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Verarbeitung beschert Laubsauger den Testsieg

Gespeichert von Becky am 28 September 2019
Verarbeitung beschert Laubsauger den Testsieg

Des einen Freud, ist des anderen Leid: Während sich Kinder freuen, wenn sie ins weiche Herbstlaub springen können, sind die Blätter vielen Gärtnern ein Dorn im Auge. Zuverlässig verschwinden unter den Laubmengen Wege und Trittsteine, sodass schnell im Garten und Hof gefährliche Stolperfallen entstehen. Zudem kann das Laub in Verbindung mit Nässe rasch unangenehm rutschig und damit zum Unfallrisiko werden.

Um dem Laub Herr zu werden, entscheiden sich viele Gartenbesitzer auch auf kleinen Flächen für den Einsatz eines Laubsaugers. Mit ihnen lässt sich das Laub schneller und weniger aufwendig über den Kompost beseitigen als mit einem Rechen. Laubsauger werden in Baumärkten und im Gartenfachhandel in unterschiedlichen Preislagen angeboten. Entscheidend für den Preis ist oft die Antriebsart. Während in der professionellen Landschaftspflege vorwiegend auf die Modelle mit Benzinmotor zurückgegriffen wird, wird im Privatgarten auf die Laubsauger mit Akku- oder Elektroantrieb gesetzt. Alle drei Gerätetypen haben Vor- und Nachteile, wie ein Laubsauger Test von Gartenspring aktuell noch einmal deutlich macht.

Laubsauger arbeiten mit unterschiedlichen Funktionen

Doch nicht nur durch den Preis und die Antriebsart unterscheiden sich die Laubsauger erheblich voneinander. Auch bei den Funktionen gibt es zwischen den Modellen deutliche Differenzen. Es gibt Laubsauger, die die Blätter lediglich wegblasen und so dabei helfen, diese an einem Punkt zu sammeln. Sie gehören zu den einfachsten Gartengeräten dieser Art. Gärtner, die sich ein wenig mehr Komfort wünschen, greifen stattdessen am besten auf die Laubsauger zurück, die das Laub tatsächlich einsaugen. Einige sind mit einem integrierten Häcksler versehen, wodurch größere Laubmengen aufgenommen werden können.

Im Gartenspring Test wurden Geräte mit ganz unterschiedlichen Funktionen berücksichtigt. Durchsetzen konnte sich hier zum Schluss ein Laubsauger von Makita. Das Modell ZMAK-BHX2501 ist eines der teureren Geräte im Test, was insbesondere dem Benzinbetrieb geschuldet ist. Aktuell müssen für den Laubsauger mehr als 216 Euro gezahlt werden. Die Tester loben hier allerdings die gute und robuste Verarbeitung, die das Gerät zu einem treuen Begleiter macht.

Multifunktionsgerät auf dem zweiten Platz

Der 2-in-1 Laubhäcksler GWC3600L20 aus dem Hause Black & Decker landet im Laubsauger Test auf dem zweiten Platz und ist im Vergleich zu dem Testsieger deutlich günstiger. Nur knapp 138 Euro müssen für den Laubsauger eingeplant werden. Das Besondere an diesem Modell ist die Häckselfunktion, durch die der Sauger natürlich relativ viel Laub aufnehmen kann. Da er aber mit einem Akku arbeitet, bietet er einen entscheidenden Nachteil: Er ist deutlich leistungsschwächer als das Benzinmodell. Doch gerade für kleinere Flächen dürfte das Multifunktionsgerät zum kleinen Preis ausreichend sein.
Der dritte Platz geht ebenso an ein Akkumodell. Diesmal haben sich die Tester für den Laubbläser 36 von Bosch entschieden, der neben einem geringen Gewicht und einem kompakten Design durch eine gute Akkulaufzeit überzeugt. Auch preislich muss sich dieses Modell nicht verstecken. Rund 89 Euro werden für den Laubbläser des deutschen Markenherstellers fällig.

Bei der Ausstattung kann das Bosch-Gerät überzeugen und bringt allerhand praktische Extras mit. So kann die Geschwindigkeit reguliert werden, sodass ein besonders effizientes Arbeiten möglich ist. Durch den Akkubetrieb ist die Anwendung sehr flexibel.

Foto von flyupmike auf Pixaby.com