Kopfsalat

29. August 2017 - 16:20 -- Bastelfrau

Kopfsalat wird auch grüner Salat, Lattichsalat und Gartensalat (Lactuca sativa capitata) genannt.

Für den Anbau von Kopfsalat benötigt man einen 30 cm tief gelockerten, gut gedüngten und warmen Boden. Die Lage sollte frei und sonnig sein. Kopfsalat benötigt reichlich Feuchtigkeit. Er eignet sich auch hervorragend zum Zwischenanbau zwischen starkzehrenden Pflanzen, die bis zur Ernte eine längere Zeit als 2 bis 3 Monate benötigen.

Je nach Sorte wird Kopfsalat im Dezember oder Januar in Kästen, Samenschalen oder Töpfen ausgesät und auf Frühbeete mit einem Abstand von 20 cm gepflanzt. Man kann ihn gut zusammen mit Pflanzen ziehen, die später - nachdem der Kopfsalat abgeernet wurde, den gesamten Platz im Beet benötigen. Zu diesen Pflanzen gehören zum Beispiel Gurken und Melonen.
Frühe Salatsorten werden von Mitte Februar bis März allein oder zwischen Kohlarten in ein mäßig warmes Frühbeet ausgesät und im April ins freie Land gesetzt. Oder man sät sie im März direkt in ein Freilandsaatbeet, um dadurch die benötigten Setzpflanzen zu gewinnen. 

Sommersalate bilden große und feste Köpfe und sind besonders widerstandsfähig gegen Hitze. Sie werden ab März in Abständen von 14 Tagen direkt ins freie Land auf Saatbeete - an geschützter Stelle  - gesät und nach Bedarf ausgepflanzt. Der Abstand beträgt 25—30 cm. Wer sehr große und feste Köpfe haben möchte, sät direkt an Ort und Stelle. Dafür drückt man in den angegebenen Entfernungen je zwei Samenkörner flach in die Erde. Von den beiden Pflänzchen bleibt dann nur die stärkere stehen. 

Die Aussaat von Wintersalat erfolgt - je nach Gegend - von Ende August bis Mitte September. Am besten sät man zu zwei verschiedenen Zeiten, damit man Pflanzen in geeigneter Stärke für das Aussetzen erhält. Die Pflänzchen sollten kräftig aber nicht groß sein. 
Kultiviert werden die Planzen in einem hochgelegenen Bett in sanft abfallender Lage. Gepflanzt wird in ca. 10 cm Tiefe im Abstand von 15—20 cm. Früher wurde von Osten nach Westen gepflanzt. Die Richtung der Furchen von Osten nach Westen sollte das wiederholte Auftauen und Gefrieren der Salatpflanzen verhindern. Die Furchen sollten so angelegt sein, dass keine stauende Nässe entsteht. Bei kaltem Wetter ohne Schnee sollte man die Pflanzen leicht mit Fichtenreisig bedecken, da dies gegen das Gefrieren und Auftauen schützen soll. 

Alle Kopfsalatsorten eignen sich zur Zwischenpflanzung, sie lassen sich auch überall leicht unterbringen und sind auch als Vor- wie als Nachfrucht anzubauen. Fünf Gramm Samen enthalten 1800—2000 Samenkörner. 

Nährwert pro 100 g:
1,2 g Eiweiß
0,2 g Fett
1,1 g Kohlenhydrate
1,6 g Ballaststoffe
11 mg Magnesium

Brennwert: 
49 kJ/12 kcal pro 100 g

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