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Tipps zum Anlegen eines Komposthaufens

5. Juli 2018 - 0:00 -- Sarah


Das Anlegen eines Komposthaufens ist recht einfach und man benötigt auch nicht viel Platz. Wichtig sind allerdings der richtige Boden, der richtige Ort und der richtige Behälter, damit aus Gartenabfallen und Teilen von Küchenabfällen eine gute Erde wird.

Der richtige Boden
Der Komposthaufen sollte eine Verbindung zum Gartenboden aufweisen, damit nützliche Tiere wie Regenwürmer bei der Kompostierung helfen können. Um den Kompost dennoch vor Nagetieren wie Wühlmäusen zu schützen, reicht ein Gitternetz, das engmaschig genug ist.

Der richtige Ort
Ein Komposthaufen benötigt nur ungefähr ein bis zwei Quadratmeter Platz. Dieser sollte sich jedoch mindestens in einem Abstand von 50 cm zum Nachbargrundstück befinden. Am besten geeignet ist Halbschatten, zur Not sind sehr sonnige oder schattige Plätze jedoch auch in Ordnung. Es ist empfehlenswert, dass der Komposthaufen von der Küche aus gut zugänglich ist. Bei Gewässernähe sollte genügen Abstand (5 m) bestehen und Sickersäfte vermieden werden, indem der Kompost in einer Senke angelegt wird. Der optimale Platz für den Komposthaufen ist außerdem windgeschützt.



Abdeckung nicht vergessen
Eine Abdeckung schützt den Kompost nicht nur im Sommer vor Flüssigkeitsverlust, sondern sorgt auch dafür dass die wichtigen Nährstoffe nicht vom Regenwasser ausgewaschen werden.

Der richtige Behälter
Auf einen Schnellkomposter aus Plastik sollte nur dann zurückgegriffen werden, wenn Platz gespart werden muss, da die Feuchtigkeit trotz großer Anstrengungen der Hersteller meist nicht ausreichend entweichen kann, weswegen hier besonders auf die Zusammensetzung des Komposts achtgegeben werden muss. Sonst kann es schnell passieren, dass der Kompost fault, unangenehm riecht und nicht verwendbar ist. Wichtig beim Behälter ist vor allem, dass viel Luft an den Kompost gelangt, da dies die Zersetzung wesentlich verbessert. Komposter aus Draht haben den Vorteil, dass das Drahtgestell auch als Durchwurfsieb genutzt werden kann. Bei ausreichendem Platz und vielen Abfällen kann über das Anlegen einer Miete nachgedacht werden. Für die meisten sind Lattenkomposter die beste Wahl: Sie ermöglichen einen natürlichen Austausch von Luft und Feuchtigkeit. Sie sind leicht selbstzubauen.



Garten: 

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