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Zimmerpflanzen zur kalten Jahreszeit - Teil 1

28. November 2018 - 0:00 -- Sarah

Viele Pflanzenfreunde wissen nicht, dass im Winter auch für Zimmerpflanzen eine harte Zeit anbricht. Verantwortlich dafür ist vor allem die geringere Intensität der Sonnenstrahlen. Doch auch Heizung und trockene Luft innerhalb der Wohnung können dafür sorgen, dass Zimmerpflanzen die kalte Jahreszeit schlecht überstehen. Dadurch werden sie anfälliger für Schädlinge wie Spinnmilben und Schildläuse und können ihre Blätter verlieren.

Auch Zimmerpflanzen nutzen die kalte Jahreszeit für eine kleine Pause, wenn auch weniger ausgeprägt als Pflanzen im Freien. Sie fahren ihren Stoffwechsel herunter und mögen kühlere Temperaturen deswegen lieber als zu warme Räume. Für viele überraschend gilt dies besonders für Tropenpflanzen wie Palmen, Orchideen und Hibiskus. Dabei sollte allerdings Kälte von unten vermieden werden, weswegen Blumentöpfe nie direkt auf kaltem Boden stehen sollten. Sonst kühlt der Wurzelballen aus, was Blattverlust zur Folge haben kann. Eine Stück Styropor oder ein Rolluntersetzer hilft nicht nur bei kaltem Fußboden und Fensterbrettern, sondern auch bei einer Fußbodenheizung, deren Wärme ebenfalls schädlich für die Wurzeln ist.

Wer heizt, verursacht trockene Heizungsluft. Deswegen sollten Zimmerpflanzen in dieser Zeit wöchentlich mit lauwarmem und kalkarmem Wasser aus der Sprühflasche versorgt werden. Dies gilt im besonderen Maße für tropische Pflanzen. Pflanzenfreunde sollten ihre Lieblinge im Winter jedoch nicht mehr als üblich gießen. Im Gegenteil: Sie sollten sie eher vorsichtig gießen und vorher die Feuchtigkeit der Erde überprüfen, da die Pflanzen ihr Wachstum häufig einstellen, sobald es kälter wird. Dabei lohnt es sich auch, die unteren Erdschichten zu kontrollieren, da häufig nur die obere Schicht trocken ist. Bei zu starkem Gießen droht Schimmel. Nach Möglichkeit sollten die Pflanzen auch Plätze bekommen, die von Zugluft möglichst unbehelligt sind.

Bei Pflanzen, die in Heizungsnähe stehen, kann häufigeres Gießen natürlich trotzdem angezeigt sein. Bei ihnen kann die Luftfeuchtigkeit außerdem verbessert werden, indem ein Schälchen mit feuchtem Tongranulat unter die Pflanze gestellt wird. Befinden sich Pflanzen am Fenster, sollten sie die Scheibe nicht berühren. Das kalte Glas kann nämlich einen Temperaturschock verursachen, der zur Folge hat, dass die Blätter braun werden und absterben.

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