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Zimmerpflanzen zur kalten Jahreszeit – Teil 2

Gespeichert von Sarah am 30 November 2018
Zimmerpflanzen zur kalten Jahreszeit – Teil 2

Im Winter sind nicht nur die Tage kürzer, auch das Sonnenlicht büßt an Intensität ein. Auch den Bewohnern tut es deswegen gut, wenn Jalousien, Vorhänge und Rollladen möglichst lange und weit geöffnet sind. Saubere Fensterscheiben sorgen dafür, dass von den wertvollen Sonnenstrahlen nichts verloren geht. Um die Photosynthese nicht unnötig zu erschweren, ist es außerdem wichtig, dass die Blätter der Pflanzen staubfrei sind. Nur so kann das Sonnenlicht die Chloroplasten der Pflanze unbehindert erreichen.

 

Die Pflanzen sollten deswegen monatlich entstaubt werden. Große Blätter werden dafür am Besten mit einem feuchten Lappen abgewischt, kleinblättrige Gewächse hingegen mit einer Sprühflasche abgesprüht. Dabei sollte in den Wurzeln jedoch nicht zu viel Wasser ankommen. Es empfiehlt sich also, die Pflanzen dann zu „duschen“, wenn sie ohnehin gegossen werden müssten. Wenn dies nicht möglich ist, kann die Blumenerde mit einer Plastiktüte abgedeckt werden.

 

Bereits einem Meter hinter der Fensterscheibe erreicht nur noch die Hälfte des Lichts die Pflanze. Deswegen kann es sinnvoll sein, die Pflanzen, die weiter entfernt stehen, regelmäßig näher ans Fenster zu rücken. Bei besonders empfindlichen Pflanzen empfehlen viele Experten außerdem spezielle Pflanzenleuchten. Sinnvoller kann es jedoch sein, Tageslichtglühbirnen zu nutzen. Auf diese Weise profitieren auch die Menschen von der Technologie und der zusätzliche Energieverbrauch wird reduziert.

 

Da im Winter Schädlinge besonders aktiv sind und sich bei Heizungsluft besonders wohl fühlen, müssen Pflanzenfreunde jetzt besonders darauf achten, dass sich ihre Schützlinge keine Milben oder Läuse einfangen. Sie sollten daher Erde und Blätter jede Woche untersuchen. Zeigen sich klebrige Stellen oder kleine Pünktchen, sollte die befallene Pflanze von den anderen isoliert und behandelt werden.

 

Da Pflanzen im Winter nicht wachsen, sollten sie auch nicht gedüngt werden. Vor allem stickstoffhaltige Dünger sorgen dann zwar dafür, dass die Pflanze größer wird, die Zellwände sind dann jedoch zu weich und begünstigen so den Schädlingsbefall zusätzlich.