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Tipps zur Planung der Fruchtfolge

Gespeichert von Sarah am 21 März 2018
Tipps zur Planung der Fruchtfolge

Die Planung des Anbaus von Nutzpflanzen wird innerhalb von wenigen Jahren schnell kompliziert. Die folgenden Tipps erleichtern es Gärtner, die Übersicht zu behalten.

 

1. Transparentpapier nutzen
Der Gartenplan sollte zu Beginn ohne die Gemüseabfolge gezeichnet werden. Anschließend wird Transparentpapier drübergelegt. Auf diese Weise muss nicht jedes Jahr ein neuer Plan gezeichnet werden und die letzten Jahre sind besser vergleichbar.

 

2. Beete durchnummerieren
Auf diese Weise können übersichtlichere Tabellen erstellt werden, die Angaben über das Jahr und die Pflanzenfamilie enthalten. Wer die Familien zusätzlich farblich kennzeichnet, hat noch schnelleren Überblick.

 

3. Weg und Beeteinteilung nicht ändern
Das erleichtert es erheblich, schlechte Fruchtfolgen zu vermeiden. Wer seinen Garten dennoch umgestalten möchte, muss den alten Gartenplan in den neuen integrieren. Auf diese Weise wird dennoch ersichtlich, was auf welchem Gebiet bereits wuchs.

 

4. Einen Zeitplan erstellen
Wer die Zeit mit Vor- und Nachkulturen gut nutzt, kann auf einem Beet im Jahr bis zu drei Mal ernten. Damit der Gärtner weiß, wann er welche Pflanze auf welchem Beet säen muss, sollte ein Zeitplan erstellt werden. Er sollte so gestaltet sein, dass die Zeit, in der eine Pflanze das Beet belegt, ersichtlich wird.

 

5. Flexibel planen und Prioritäten setzen
Je nach Klima und Wetterverlauf unterscheiden sich die Anbaudauer und der beste Zeitpunkt erheblich. Deswegen sollten Gärtner ihren Pflanzen schon bei der Planung genügend Zeit zum Reifen geben und für den Kulturenwechsel gut einen Monat Übergang einplanen.

 

6. Platz und Zeit nutzen
Damit die Übergangsphasen dennoch gut genutzt werden, können viele Pflanzen schon gesät werden, während die vorherige Kultur noch reift. Dies ist jedoch nicht in jeder Kombination möglich. Bei knappen Übergängen sollte deswegen auch darauf geachtet werden, ob die Pflanzen ausreichend miteinander harmonieren. Damit neue Pflanzen wachsen können, während die alten noch nicht geerntet sind, sollte schon die erste Kultur nicht zu nah aneinander gepflanzt werden.

 

7. Gartentagebuch anlegen
Wer sich regelmäßig notiert, ob Pflanzen gut gedeihen und wie das Wetter ist, kann in den Folgejahren besser planen und die Qualität der Standorte besser einschätzen.