökologische Gleichgewicht des Gewässers nicht zu gefährden, reichen wenige Schritte aus. Fische überleben unter der Eisschicht, wenn das Wasser tiefer als 80 cm und die Sauerstoffkonzentration hoch genug ist, weswegen der Wasserstand gegen Anfang November sein Maximum erreichen sollte. Auch die Faulgaskonzentration sollte einen gewissen Wert nicht übersteigen.

 

Deswegen gilt es zuerst, den Nährstoffeintrag zu verkleinern. Dies bedeutet, dass alles Laub, was in den Teich gefallen ist, entfernt werden muss. Auch Fadenalgen sollten entfernt werden. Bei älteren und größeren Teichen kann auch der Einsatz eines Teichsaugers sinnvoll sein. Er reinigt den Teichboden von Nährstoffen wie Pollen oder verfaulten Blättern ohne die Lebewesen zu gefährden. Vergilbte Blätter von Seerosen oder anderen Pflanzen sollten möglichst weit unten abgeschnitten und entfernt werden. Breite Röhrichtgürtel sollten ebenfalls ausgedünnt, aber noch nicht zurückgeschnitten werden. Um zu gewährleisten, dass ein Austausch der Gase stattfinden kann, sollte ein Eisfreihalter eingesetzt werden. Ist es dafür zu spät, sollte das Eis auf keinen Fall zerhackt werden. Heißes Wasser ist wesentlich schonender für die Fische.

 

Pumpen und Filteranlagen sollten zur Sicherheit ebenfalls ins Warme gebracht werden, damit sie nicht vom Eis zerstört werden. Im Winter kann der Teich auch ohne existieren. Pumpen werden allerdings inzwischen auch gefriersicher hergestellt und Tauchpumpen können einfach auf weniger als 80 cm hinabgesenkt werden.

 

Ist der Teich zu flach um darin Fische überwintern zu lassen, kann über die Installation einer Teichheizung nachgedacht werden, da man mit einer Teichheizung die Fische im Teich lassen kann. Allerdings können und sollten derartige Fälle mit der richtigen Planung der Größe des Teiches vermieden werden.